
Geteilte Vision akademisierter Pflege: Exkursion ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 🏥
Im Rahmen des Moduls Pflegemanagement besuchten Studierende des Studiengangs Management im Sozial- und Gesundheitswesen (23MAP) der Fachhochschule der Diakonie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Exkursion knüpfte an die im Modul gemeinsam erarbeiteten theoretischen Grundlagen an, begleitet von Prof. Helbig, und bot den Studierenden die Möglichkeit, akademisierte Pflege in der Praxis kennenzulernen und mit Advanced Practice Nurses (APN) ins Gespräch zu kommen – eine inspirierende Begegnung mit einer klaren, geteilten Vision moderner Pflege ✨.
Pflegeexpert*in APN darf sich nach internationalen Empfehlungen nennen, wer eine pflegerische Ausbildung, Berufserfahrung und ein pflegerisches Masterstudium erfolgreich absolviert hat 🎓.
Beeindruckend waren bereits die Rahmenbedingungen: Auf dem 43 Hektar großen Gelände (Funfact: mit eigener PLZ 🏷️) wurden die Fachrichtungen der Spitzenmedizin sowie der akademisierten, professionellen Pflege und der notwendige Qualifikationsmix vorgestellt. Deutlich wurde, warum Akademisierung an Bedeutung gewinnt: Prävention wird wichtiger, Versorgungssettings komplexer und Pflegeforschung muss kontinuierlich ausgebaut werden 📈. Mit einer Akademisierungsquote von 13 % liegt das UKE deutlich über dem Bundesdurchschnitt von rund 3 %. Auch Traineeprogramme stoßen hier auf hohe Akzeptanz, um Akademisierung und Pflege zu stärken 💪.
Nachdem Inke Zastrow, Pflegewissenschaftlerin in der Direktion für Patienten- und Pflegemanagement, die Vision und Hintergrundinformationen geteilt hatte, berichteten Pflegeexpertinnen aus der Praxis über ihre Arbeitsbereiche. Zwei Pflegeexpertinnen mit Masterabschluss und direktem Patient*innenbezug gaben spannende Einblicke:
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Luca-Sophie Sommer berichtete über ihre hochspezialisierte Versorgung von Kindern mit Kunstherzen (VAD) ❤️. Stolz erzählte sie, dass sie mittlerweile so viel Expertise aufgebaut hat, dass sie Schulungen sogar fachübergreifend für den ärztlichen Dienst anbietet.
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Anja Albers zeigte eindrucksvoll, wie sie Teams in ethischen Grenzsituationen am Lebensende auf der Intensivstation unterstützt ⚕️ – dort, wo naturwissenschaftliche Lösungen an ihre Grenzen stoßen.
Die Studierenden nutzten den Austausch für zahlreiche Fragen und nahmen neue Impulse mit: Akademisierte Pflege kann wirksam sein, Verantwortung übernehmen und Versorgung messbar verbessern, – wenn man den Mut hat, neue Rollen zu denken und umzusetzen 🚀.

