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02.07.2020 Salzburg

Der letzte Tag und Erfahrungen zu PFA´s

Grüß Gott !

Ja es ist vollbracht ! Meine Hospitation ist nun beendet. Zwei spannende, erlebnisreiche, lehrreiche und schöne Wochen gehen vorbei. Vielen dank hier nochmal an meine Stationsleitung und das Team hier vor Ort, die mir eine tolle Hospitation ermöglicht haben und zu jeder Zeit sehr bemüht waren mir eine Informative Hospitation zu bereiten.

Um jetzt zum Schluss nocheinmal auf meine Hauptaussage zurück zu kommen, werde ich heute über die Arbeit der PFAs berichten ...

Ein PFA (PflegeassistentIn) hat hier in Österreich eine zwei Jährige Ausbildung abgeschlossen. Auf der 2. Medizin Allgemeine Männer arbeiten momentan täglich mindestens 3 PFAs. Meist zwei davon im Tagdienst und einer im Nachtdienst. Da die Station in zwei Zimmergruppen aufgeteilt wird, teilt die Stationsleitung jeder Gruppe ein PFA zu.
Der PFA übernimmt im Dienst Aufgaben, wie kleine Verbandswechsel, das erheben von Vitalzeichen, die Körperpflege, Blutentnahmen, Vorbereitung der Patienten auf Untersuchungen, Dokumentation und weitere Tätigkeiten.
Die Diplomierte Pflegekraft behält über den gesamten Dienst die Hauptverantwortung und plant für den PFA die verschiedenen Maßnahmen.
Nun möchte ich euch einmal kurz den Arbeitsalltag einer PFA aufzeigen.
-6:45 Arbeitsbeginn, Dienstübergabe vom Nachtdienst
-anschießend, 1. Zimmerrundgang, Blutentnahmen, Vitalparameter erfassen, Pat. nach benötigter Hilfestellung fragen. Im Anschluss, berichtet die PFA der Diplomierten Pflegekraft von möglichen Auffälligkeiten.
- 2. Zimmerrundgang, Durchführung der Morgenpflege, Kontrolle von Venösenzugängen, Blutzucker Kontrolle, Op Vorbereitungen, dokumentieren der Maßnahmen
- 11 Uhr Mittagsrunde, Vitalparameter erheben, Medikation austeilen, Unterstützung von Pflegeintensiven Patienten
- Pause
- Unterstützung der diplomierten Pflegekraft bei der Medikamentendispension
- Nachsorge von Operationen und Untersuchungen
- Depot und Apothekenlieferungen verräumen
- ab 16 Uhr, erfassen der Vitalparameter, Abendmedikation austeilen
- Ab ca .17:30 Uhr, Abendpflege, Patienten auf Untersuchungen und Operationen am nächsten Tag vorbereiten (Rasur, Nüchtern Aufklärung…)
- Dokumentation des Tages
- 18:50 Mitwirken bei der Dienstübergabe an den Nachtdienst

Auf der Station konnte ich täglich die Arbeit und die Etablierung von PFA´s beobachten. Zudem habe ich einige meiner Kollegen nach einem Feedback zur Zusammenarbeit zwischen PFA und Diplomierten Pflegekräften gefragt. Ich selbst und auch der Rest des Teams findet die Zusammenarbeit der zwei Berufe als sehr passend und gut abgestimmt auf der Station. Durch die Etablierung von PFA, gelingt es den Diplomierten Pflegekräften, mehr Zeit für Organisations- und Planungstätigkeiten zu gewinnen. Leider konnte ich häufig beobachten, das die Diplomierten den gesamt Überblick behalten müssen ohne viel Zeit  im direkten Patientenkontakt zu verbringen, so dass der Beruf der Diplomierten immer mehr zu einem Schreibtischberuf wird. Einige Pflegekräfte berichteten von anfänglichen Startschwierigkeiten, weil zuerst nicht genau klar war, wer welche Arbeiten übernimmt und es eine große Umgewöhnung der Diplomierten Pflegekräfte war. Diese mussten durch den Einsatz von PFA´s lernen Arbeit abzugeben, zu delegieren und eine gute Vertrauensebene untereinander aufbauen.
Trotzdem kann ich mir eine Etablierung und Zusammenarbeit auch in Deutschland vorstellen. Es kann besonders für Stationen mit vielen Pflegeaufwändigen Patienten zur Entlastung und besseren Organisation führen.
Auch möchte ich euch berichten, das meine Hospitationsstation ab mitte Juli eine ANP Stelle erschafft. Diese wird auf der Station mit den Patienten Lösungswege zu ihren Erkrankungen erarbeiten. Leider konnte ich diese Etablierung nicht miterleben. Sehe aber viel Potential für eine gute Einbeziehung der Pflegewissenschaft in die Praxis.

Das wars von mir ! 
Liebe Grüße
Lena

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