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10.07.18 Thailand

Sawat – dee kha – Thailand für Anfänger

Hallo lieber Blog – Leser,

Tag 2 unseres Aufenthaltes in Chaing Mai. Heute Morgen gab es nach einem eher gewöhnungsbedürftigen Frühstück eine erste Orientierungsveranstaltung mit den Mädchen, die gestern ebenfalls angereist sind. Anschließend sind wir mit dem Taxi (eine Fahrt kostet 30 Baht / ca. 77 Cent) erst in einen ruhigen und schönen Park gefahren und dann mit der ganzen Gruppe auf einen Markt der täglich statt findet...

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Hier gibt es wirklich alles zu kaufen, was die Bewohner Chiang Mais brauchen und viel viel mehr. Sehr fremd war uns in der Markthalle mit den Lebensmitteln, dass hier anscheinend kleine Schlagen und lebende Schildkröten und Vögel für den Kochtopf bestimmt sind. Hinzu kommen die diversen, nicht unbedingt immer appetitlichen, Gerüche. Angetan haben uns dafür die aufwendig handgefertigten Dinge, genähte Kleidung und Utensilien zum Handarbeiten. Dort werden wir die nächsten Tage auf jeden Fall nochmal mit mehr Zeit hingehen. Heute Abend gab es für uns alle eine 90 minütige Thai- Lesson in der wir einige Brocken Thai lernen durften. Die Aussprache ist für uns sehr schwierig und die Schriftart (Abugida) gehört zum Zweig der indischen Schriften und ist somit für uns nicht lesbar. Die Kommunikation wird ab morgen an unserem ersten Arbeitstag im Heim wohl eher „mit Händen und Füßen“ stattfinden, da der Großteil der älteren Bevölkerung kein Englisch sprechen kann, aber dazu morgen mehr...

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Chiang Mai ist sozusagen die Hochburg der Tempelanlagen in Thailand. In der Altstadt findet man alle paar Straßen einen goldverzierten und prächtigen Tempel. Wie fast überall in Südostasien ist die Kultur durch die Staatsreligion, dem Buddhismus, geprägt. Mönche und Novizen gehören zum Stadtbild dazu. Ungefähr jeder 5. männliche Thai entscheidet sich bevor er heiraten und eine Familie gründen möchte dafür, eine gewisse Zeit als Novize zu leben. Ungefähr im Alter von zwanzig Jahren gilt diese Zeit als Behauptung für das bevorstehende Leben als Erwachsener. Die Mönche sind diejenigen, die sich für ein Leben im Kloster und mit dem Buddhismus und all seinen Auflagen entscheiden. Schockiert hat uns die Tatsache, dass nur ¼ der Bevölkerung mehr als sechs Jahre zur Schule geht. Nur 14 % verdienen ihr Geld in der Industrie mit z.B. Kleidung oder Teile der Autozulieferung. Die meisten arbeiten in der Landwirtschaft und bauen Reis, Feldfrüchte wie Soja oder Mais, Gemüse, Tabak und Kautschuk an. Vor allem die Menschen der südlicheren Regionen leben von den Touristen. Vieles im Land ist nach Bangkok orientiert. Viele Arbeitsplätze der staatlichen Administration und Verwaltungen und z.B. der Ausbau der Industrie und Infrastruktur ist sehr auf die Region Bangkok konzentriert. Dort sind auch die besten Universitäten und somit die qualifiziertere Arbeitskräfte. Hier ist es sooo anders, als in Europa, dass wir alles noch gar nicht richtig erfassen können.

Die nächsten Tage werden wir Chiang Mai und Umgebung noch näher kennen lernen und in das Leben der Thais eintauchen. Aber einiges haben wir schon gelernt, es ist fast alles essbar, was Beine oder Flossen hat (außer Menschen..natürlich..aber sonst wirklich alles!!!)...auf einen Cityscooter hat eine ganze Familie Platz, auch mit Babys, natürlich ohne Helm. Mal schnell über die Straße gehen, ist hier nicht möglich und so wird nach längerer Wartezeit bis eine Lücke kommt, auf die andere Seite gesprintet. An den Straßen stinkt es sehr nach Abgase und es qualmt aus den Auspuffen der Taxen, Rollern und Tuk Tuks. Und wir in Deutschland machen uns Gedanken über Umweltzonen und grüne Plaketten... hinzu kommt, dass so vieles in den Straßengeschäften mehrfach in Plastik eingepackt ist und es kaum Mülltonnen gibt.

Morgen beginnt dann unser erster Arbeitstag in dem Wohlfahrtszentrum für ältere Menschen. Wir sind schon sehr gespannt, was uns erwartet und werden euch morgen mehr berichten.

Laa goon („Auf Wiedersehen“), Jana und Katja und Kop khun kha („Danke“) für das Lesen dieses langen Blog-Posts.

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