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01.07.2020 Salzburg

Ein Einblick in die Notaufnahme

< zurückGrüß Gott !

heute möchte ich euch von meiner Erkundung der Notaufnahme berichten. Da ich in Deutschland ebenfalls in einer Notaufnahme arbeite, war dies eine besondere Erfahrung für mich. Eine Pflegekraft der Notaufnahme führte mich durch die komplette Erwachsenen Notaufnahme der SALK.

Damit ihr auch einen kleinen Einblick gewinnen könnt, fasse ich euch im Folgenden meine Erfahrungen zusammen ...

Wir begannen mit dem Rundgang am Anmeldetresen. Hier melden sich die Patienten zuerst und ihre Daten werden in das System eingelesen. Als nächstes besuchen die Patienten das Triage Zimmer. Dort arbeiten zwei Pflegekräfte mit Triage Weiterbildung. Diese führen eine Ersteinschätzung der Patienten durch. An der SALK wird nach dem Manchester Triage System gearbeitet. Alle Patienten werden je nach Dringlichkeit in eine Stufe von 1 bis 5 und den dazugehörigen Farben eingeteilt. Wird ein Patient der 1. Stufe (rot)  zugeteilt, ist eine Ärztliche Behandlung sofort nötig und muss in kürzester Zeit erfolgen. In Stufe 5 (blau), kann der Patient bis zu 120 Minuten auf seine Behandlung warten.

Die Erwachsenen Notaufnahme der SALK verfügt über etwa 5 Internistische Behandlungsräume, 4 Unfallchirurgische plus einen Gipsraum, und mehrere Chirurgische sowie Gefäßchirurgische Räume.

Zudem gibt es einen Schockraum, in dem zwei aktue Patienten gleichzeitig behandelt werden können. Sobald ein Patient Schockraumpflichtig ist, wird ein Anästhesist hinzugerufen und mindestens eine Notfallpflegekraft ist vor Ort. 

Rund um die Uhr wird die SALK von der Rettung in Österreich und Deutschland sowie von verschiedenen Hubschraubern angeliefert.

Ein Hubschrauberlandeplatz grenzt direkt über einen Aufzug an die Notaufnahme an.
In der Internen Erwachsenen Notaufnahme werden täglich etwa 150 Patienten versorgt. Es arbeiten pro 12 Stunden Tagschicht zirka 4 Pflegekräfte im Internistischen Bereich, 3 im Unfallchirurgischen, eine im Beobachungsraum und weitere im Chirurgischen Bereich.
Anders als in meinem Krankenhaus in Deutschland gibt es hier einen Beobachtungsraum, in dem bis zu 5 Patienten gleichzeitig betreut werden können. Hier werden sie in erster Linie genau Beobachtet aber auch Intensivmedizinische Maßnahmen, wie das legen eines Arteriellen Zugangs, eine Karidoversion oder Intubation und Beatmung sind hier möglich. Wenn der Patient verlegt werden kann, übernimmt ein Träger oder auch Patientransport diese Aufgabe, dieser wird von einem Arzt mit Notfallkoffer begleitet. Oftmals werden Beobachtungspatienten direkt in den OP, auf die Intensivstation oder ins Herzkatheterlabor gebracht, um weitere Interventionen durchzuführen.

Für Patienten die eigentlich keine Notfallpatienten sind aber trotzdem eine Behandlung benötigen gibt es täglich von 8 bis 18Uhr eine Allgemeinmedizinische Versorgung. Hier werden Hausarzt ähnliche Tätigkeiten durchgeführt.

Alle anderen Patienten, die Notfallmäßig behandelt werden, bekommen von einer Pflegekraft Blut abgenommen, einen Venösen Zugang gelegt sowie ein EKG geschrieben. Anschließend untersucht der Arzt die Patienten und sucht wenn nötig einen passenden Behandlungsplatz auf einer Station. Die Pflegekraft, assistiert dem Arzt zudem auch bei weiterer Diagnostik oder stellt Medikamente zur Verabreichung bereit.

Das wars mit dem kurzen Einblick in der Notaufnahme.

Anschließend ging es für mich in das Herzkatheterlabor. Hier wurd grad eine 65 Jährige Patientin mit einem Vorderwand STEMI behandelt. Durch das einführen eines Herzkatheters und der Implantation eines Stents konnten ihre Beschwerden gelindert werden.

Für diese Patientin ging es im Anschluss zur Überwachung auf die Intensivstation.

Morgen bricht mein letzter Tag hier in Österreich an, ich werde euch zeitnah davon berichten.
Bis dann
Lena

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