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Die Hospitation wurde ermöglicht durch Visit- soziotherapeutische Pflege GmbH.

1. Juni 2016

Am Lutheran-Hospital - ein Besuch in der hiesigen Psychiatrie


Ich verbringe einen wirklich sehr interessanten Tag im Lutheran Hospital. Nachdem die Befürchtungen von PhD Cynthia Griggins in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel nicht aufgegangen sind und ich mit Bus, Zug uns schließlich zu Fuß das Lutheran Hospital erreicht habe, finde ich nach etwas Suchen auch die Station 2B. Dort arbeitet MD Florian Bahr als Psychiater. Er ist direkt nach dem Medizinstudium hierher an die Cleveland Clinic gegangen und hat in OHIO den Facharzt für Psychiatrie absolviert. Seitdem arbeitet er hier und hat mich eingeladen, die Klinik zu besuchen.

Im Westside Market - einer alten Markthalle mit vielen verschiedenen StändenIm Westside Market - einer alten Markthalle mit vielen verschiedenen Ständen

Zunächst darf ich an der stationären Morgenbesprechung, an der die Stationsärzte, Sozialarbeiter, eine Verwaltungsangestellte und eine psychiatrische Krankenschwester beteiligt sind, teilnehmen. Es geht um die morgendliche Übergabe und eine Einschätzung der stationären Patienten sowie die Abstimmung der patientenbezogenen Zuständigkeiten. Im Anschluss daran findet die Visite der neuen Patienten, die gestern gekommen sind, statt. Da es wohl viele freie Betten gab, waren gestern sieben neue Patienten aufgenommen worden. Alle Patienten erlauben mir, dass ich bei der Visite dabei sein darf.

Aufnahmegründe und Symptomatiken, Beschreibungen der Zeit vor der Aufnahme oder die Erwartung an die fachliche Kompetenz der Ärzte und Pflegenden ähneln in vielem dem, was ich aus meiner stationären Arbeit kenne. MD Florian Bahr erklärt mir, dass die Behandlung in den USA sehr viel mehr auf Medikamente orientiert ist als er es in Deutschland vermutet. Bei vielen Patienten spielt Drogenkonsum zusätzlich zu einer allgemeinpsychiatrischen Diagnose eine große Rolle. Meine Frage, ob Patienten, wenn sie die Behandlung nicht bezahlen können, abgewiesen werden, wird entschieden verneint. In einem solchen Fall und der drohenden Gefahr von Schaden für die betroffene Person würde das Krankenhaus die Behandlung dennoch übernehmen.

Mit psychiatrisch Pflegenden auf dieser Station kann ich kurz in einer Pause sprechen. Sie sind neugierig, warum sich eine psychiatrisch Pflegende auf den weiten Weg macht, um mehr über psychiatrische Behandlung und damit zusammenhängende ethische Fragen herauszufinden. So kommt es zu einem kurzen Austausch von Pflegehaltungen und Pflegeaufgaben  im Zusammenhang mit Selbst- und Fremdgefährdung bei psychischen Erkrankungen. Eine Führung durch die Klinik rundet den Vormittag ab.

Auf Empfehlung von MD Florian Bahr erkunde ich am Nachmittag den Stadtteil "Ohio City" rund um den Westside Market. Mir wird erklärt, dass dieser Stadtteil noch bis vor wenigen Jahren als gefährlich galt. Heute ist aus dem Stadtteil ein boomender, sehr kulturdurchmischter lebendiger Stadtbezirk mit vielen Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants und Biergärten geworden. Besonderen Eindruck hinterlässt die alte Halle des Westside Markets mit ihren vielen kleinen Verkaufstellen bei mir. Es macht Spass, durch die Gänge zu bummeln und die Auslagen und das so unterschiedliche Warenangebot zu erkunden. Anschließend mache ich einen ausgedehnten Spaziergang über die Hope Memorial Bridge über den Cuyahoga River mit einem tollen Blick auf die Skyline von Cleveland und den Mündungsbereich des Flusses mit seinen Booten und vielen kleinen Lokalitäten und kulturellen Möglichkeiten am Ufer. Von der leidvollen Geschichte des Flusses ist in dieser lichtdurchfluteten Situation nichts mehr zu erahnen.

                            

Hope-Memorial-Bridge                        Der Cuyahoga-River

   

Am Eriesee

Die Sonne hat es an diesem Tag besonders gut gemeint und mit fast wolkenlosem Himmel den ganzen Tag geglänzt. Der Ausklang am Ufer des Eriesees bleibt mir deshalb mit seinem Licht, dem Sonnenuntergang und der Stille, die nur durch das Plätschern der Wellen unterbrochen wird, in bleibender Erinnerung.

Birgit Hahn

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