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14. / 15.08.2018 Tansania

Eindrücke, Klinikalltag und Klinikablauf der PatientInnen (2)

Liebe Blog-LeserInnen,

> zum Vergrößern anklicken... nach der Medikamenteneinnahme gibt es Frühstück für die PatientInnen. Das Essen wird von vier Patienten in sehr großen Töpfen aus der Küche geholt und in einem kleinen Raum (Essensausgabe) in Blechschalen verteilt. Es gibt eine Art Suppe mit roten Bohnen und etwas Brot und manchmal gibt es auch Mais-Porridge. Überhaupt gibt es diese roten Bohnen in verschiedenen Variationen, ...

... mal mit Mais, Kichererbsen oder etwas Gemüse zum Mittag oder Abendessen. Das Essen ist nicht so abwechslungsreich und eher einseitig. Fisch und Fleisch gibt es selten. Die PrivatpatientInnen bekommen ihr Essen separat, nicht aus dem großen Topf.
Nach dem Essen gehen manche in den Werkstätten um z.B. Sisalmatten, Schmuck herzustellen oder bei anderen Dingen mitzuhelfen. Andere wiederum halten sich einfach im Innenhof der Station auf oder lesen ein Buch. Etwa um 10 Uhr ist Teatime für alle.  Mittagessen ist gegen 12 Uhr und Abendessen gegen 17 Uhr. Dazwischen werden um 16 Uhr die Abendmedikamente, wie schon morgens beschrieben, verteilt.

Montags, Mittwochs und Freitags können maximal 10 Personen in die Gruppentherapie. In der Gruppe können die Patienten (meist nur männliche Teilnehmer) miteinander über ihre Suchtprobleme sprechen, sich Tipps geben, Wünsche und mögliche Perspektiven äußern. Über die Auswirkung der Sucht auf dem Körper wird nicht tiefer eingegangen. Es entwickelt sich kein Krankheitsverständnis und daher oft auch keine Motivation darüber ihr Verhalten zu ändern, also kein Alkohol mehr zu trinken oder kein Cannabis zu rauchen oder anderes zu sich zu nehmen.
Dienstags und Donnerstags werden zwei Wochen nach Aufnahme der PatientInnen ein Interview geführt, einer Visite nicht unähnlich. Vorher wurden die PatientInnen gewogen und bekommen das aktuelle Gewicht aufgeschrieben, diesen müssen sie mit ins Interview mitnehmen und vorzeigen. Hier gibt es nun die Möglichkeit über den Stand der Genesung, der eigenen Entwicklung, über Veränderungen, über der medikamentösen Einstellung und über den möglichen Behandlungszeitraum mit dem Arzt und dem anwesenden Sozialarbeiter zu sprechen. Es geht um eine Einschätzung der Fremd- und Eigenwahrnehmung. Natürlich können die PatientInnen auch Fragen stellen. Die häufig gestellte Frage ist die nach der Entlassung. Die Entlassung ist abhängig vom Behandlungsprozess, von der Einschätzung des Arztes und für wie lange die Angehörigen gezahlt haben. Mögliche Medikamentenveränderungen werden direkt auf den dafür vorgesehenen Medikamentenzettel, eine Karteikarte mit den gängigen hier gebräuchlichen Medikamenten, in Bleistift geändert. Bleistift deshalb, weil die Karten immer wieder benutzt werden und somit ausradiert werden können.

> zum Vergrößern anklickenDie Interviews beginnen um ca. 13 Uhr und dauern 5-10 Minuten. Wenn bis vier Uhr nicht alle dran gekommen sind, wird das an einem der anderen Interviewtage nachgeholt.
Ansonsten können die PatientInnen mit ihren Belangen jederzeit ins Dienstzimmer kommen.

Manchmal ergreift ein Patient am Nachmittag die Initiative und versucht die anderen zu einem Fußballspiel zu animieren. Die Mannschaften aufzustellen braucht Zeit, so dass am Ende  nur eine halbe Stunde Spielzeit bleibt bis zur Medikamentenausgabe um 16 Uhr.

Auf dem Klinikgelände befindet sich ein kleiner Kiosk. Dort können sich die PatientInnen Kleinigkeiten kaufen, wenn die Angehörigen ihnen Taschengeld dagelassen haben. Auch können Sie jederzeit an ihre privaten Sachen, diese befinden sich im Dienstzimmer.
So klingt gegen 18 Uhr langsam der Tag in LMH aus. Eine Stunde später ist es hier stockdunkel und die Nacht angebrochen. Wie schon gesagt, hier tickt die Zeit anders!

Herzlichst Nerissa

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