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14./15. 07.2018 Thailand

Go North – Wochenendausflug in den hohen Norden Thailands

> zum Vergrößern anklickenHallo liebe Blog-Leser,

Es ist Sonntagabend, Zeit euch von unserem Wochenende zu berichten. Da wir gerne mehr von Thailand als nur Chiang Mai sehen wollten, haben wir dieses Wochenende einen Ausflug in den Norden des Landes gemacht. Die Organisation bietet für die Freiwilligen am Wochenende Roadtrips an...

Für schmales Geld konnten wir also mit etwa 20 anderen, aufgeteilt auf drei Vans durch die Bergwelt Thailands fahren. Wir haben die schöne Natur und einige Highlights erleben dürfen, aber von vorn: Gestern morgen ging es um 8 Uhr morgens los. Da es auf der Strecke keine Autobahn gibt, war der Weg sehr steil, kurvig und lang. In Thailand ist übrigens Linksverkehr.

> zum Vergrößern anklickenRund um Chiang Rai sind wir zuerst nach Wiang Pa Pao zu den heißen Quellen gefahren. Dort sprudelt ca. 98 Grad heißes Wasser aus dem Boden. Thailändische Frauen verkaufen Eier. Diese können dann in den Quellen gekocht werden.

Nach einem stärkenden Mittagsessensbuffet ging es zum weißen Tempel, dem Wat Rong Khun. Dieser unterscheidet sich sehr von den anderen, sehr traditionellen und häufig sehr alten Tempeln. > zum Vergrößern anklickenStreng genommen ist die Anlage kein Tempel sondern eine private Kunstausstellung im Stile einer buddhistischen Tempelanlage. Trotzdem gelten die üblichen Regeln wie die Schuhe auszuziehen und Schultern und Knie zu bedecken. Der Bau der Anlage begann 1997 und soll noch bis 2070 dauern. Der Tempel wirkt durch seine weiße Farbe sehr ungewöhnlich und soll die Reinheit Buddhas interpretieren. Eigentlich ist hierzulande weiß nämlich eine traditionelle Farbe der Trauer.

> zum Vergrößern anklicken > zum Vergrößern anklicken > zum Vergrößern anklicken

Der nächste Tempel den wir besuchten war der Wat Chedi Luang. Dieser ist aus dem Jahre 1290 und einer der ältesten Tempel Thailands. 2014 stürzte bei einem Erdbeben das Dach des Tempel ein. Inzwischen wurde auf den Ruinen ein neues Dach gebaut und die Seiten des Tempels sind offen. Der „Chedi“, also Turm ist nur wenig beschädigt wurden. Insgesamt ist die Tempelanlage mit den hohen Bäumen ringsherum ein imposanter Ort und lädt die Einheimischen ein auf der Wiese zu meditieren.

> zum Vergrößern anklickenMit dem Van ging es anschließend weiter auf einen hohen Berg, wo man einen Blick auf das „Goldene Dreieck“ hat. Von diesem Aussichtspunkt ist der Fluss Mekong zu sehen, der Thailand auf der der linken Seite zu Myanmar und auf der rechten Seite zu Laos abgrenzt. Man kann somit ein Foto machen auf dem 3 Länder gleichzeitig zu sehen sind. Das „Goldene Dreieck“ ist ein Synonym für den Drogenhandel (Opiumherstellung) in Südostasien. > zum Vergrößern anklickenEr geht zum einen auf die geometrische Form, die die drei Länder bilden zurück und zum anderen wahrscheinlich auf das Gold mit dem chinesische Händel einst das Opium bezahlten. Der Anbau von Opium ist in Thailand und Laos inzwischen eingestellt. Das angrenzende Myanmar betreibt weiterhin Plantagen mit Opiumanbau. Opioide werden für die Herstellung von z.B. Morphin, Kodein, Tilidin und Tramadol gebraucht. Um den Missbrauch des Opiums einzudämmen gibt es auf den Straßen der Grenzregion viele Kontrollzonen. Nach einem anstrengenden Tag voller Eindrücke haben wir die Nacht in einem Hotel in Chiang Rai verbracht.

> zum Vergrößern anklickenHeute morgen sind wir nach einem sehr kurzem Frühstück in einen botanischen Garten gefahren. Vorbei an vielen kleinen Gärtnereien ging es viele Höhenmeter den Doi Tung (1600 über NN) hoch zum Mae Fah Luang Garden. Dort konnten wir vor der Bergkulisse die herrliche Blumenpracht und viele Insekten und riesige Schmetterlinge entdecken. Die größte Teefarm der Provinz mit dem Namen Choui Fong war unser nächstes Ziel. Die Teefelder am Hang konnten wir von einem Zentrum für Besucher aus bewundern.

Unser Mittagessen gab es in einem kleinen Dorf. Auch dort wurde wieder ein Buffet für uns zubereitet mit typisch thailändischen Speisen. Viele Menschen auf den Dörfern sind arm. Die Häuser sind teilweise nur aus Wellblech und auch die Infrastruktur ist viel schlechter ausgebaut. Die meisten Menschen der dörflichen Regionen verdienen ihr Geld mit der Landwirtschaft.

> zum Vergrößern anklickenAls letzten Höhepunkt des Wochenendes sind wir in die Chiang-Dao–Höhlen (Tropfsteinhöhlen) gefahren. Trotz der Nachrichten über die Jungen in der thailändischen Höhle, die ganz in der Nähe war, hatten wir kaum Angst. Das Wetter ist trotz der Regenzeit momentan meistens trocken, heiß und schwül. Das Höhlensystem ist insgesamt über 12 km lang. Für Besucher sind lediglich 350 Meter zu besichtigen. Die Höhlen dienten schon immer als Ort religiöser Verehrung und Meditation. Insgesamt fünf Damen führten uns mit Öllampen durch die prächtigen und sonst unbeleuchteten Höhlen. Auch hier gibt es viele alten Buddhastatuen und teilweise mussten wir durch die einzelnen Verbindungen der Höhlen kriechen.

Ein sehr anstrengendes aber auch schönes Wochenende mit sehr vielen Eindrücken geht zu Ende.

Euch allen einen guten Start in die Woche und liebe Grüße aus Thailand!

La Goon Jana und Katja

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