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Ziel des Studiums

Die AbsolventInnen

  • kennen die Bedeutung gemeindenaher psychiatrischer Versorgungssettings für die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens, wissen, welche Prinzipien und Methoden für die psychische Gesunderhaltung erforderlich sind und können geeignete Versorgungsangebote entwickeln.
  • können in Zusammenarbeit mit den Klientinnen und Klienten Unterstützungsmaßnahmen entwickeln; diese können auf unterschiedlichen Modellen beruhen und sollten auf ihre Evidenz geprüft sein.
  • können die Stärken und Kompetenzen sowohl der Betroffenen selbst, von Menschen, die eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen haben (Peers) und von sozialen Netzwerken erkennen, aktivieren und nutzen.
  • können Netzwerke für Unterstützung, Dienstleistungen und sonstige Ressourcen aufbauen oder fördern.
  • sind Experten im Blick auf psychischen Erkrankungen und Krankheitsmodelle, auf primäre, sekundäre und tertiäre Prävention innerhalb und außerhalb psychiatrischer Settings sowie in der personenzentrierten Behandlung und Betreuung von Menschen mit psychischen Störungen.
  • können Krisen erkennen und Menschen in existentiellen Lebenslagen und Personen aus ihrer Umgebung unterstützen (wahrnehmen, deuten, Empowerment-Prozesse in Gang setzen) und dieses mit rechtlicher Fachberatung zu verbinden.
  • können Fachliteratur kritisch be- und auswerten und eigene Forschung im Bereich der psychiatrischen Versorgung und der psychischen Gesundheit betreiben, z.B. die Wirkung des Einsatzes bestimmter Methoden auf ihre Evidenz hin evaluieren.
  • haben ihre eigene Lerngeschichte reflektiert und Kompetenzen und Methoden für ein lebenslanges Lernen - auch auf wissenschaftlichem Niveau - erworben bzw. aktualisiert.