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03.07.2018 NL

3. Tag - Erste Fahrt im Buurtzorg Auto

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Heute hatte ich meine erste Fahrt im Buurtzorg Auto. Um 8 Uhr habe ich mich mit Juliane getroffen und los ging unsere Tour. Wie wir es von unseren ambulanten Pflegediensten kennen, hat jeder eine Anzahl an Klienten, die er/sie zu versorgen hat. Diese geplante Route wird "Tour" genannt. Los ging es nach Akkrum zum ersten Klienten. Der Begriff Klient wird häufig benutzt, um den Dienstleistercharakter einer Tätigkeit sowie die Mündigkeit des zu Versorgenden zu betonen.

Auf jeden fall hat Juliane mich bei jedem Klienten vorgestellt und ich bin von allen gut aufgenommen worden. Viele waren interessiert und wer konnte, hat ein paar Worte mit mir auf deutsch gesprochen. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt. Insgesamt kamen heute Tätigkeiten vor, wie wir sie in Deutschland aus der Pflege kennen. Anziehen von Antithrombosestrümpfen, beim Waschen und Kleiden unterstützen, Insulin spritzen, aber auch Brote schmieren u.s.w. Vor allem wurde viel kommuniziert. Das haben alle Klienten sehr genossen und es war immer auch mit Lachen und Freude verbunden, nicht zuletzt aufgrund von Julianes offener und herzlicher Art.

Ich habe zudem noch viele andere interessante Dinge erfahren, während unserer Fahrt. Morgen habe ich frei und daher werde ich den morgigen Blog dazu nutzen Euch an den Informationen Teil haben zu lassen.

Im Anschluss an unsere Tour gab es im Übrigen noch ein Teamgespräch, was alle 14 Tage statt findet. Im Büro in Akkrum fanden sich die Mitarbeiter des Teams zusammen. Richtig gefallen hat mir, dass zunächst jeder der wollte, ein paar private Dinge über sich erzählt hat. Juliane hat mir erklärt, dass es nicht zum eigentlichen Konzept von Buurtzorg gehört, aber das Team es so durchführt. Das Positive ist, sagt sie, dass so mehr Verständnis für den anderen da ist. Ich fand es sehr wertschätzend und im Anschluss wurde sich wirklich nur noch auf berufliches konzentriert. Zunächst wurde allgemeines besprochen, dann ging es über zur Dienstplangestaltung, und letztlich wurde ausführlich über die Klienten gesprochen. Das Team sieht sich meistens nur persönlich bei den Teamgesprächen und daher ist es dann sehr ausführlich.

Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher und schöner erster Tag bei Buurtzorg.

Was die Freizeitgestaltung betrifft, ist mit meinem radfahren erstmal Pause. Wir wohnen hier in einer Gegend mit vielen älteren Leuten. Aufgrund von Muskelkater, bin ich heute immerhin vom Gangbild her nicht aufgefallen.

In diesem Sinne sage ich bis morgen!!!

Eure Melanie

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