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Menschen mit Behinderungen müssen sparen dürfen!


Constantin Grosch und Raul Krauthausen fordern in einer Online-Petition ein „Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz“ und haben dafür jetzt schon über 325.000 Unterstützer.

Zum InterviewFür viele Menschen ist es zumindest recht wahrscheinlich, dass sie mit einer guten Ausbildung und regelmäßiger Arbeit auch ggf. etwas Geld ansparen können, um in den Urlaub zu fahren, sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen zu können und vieles mehr.

Wenn Menschen mit Behinderungen auf eine Assistenz angewiesen sind, um arbeiten zu können, dann ist es weniger sicher, dass sich diese Arbeit auch finanziell lohnt. Die Kosten für eine Assistenz werden zumeist von den Sozialämtern getragen. Das wirkt auf den ersten Blick weniger problematisch, als es bei näherem Hinsehen ist. Die Übernahme der Kosten durch das Sozialamt ist nämlich eine einkommensabhängige Leistung. Je nach Einzelfall und Schwere kann die Sozialbehörde bis zu 80 Prozent des eigenen Einkommens zur Finanzierung der Unterstützung mit heranziehen. Das heißt letztendlich: wer mehr als etwa 800 Euro im Monat (entspricht in etwa dem doppelten Hartz-IV-Satz) verdient, hat mit hohen Abzügen zu rechnen. Auch die wichtige finanzielle Vorsorge für das Alter ist fast unmöglich, da maximal 2600 Euro angespart werden dürfen. Alles das, was darüber hinaus geht, kann das Sozialamt ebenfalls einziehen. Selbiges gilt natürlich auch dann, wenn eine Erbschaft gemacht wird. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wenn man in einer Partnerschaft lebt, wird auch dessen Geld teilweise mit herangezogen.

Dieses Problem ist für Constantin Grosch nicht neu. Der 23jährige ist an Muskelschwund erkrankt und braucht für all das Hilfe, wozu er Kraft in den Armen und Beinen braucht. Ohne eine Assistenzperson kommt der Student der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften nicht zurecht.

Er ist, wie viele hunderttausend Menschen, der Meinung, dass auch Menschen mit Behinderungen auch ein Recht auf Sparen haben. Er hat deshalb mit dem bekannten Aktivisten für Inklusion und Barrierefreiheit, Raul Krauthausen, eine Online-Petition gestartet, die dieses Recht einfordert. Sie ist mittlerweile eine sehr erfolgreiche Petition auf der Plattform für Kampagnen Change.org. Mittlerweile haben über 325.000 Menschen die Petition unterzeichnet, welche ebenso ein „gutes Teilhabegesetz“ fordert. Hier kann mehr zu der Kampagne erfahren und sie dann auch ggf. unterzeichnen. 

Eine Vielzahl von unterstützenden Stimmen für diese Forderung gibt es auch von Menschen ohne Behinderung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, welche Internetplattform abgeordnetenwatch.de durchgeführt hat. 65 Prozent der gut 1000 Befragten sprechen sich dafür aus, dass benötigte Hilfe immer unabhängig vom Einkommen gezahlt werden müsse. Details zu der Umfrage kann man hier nachlesen. Das für 2017 geplante Bundesteilhabegesetz soll hier zumindest Verbesserungen bringen, auch wenn eher nicht zu erwarten ist, dass die Grenzen für Einkommen und Vermögen jemals ganz wegfallen werden. Jeder kann durch einen Unfall oder eine Erkrankung sehr schnell in die Lage kommen, dass er ebenfalls eine Assistenz benötigt. Eine schnelle Verbesserung ist sehr notwendig, denn sonst droht vielen dieser Menschen die Armut im Alter.

Hier findet man noch ein interessantes Interview mit Constantin Grosch und Raul Krauthausen zu der genannten Petition.  

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Häufig gestellte Fragen

Nein, dieser Studiengang ist für staatlich anerkannte HeilpädagogInnen und für Personen mit vergleichbarer Ausbildung als Aufbaustudiengang konzipiert. Zum Studium zugelassen werden staatlich anerkannte HeilpädagogInnen. Nach Einzelfallprüfung können auch ErzieherInnen/HeilerziehungspflegerInnen (oder vergleichbar qualifizierte Personen) mit Berufserfahrung und qualifizierten Weiterbildungen zugelassen werden (Quereinstieg).
Sie benötigen 3 Jahre Berufserfahrung im pädagogischen Feld und mindestens 300 Stunden einschlägige Weiterbildung (z. B. Psychomotorik, Entwicklungsbegleitung, Traumapädagogik o.a.).
  • Haben Sie Ihre Ausbildung an einer unserer Kooperationsfachschulen absolviert und liegt der Abschluss nach dem Jahr 2010 gelangen Sie ohne Einstufungsprüfung, jedoch nach einem Bewerbungsgespräch ins Studium. Alle anderen legen eine Einstufungsprüfung ab.
  • Erfüllen Sie die Kriterien für den Quereinstieg, legen Sie eine erweiterte Einstufungsprüfung ab.
  • Um die Praxisanteile in den einzelnen Modulen durchführen zu können (Reflexions-, Beobachtungs- und andere Praxisaufgaben), benötigen Sie einen Stellenanteil von mindestens 10 Wochenstunden.
  • Wir empfehlen eine Stellenreduktion auf 75%. Die Erfahrung zeigte jedoch, dass besonders belastbare Personen auch mit voller Stelle in der Lage sind, das Studium erfolgreich zu bewältigen.
Sie erzielen pro Halbjahr zwischen 20 und 25 Creditpoints (ECTs). Jeder Creditpoint steht für eine studentische Leistung von 25 Zeitstunden. Rechnen Sie also pro Halbjahr mit einem Stundenumfang zwischen 500 und 600 Stunden, die sich auf Präsenzzeiten vor Ort, Online-gestütztes Lernen und Selbstlernzeiten verteilen.
Nein.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne auch
an einem » Infotag oder im » persönlichen Gespräch.

 

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    Aktualisiert: 25.02.2021 14:30

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