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17.08.2017 (Österreich)

Palliativ Care Team


Besonders im Fokus steht die Linderung der belastende Symptome zum Beispiel Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot. Die Mediziner des Palliativ Teams arbeiten sehr eng mit den Medizinern auf Station zusammen. Sie ordnen Medikamente an, die das Leiden der Patienten stillen. Entsprechend der österreichischen Leitlinien ist eine palliativ Sedierung ein exzeptionellen Mittel zur Symptomkontrolle, wenn unerträgliches Leid durch andere Maßnahmen nicht ausreichend gut gelindert werden kann, erlaubt. Die palliative Sedierung wird vom Palliativ Team begleitet.

Eine zentrale Tätigkeit eines Palliatvteams liegt in der psychosozialen Begleitung von Betroffenen und Mitbetroffenen. Dabei geht es um menschlicher Zuwendung und das einfache „Zuhören“. An diesem Tag haben wir drei Gespräche mit Patienten und eins mit einer Angehörigen geführt. Diese Gespräche haben mich sehr berührt. Einfühlsamkeit, Empathie und Vertrauen spielen eine große Rolle. Die Angehörigengespräche haben ebenfalls einen hohen Stellenwert. Sie werden normalerweise nicht als Leidende wahrgenommen.

Weitere Aufgaben ist die Änderung der Therapie. Individuelle Behandlungen und vor allem Klärung der aktuellen Situationen werden gemeinsam mit dem Patienten besprochen.

Anschließend unterstützt das Palliativteam die Angehörigen oder die Patienten bei einer Anmeldung auf einer Palliativstation oder Entlassung zur mobilen Hospizbegleitung.

In Einzelfällen wird die Körperpflege eines stark eingeschränkten Patienten übernommen. Dabei kann durch genaue Beobachtung die Symptombelastung erfasst werden..

Um die Kommunikation im multiprofessionellem Team aufrecht zu erhalten wird ein Assessment angewandt. Mit der Palliative Performance Scale kann das Funktionsniveau des Patienten beurteilt werden. Die Unterpunkte sind Mobilität, Aktivität, Pflege, Nahrungsaufnahme und Bewusstsein. Das Ergebnis wird in Prozentzahl angegeben.

In Deutschland ist im Sozialgesetzbuch §37 verankert, dass jeder Betroffene das Recht auf spezialisierte Palliativversorgung hat. In Österreich gibt eine eine abgestufte Palliativversorgung. Allerdings wird das Recht auf Hospiz und Palliativversorgung in Österreich gefordert. Trotzdem ist die Begleitung in der terminalen Phase in Österreich recht gut abgedeckt. Leider habe ich in Deutschland nicht in einen Hospiz oder Onkologie gearbeitet und kann nicht wirklich beurteilen welches Land in diesen Bereich qualifiziertet ist.

Mir hat sehr gut gefallen, dass der Palliativ Dienst mobil ist & es eine ausführliche und zeitnahe Kommunikation zwischen Palliativpfleger und Pfleger der Station gibt.

Die Mitarbeiter des Palliative Teams berichteten, dass die Gespräche sehr berührend und manchmal auch belastend sein können. Jedoch hat man am Ende des Tages das Gefühl etwas „ Gutes“ gemacht zu haben.

Ich habe die Mitarbeiter des Palliative Teams als sehr liebenswürdig erlebt. Ich hatte das Gefühl, dass die Patienten und Angehörigen nach den Gesprächen gelassener waren.

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