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06.07.2018 NL

6. Tag - Selbstorganisierte Teams (Teil 1)

< zurückHeute habe ich frei und möchte ein wenig von selbstorganisierten Teams berichten. Ich finde es wichtig, um Buurtzorg noch besser verstehen zu können. Buurtzorg arbeitet wie schon angemerkt mit selbstorganisierten Teams. Ich habe von Juliane ein Buch bekommen, aus denen ich ein paar wichtige Details nennen werde, was ein selbstorganisiertes Team ist und ausmacht. Das Buch ist von Astrid Vermeer und Ben Wenting. Letzterer hat auch schon Juliane und ihr Team gecoacht.  

Im Gegensatz zum selbstorganisierten Team steht die sogenannte Linienorganisation, in denen die meisten von uns arbeiten.  Die Linienorganisation ist klassisch aufgebaut in z.B. Geschäftsleitung, Direktor, Pflegedienstleitung, Bereichsleitung/Stationsleitung, etc. Bei den selbstorganisierten Teams gibt es ebenfalls eine Geschäftsleitung. Unter ihr arbeiten direkt die selbstorganisierten Teams, wie bei Buurtzorg. Die Geschäftsleitung definiert Vorgaben und Rahmenbedingungen. Einige sind feste Vorgaben, andere verhandelbar. In diesen Rahmenbedingungen bewegen sich die Teams. Aufgrund das sich jedes Team weitestgehend selbst organisiert, gibt es natürlich Unterschiede bzgl. der Arbeit in und von den Teams. In manchen selbstorganisierten Organisationen sind Team Coaches eingestellt, welche die Teams bei Fragen beraten und Problemen unterstützen können. Bei Buurtzorg gibt es diese auch. Bei den Linienorganisationen arbeiten ebenfalls häufig sehr gut ausgebildete Manager, die aber  nicht immer sehr nah an der Praxis sind. Die Krankenschwestern als Beispiel, wissen häufig selbst am besten wie sie organisieren müssten, haben aber nicht ausreichend Befugnisse. Das kann demotivieren.

Die selbstorganisierten Teams arbeiten möglichst autonom, müssen jedoch regelmäßig Rechenschaftsberichte ablegen.

Die Geschäftsleitung vertraut auf den Willen des Fachpersonals, dass es die Arbeit selbst in die Hand nimmt und sich mit ihr identifiziert und so auch alles richtig machen will. Auch wenn nicht alles immer ohne Probleme läuft, muss die Geschäftsleitung lernen loszulassen und Kontrolle abzugeben. Das Team muss Probleme lernen selbst zu regeln und Meinungsverschiedenheiten anzunehmen. Das Team muss nicht alles können, es gibt Unterstützung im Bereich IT, Qualitätsentwicklung, Gehaltsadministration, juristisch und logistisch.

Wichtig ist für das Team, das sie ausreichend kommunizieren und zusammen überlegen. Es handelt sich hier um Non-Profit – Organisationen. Dennoch muss auf Ergebnisse geachtet werden. Dazu ist es sinnvoll, wenn es Kollegen im Team gibt, die kommerzielle Kompetenzen aufweisen.

Ein Team besteht aus 10- 12 Mitarbeitern. Das ist vorteilhaft, um einfacher an Übereinstimmungen zu kommen. Die Anzahl an Teilzeit- und Vollzeitkräften muss ausgeglichen sein, um Kontinuität zu sichern. Erfahrungen, Schulungen lassen Teams reifen. Kommunikationslinien müssen kurz und transparent sein, z.B. über ein funktionierendes Intranet. Weniger Vorschriften und Regeln fördern Motivation und Kreativität. Menschlichkeit muss über Bürokratie stehen. Wichtig ist auch das lösungsorientierte Arbeiten.

Im zweiten Teil geht es um das Zusammenstellen des Teams.

(Quelle: Vermeer, A., Wenting, B. (2017). Selbstorganisierte Teams in der Praxis (1. Aufl.). Den Haag: Sdu Uitgevers bv.

Ach, es gibt noch etwas Neues. Ich habe jetzt einen Überzug für meinen Sattel bekommen, mit so einem speziellen Schaumstoff drin. Und das alles zur Dekubitusprophylaxe. Jetzt kann ich wieder losradeln.

Morgen habe ich mir vorgenommen mal etwas über unsere Freizeit hier zu posten und für wen es sich lohnt in den Niederlanden Urlaub zu machen.

Also, bis morgen!!!

Liebste Grüße Eure Melanie

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