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Die Hospitation wurde ermöglicht durch Visit- soziotherapeutische Pflege GmbH.

24./25.05.2013 - Tag 24+25

Resümee der Hospitation - Teil 2 - Persönliche Erkenntnisse


Persönlich habe ich für mich mitgenommen, dass ich es schaffe auf mich allein gestellt im englischsprachigen Ausland zurecht zu kommen. ;) Ich habe mich zu Schulzeiten nie getraut einen Schüleraustausch zu machen, da ich nicht allein am anderen Ende der Welt sein wollte. Ich habe immer bewundert, wenn jemand ins Ausland gegangen ist. Mein Bruder hat beispielsweise 1 ½ Jahre in LA gelebt und gearbeitet ohne zuvor jemand zu kennen und ich habe ihn dafür bewundert. Eigentlich wollte ich ja eher im deutschsprachigen Raum bleiben und wurde dann von Herrn Nienaber und Herrn Schulz motiviert es doch in Großbritannien oder den USA zu versuchen. Und im Nachhinein bin ich total froh es gemacht zu haben und möchte die Entscheidung nicht mehr missen. Viele Amis haben tatsächlich (abgesehen von den vielen Einwanderern) kaum eigene Fremdsprachenkompetenz (und sind diesbezüglich auch introspektionsfähig) und freuen sich über jeden, der versucht ihre Sprache zu sprechen. Alle waren hilfsbereit und zur Not funktioniert es immer mit Händen und Füßen. Ich habe auf mich in all` den Einrichtungen initial immer entschuldigt und gesagt, dass ich ein großes Grammatikproblem habe. Da es hier so viele Einwanderer gibt, kam dann meistens grinsend zurück: „Ich auch!“. Mein Englischlehrer zu Abiturzeiten würde bestimmt staunen. Ich glaube immer noch, dass er mir im schriftlichen Abi gerade so viele Punkte gegeben hat, dass er mich los ist und mich nicht noch in der Nachprüfung ertragen muss. ;) Naja, mir war es nur recht und scheinbar kommt man in Amerika auch ohne Limericks durchs Leben.  

Des Weiteren nehme ich für mich hoffentlich ein bisschen amerikanische Gelassenheit mit. Ich bin häufig überkorrekt und überpünktlich und es war allein schon eine riesige Überwindung für mich hierher zu fliegen und nicht im Voraus alles bis ins letzte Detail durchgeplant zu haben. Natürlich hat dann auch im Nachhinein nicht alles so 100% geklappt, da ja einige Tage mehr geplant waren, aber es kamen auch Treffen zustande, die vorher nicht angedacht waren. Vielleicht ist ja ein bisschen Gelassenheit auf mich über geschwappt?!

Zudem habe ich für mich festgestellt, dass ich so etwas unbedingt jederzeit wieder machen würde, wenn sich die Gelegenheit bieten sollte. Und man darf sich ja zweimal bei g-plus bewerben. ;) Ich kann es auch anderen nur empfehlen. Es erweitert wirklich den Horizont und ermöglicht, wie Herr Nienaber es in seiner Veröffentlichung zu seiner Recovery-Hospitation in Bern in der Psych. Pflege Heute geschrieben hat, einen „Blick über den Tellerrand“. Ich habe schon den Eindruck, dass man die Menschen anders kennenlernt, wenn man hier „arbeitet“ bzw. hospitiert, als wenn man als Tourist hier ist um Urlaub zu machen. Und vielleicht lernt man gerade so viele Menschen kennen und kommt mit ihnen ins Gespräch, wenn man allein unterwegs ist und offen auf andere zugeht, als wenn man in einer geschlossenen Gruppe die Stadt erkundet.

Vor der Reise hatte ich vermutet, dass ich wahrscheinlich arge Probleme haben werde alleine zu sein, da ich zu Hause am liebsten immer jemand um mich habe oder unter Leuten. Aber selbst das hat gut geklappt und war eine neue Erfahrung. Wie ich gestern schon beschrieben habe, war das Essen gehen nicht so schön und einen Tag lang hatte ich auch mächtig Heimweh, aber davon abgesehen, war es völlig in Ordnung auch mal allein zu sein. Und tagsüber hatte ich ja auch immer nette und offene Menschen um mich und sehr schöne Begegnungen. Und davon werde ich noch lange zehren.

Trotzdem freue ich mich natürlich nächste Woche wieder zu Hause zu sein und meine Freunde, Familie, Kollegen und Kommilitonen wieder zu sehen.

Okay, so weit dazu. Bestimmt fällt mir in einigen Wochen noch etwas dazu ein. Morgen werde ich dann mal versuchen zusammenzufassen was ich zum Thema Recovery mit nach Deutschland nehme bzw. verinnerlicht habe.

Eure Regine

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