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11. + 12.09.2019 Schweiz - Gossau / St. Gallen

Die letzten Tage sind gezählt Tag 18 & 19

Grüezi liebe Leser/Innen,

gestern dufte ich eine diplomierte Fachkraft im Wundmanagement begleiten & heute war Bürozeit in der Pflegeentwicklung. Der Tag am Mittwoch begann sogar erst um 8:15 Uhr. Auch eine sehr angenehme Zeit. Meine Zugverbindung hatte seit vier Wochen mal Verspätung, wobei ich knapp dran war meinen Anschlussbus zu verpassen - Adrenalin pur am frühen Morgen..

Doch ich habe es rechtzeitig noch geschafft meinen Anschlussbus zu bekommen, wäre er 30sec früher gefahren, hätte das anders ausgesehen. Als ich im Wundzentrum angekommen war, wurde ich schon erwartet und bin mit einer Wundexpertin in einen Untersuchungsraum gegangen. Dort hat sie mir die Räumlichkeiten gezeigt und am Pc erklärt, welche Patienten wir heute erwarten. Am Vormittag sind es vier Patienten gewesen mit leichten Wunden, zum Beispiel nach einer chronischen Wunde am Bein, wo die Behandlung hier nach etwa drei Monaten für das Wundzentrum abgeschlossen ist.

Ein anderer Patient kam mit sogenannten Rhagarden (=Risse) an den Füßen, Wunden an den Händen & geschwollene und geröteten Beinen. In der Vorgeschichte war bereits eine Angiographie gemacht worden, um den Gefäßstatus zu erfassen, wobei keine Einschränkungen festgestellt wurden. Dennoch wollte der Hausarzt dies von Wundexperten abgeklärt haben. Die Mitarbeiter des Wundzentrums waren aber ganz klar der Ansicht, dass dies auch und zum größten Teil dermatologisch ein Problem ist. Somit wurde er vom Sprechstunden Arzt im Wundzentrum an einen Dermatologen & Orthopäden empfohlen.

Nach den Terminen im Wundzentrum ging es noch auf die Stationen, wo Empfehlungen zu besonders komplexen Wunden gegeben wurden. Am Nachmittag gab es noch interessante Patienten in der Sprechstunde. Ein Herr der im März aufgrund einer Sepsis durch ein Bakterium drei Wochen auf der Intensivstation lag, denn die Bakterien hatten sich unter die Haut "gefressen" und somit Arme, Beine und Teile des Gesichts zu Läsionen erscheinen lassen. Der Patient war nun zum letzten mal im Wundzentrum, da keine offenen Wunden mehr zukünftig zu behandeln sind. Es sind lediglich großflächige Narben zurück geblieben, die den ganzen vorderen Oberschenkel - und Schienbeinbereich sowie die Arme verzieren. Glück im Unglück für diesen Patienten und super faszinierend zu sehen, da mir auch die Verlaufsbilder von März bis heute gezeigt wurden. Während und nach diesem Patienten kamen immer weitere Patienten für die Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie, die ich mir ansehen durfte. Recht schnell ging dieser doch so spannende Tag um.

Am heutigen Donnerstag war Arbeitsbeginn um 8 Uhr, ich wusste erst nicht recht, was heute auf mich zukam, da es nur hieß, es ginge zunächst ins Büro. Von dort aus wurde ich von einer Pflegekraft mit einem Masterabschluss in Advance Nursing Practice begrüßt. Sie berichtete mir von ihrem Werdegang und, dass sie sich für die (Tracheo-)Stomapflege so begeistert hat, dass sie nun ihre Profession gefunden hat und in diesem speziellen Bereich die einzige ist. Wir sind auf Station gegangen, denn dort war eine Patientin, die eine geplante Kehlkopfentfernung aufgrund eines Tumors erhalten wird. Meine Anleiterin hat ihr in einem ca. 1 1/2h Gespräch alles in Hinblick auf Pflege, Hinweisen & Gefahren erklärt. Im Anschluss an das Gespräch hatte sich eine bereits Kehlkopfentfernte Patienten bereit erklärt, mit ihr zu sprechen, um offene Fragen zu klären. Sehr berührend war es anzusehen, denn beide konnten nur mit Hilfe von Block und Stift kommunizieren. Ebenfalls sehr schön zu beobachten, wie viel Kraft die bereits betroffene Patientin der noch bevorstehenden Patientin mit der OP übermitteln wollte. Beide liegen seit einigen Tagen in einem Zimmer und haben bisher noch nicht kommuniziert. Eventuell ist somit das Eis gebrochen.

Danach gab es noch eine ausführliche und große Besprechung mit einer Leitung, denn es gab viel Gegenwind für eine Leitlinie, die meine Anleiterin vor einiger Zeit heraus gebracht hat. In diesem Gespräch wurde sie für ein weiteres Gespräch im interdisziplinären Team gestärkt, um für ihre Leitlinie zu argumentieren. Sehr interessant solche Gespräche auch mal mitzubekommen.

Am Nachmittag bin ich mit einer anderen Absolventin mitgegangen. Wir waren auf Stationen wie der Pneumologie oder Inneren Medizin, um  Pflegekräften in komplexen pflegerischen Situationen Hilfe an die Hand zu geben. Ebenfalls gab es ein Begleitungsgespräch einer Anleiterin un einer beginnenden Bachelorstudentin. Ihre Aufgabe ist es ebenfalls Studenten auf ihrem Weg auf Station zu begleiten. 

Heute war es sehr schön zu sehen, wie akademisierte Pflegefachkräfte in der Praxis eingesetzt werden. Morgen bricht mein allerletzter Tag an. Ich freue mich sehr auf die Abreise am Samstag nach Hause. Vier Wochen können sehr lang werden.. 

Bis zum nächsten und voraussichtlich letzten Beitrag, eure Lea.

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