Zur Startseite - Home
Management
Soziale Arbeit und Diakonik
Psychische Gesundheit
Ziel des Studiums
Blog 'Psychische Gesundheit'
Fachinformationen
Lern von mir!
Pflege
Ergotherapie
Heilpädagogik
Zertifikats-Angebote
Organisationsentwicklung
CommunityMentalHealth (MA)
Zusatzqualifikationen
Beratungs-Hotline der FH der Diakonie
Unsere Gesellschafter:
Zum Webauftritt
Mit freundlicher Unterstützung von...

Das Stipendium für die Hospitation wurde ermöglicht durch die Robert-Bosch-Stiftung 'g-plus'.

05.03.2014

Education Day


Es gab sogar eine Rückmeldung auf die Frage von Arlene bzgl. der Probleme bei der Professionalisierung der Pflege in Deutschland. Nils Naumann (PP 12.2) aus Osnabrück meldete zurück, ...

... dass die Problematik seiner Meinung nach durch die starke Pharmalobby in der BRD hervorgerufen werde. Außerdem würden viele Gesundheitsminister nach ihrer politischen Karriere in die Wirtschaft gehen. Ich habe die Eingabe von Nils heute morgen beim Frühstück direkt an Arlene weitergegeben. Sie entgegnete, dass diese Aussage im Prinzip keine Begründung für die Situation in Deutschland darstellt: Wenn die Professionalisierung der Pflege „angekurbelt" würde, profitiere in Synchronizität auch im Besonderen die pharmazeutische Industrie davon. „Ärzte sind „Verschreibungsprofis", aber „Nurses" die „Vergabeprofis" - sie beobachten Wirkung und Nebenwirkungen der Medikamente wie keine andere Berufsgruppe. Auch in einigen anderen Beobachtungsbereichen, die logischerweise der Pflege zugeordnet werden müssten, nehme unsere Berufgruppe in Deutschland ihre Kernkompetenz oftmals nicht wahr. So übernehmen in Kanada die Pflegenden viele Bereiche, die bei uns andere Berufsgruppen „abdecken", ohne das dies irgendeiner Logik entspringt. Das solle uns aber nicht verunsichern, denn auch in Kanada gebe es viele Probleme.

Bild vergrößernAls wir nach dem Frühstück zur Uni fahren wollten, mussten wir erst einmal den Wagen freischaufeln, denn es hatte die ganze Nacht geschneit. Danach die übliche Routine, der Wagen muss einfach erst einmal fünf Minuten laufen, bevor es losgeht. Dann wird der Stecker abgezogen - jeder Wagen hat so einen Stecker hier - damit wird die Ölwanne gewärmt, damit das Motoröl über Nacht nicht einfriert. An einer riesigen Kreuzung klopfte jemand an die Scheibe. Was nun? Ein Überfall? Ach was, wir sind ja nicht in São Paulo, dachte ich - es war zum Glück nur ein freundlicher Herr, der uns darauf hinwies, dass wir einen Platten hatten. Arlene bedankte sich freundlich, stellte aber fest, dass wir pünktlich zur Vorlesung mussten und dafür keine Zeit haben. Insofern ignorierten wir den Platten erst einmal gepflegt.

In der Tat sollte ich heute meine erste Vorlesung besuchen. Als es soweit war, brachte mich Arlene zum Vorlesungssaal und stellte mich den anwesenden Studentinnen vor. Es gab in diesem Semester tatsächlich keinen männlichen Studenten, das Durchschnittsalter schätzte ich auf Anfang 20. Dann begrüßte mich Don Leidl. Don ist Lecturer am College und unterrichtet "mental health nursing". Er erklärte mir, dass es zwei Unterrichtseinheiten à 50 Minuten geben würde, in denen jeweils zwei Studentinnen eine Präsentation halten würden. Bild vergrößernGespannt lauschte ich den Ausführungen der Speakerinnen und war beindruckt von deren Professionalität. Sie stellten viele Fragen an das Auditorium. Besonders im interaktionellen Bereich wiesen die Kanadierinnen große Stärken auf, was so spielerisch und locker aussah, bedarf mit Sicherheit häufiger Übung. Dadurch wirken die Präsentationen sehr lebendig und interessant. Auch die Handouts konnten sich sehen lassen, im ersten Moment dachte ich, ich habe eine Fachzeitschrift in der Hand, so professionell waren diese gestaltet. Themen der Vorträge waren "Geriatric Psychiatry" und "Delirium and Dementia" - Great!

Anschließend nahm mich Don mit in sein Büro, wo wir uns ca. 20 min über meinen „Background" unterhielten. Das Gespräch gestaltete sich so produktiv, dass Don mich spontan fragte, ob ich am Montag eine Vorlesung mit ihm halten würde. Ich erschrack ganz fürchterlich und sagte in einem Anflug von Begeisterung natürlich sofort ja. Jetzt habe ich auf jeden Fall eine Beschäftigung für das Wochenende - dann werde ich mich nämlich online mit Don auf Montag vorbereiten.

Auf dem Rückweg fuhren wir dann wegen dem Reifen bei einer Werkstatt vorbei und mir wurde schlagartig der Unterschied zwischen Nordamerika und Servicewüste Europa klar: Wir waren gerade auf dem Hof, da schoss auch schon eine Mitarbeiterin aus dem Laden, brachte uns Zeitungen, Kaffee und teilte uns mit, dass wir leider ca. 10 min warten müßten. Das haben wir dann auch gerne gemacht...

With best regards - Stefan

 

< zurück
Seite drucken
 

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.
Weitere Informationen.
Impressum

OK

BlogRoll:

-> Studiengang Psychische
    Gesundheit/Psych. Pflege

-> Prof. Dr. Schulz

-> Institut g-plus

-> FH-Diakonie

-> LWL-Klinik, Herne

-> Arlene Kent-Wilkinson

-> University Saskatchewan

-> Wikipedia: Mental Health

-> USSU: Students Centre

-> 1. BuKo forens. Pflege

-> Cindy Peternelj-Taylor

-> Usask College of Nursing

-> North Battlefield

-> NRW Recht MRV

-> Custody and Caring 14th
    Biennial International
    Conference 2015

-> Saskatoon CC


--------------<>--------------

Kanada-Kulinaria:

-> Kanadischer Kaffee

-> Tim Horton's

-> Sprachcaffe

-> Good Morning Expr.

-> Lunch Time

-> Barbecue - Souper

-> Delicatessen
    'On Broadway.ca'

-> 'The YARD and Flagon'

-> The Hood of Saskatoon

-> Western Development
     Museum

-> Akzent, schottischer

-> Aboriginal People

-> Kanada

-> Wanuskewin

Gefällt Dir?

teilen tweeten moodlen

Schnell-Teiler:

ONLINE bewerben
Hier können Sie sich
ONLINE für einen
Studienplatz bewerben...


Folgen Sie uns auf:
Folgen Sie uns auf FacebookFolgen Sie uns auf TwitterAbsolventInnen können sich auf XING vernetzenUnsere Videos auf YouTube

Datenschutzerklärung