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05.05.2013 - Tag 5

Eindrücke


  • Ich bin jetzt zum dritten Mal in den USA, aber noch nie ist mir so extrem aufgefallen, dass hier alles aus Plastik ist. Es ist pervers wie viel hier weggeworfen wird. Freitagabend habe ich es das erste Mal geschafft in einem Restaurant etwas zu essen und selbst hier waren sowohl Teller als auch Besteck aus Plastik.
  • Das Klischee, dass die Amerikaner viel Fast Food essen muss ich leider auch bestätigen. Ich bin jetzt nach fünf Tagen schon angewidert, obwohl ich selbst erst zweimal etwas gegessen habe, was ich als Fast Food deklarieren würde. In der U-Bahn sieht man morgens extrem viele Menschen, die scheinbar zur Arbeit fahren, sich aber zuvor tütenweise mit Fast Food von global bekannten Ketten eingedeckt haben. Naja, jedem das seine. ;) Wer mir ein Vollkornbrötchen vorbeibringen möchte, ist herzlich eingeladen.
  • Psychische Erkrankungen und Autismus werden hier häufig auf Werbeplakaten wie diesem häufig thematisiert. In jeder U-Bahn und in vielen U-Bahnhöfen hängt ein solches Schild. Auch die diesbezüglichen Abteilungen in Buchhandlungen sind gut gefüllt und groß. Heute bin ich zufällig in einem Cafe kurz mit einem mental health worker ins Gespräch gekommen, der klinische Studien zu Drogenabhängigkeit macht und augenscheinlich mit zwei seiner Klienten dort war. Allgemein scheinen Drogen (vor allem Heroin) hier ein sehr präsentes Thema zu sein, da es in den Einrichtungen, in denen ich bisher war stets thematisiert wurde.
  • Die Menschen in den USA haben häufig ein sehr geringes Einkommen. Shari, die Krankenschwester von Alternatives verdient ca 1/3 weniger von dem was ich verdiene und hat neben Beruf und Studium noch zwei Nebenjobs um ihr Leben zu finanzieren. Man sieht im Stadtbild viele Obdachlose und auch die Straßenmusiker haben sicher nicht nur die Intention mir mit ihrer Musik den Aufenthalt zu versüßen, sondern verdienen auf diese Weise ihr Geld. Shari berichtete mir, dass der Staat zwar arbeitslose Menschen finanziell unterstützt. Dies sei jedoch meist nicht genug um sich eine eigene Wohnung leisten zu können. Die Menschen sind hier nur staatlich krankenversichert, wenn sie über 65 Jahre alt (medicare) oder sehr arm (medicaid) sind. Andere müssen, sofern ihr Arbeitgeber sie nicht mitkrankenversichert, die Behandlungskosten aus eigener Tasche bezahlen. Man kann sich vorstellen, dass dies für viele nicht möglich ist. Im Notfall müssen die Krankenhäuser die Menschen in jedem Fall behandeln. Liegt kein Notfall vor, können sie auch abgewiesen werden. Die Kosten, die bei Notfallbehandlungen entstehen, werden vom Staat bezahlt bzw. den zahlungsfähigen Kunden versteckt aufgebunden.
  • Hier gibt es viele Therapiehunde. Im Park konnte ich hundelose Hundeliebhaberin heute einen solchen zutraulichen Zeitgenossen streicheln. Marianne schilderte mir am Freitag ebenfalls, dass viele Menschen mit psychischen oder physischen Erkrankungen in den USA einen Therapiehund bekommen. Beispielsweise Menschen, die soziale Ängste haben und ohne einen so treuen Begleiter ihre Wohnung nicht verlassen würden. Im Büro des CPR gab es sogar einen traumatisierten Therapiehund der, wie Kim Mueser sagte, „in Recovery ist“.

Marianne hat eine Freundin ihrer Tochter, die in Harvard studiert, gefragt, ob sie mir die Harvard University zeigen kann. Ich werde jetzt mal völlig aufgeregt versuchen auf Englisch zu telefonieren und das zu organisieren. Das wäre natürlich super, wenn das klappt.

Eure Regine

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