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23.07.2019 Schweiz

Ein heißer Tag im Baseler Notfallzentrum

Hallo ihr Lieben,

weiter zu nw.de >Soeben erreichte mich ein » Zeitungsartikel aus der Heimat. Kurz gefasst: Die Notrufnummern 112 und die, der kassenärztlichen Vereinigung sollen zusammengelegt werden, um von Anfang an einen Behandlungspfad, individuell angepasst an die Probleme der Patienten, zu beginnen. Hierdurch kann die Versorgung effizienter gestaltet werden und lange Wartezeiten vermieden.

Hier in der Schweiz sieht das System mit den Telefonnummern zwar noch so aus, wie wir es auch aus Deutschland kennen, nur dass die Notrufnummer die 144 ist, jedoch werden die Patienten bei Betreten des Krankenhauses von einem Oberarzt gesichtet und eingeschätzt ...

vergrößern >So werden einige zum Hausarzt verwiesen, andere mit einem Rezept zur Apotheke geschickt, andere in die jeweiligen Fachambulanzen und nur die wirklichen Notfälle in das Notfallzentrum geschickt. So spart es eine Menge Kosten und Zeit, die für die akuten Notfälle genutzt werden können. Eine interessante Idee, das kommende System, was sich zur Zeit bei uns in der Testphase befindet. Lest es doch mal nach wenn ihr mögt.

So und nun erzähl ich euch noch etwas von meinem spannenden Tag im Notfallzentrum. Nach einer sehr ungewöhnlichen Leerzeit am Morgen, kamen ab 10:30Uhr dann  gleich einige Rettungswagen nacheinander vorgefahren. Es musste ja so kommen, es war auch zu ruhig. Aber ich hab es positiv gesehen, so gab es wenigstens was mit zu erleben. So hatte ich die Chance bei einer Herzkatheter Untersuchung dabei zu sein. Der Patient stellte sich mit plötzlichen Tachykardien und Herzrhythmusstörungen vor und auch das EKG war pathologisch verändert, so dass man sich entschloss, diese als Diagnostik Maßnahme durchzuführen.  Hier konnte ich sehr viele Fragen stellen, wie zum Beispiel Herzinfarkte und ähnliches mit dieser Methode versorgt werden und Weiteres.

Die nächste Patientin kam mit einer Zwangsneurose, sie lief immer den Flur auf und ab, mit den Händen zum Boden und den Rücken gebeugt. Hierbei habe ich erstmal gemerkt, wie anstrengend der Beruf auch sein kann, wenn nicht immer alles direkt von Anfang an funktioniert.

Der dritte Patient von dem ich berichte, ist im Freibad von einem drei Meter Turm gesprungen und hat sich hierbei die Schulter komplett luxiert. So musste diese wieder eingerenkt werden. Dies wurde unter einer Kurznarkose im Behandlungsraum getan. Der Arzt zog ziemlich kräftig an dem Arm, während die Kollegin die Schulter hielt, bis es schließlich knackte, ohne die Narkose kaum auszuhalten.

So morgen habe ich wieder einen Frühdienst, heißt wieder um 6 Uhr auf den Weg machen. Durch die Hitzewelle hier in der Schweiz (heute 37°C) und die vielen Insekten und Mücken, kommt man nachts leider nicht wirklich zum Schlaf, daher wird es mit jedem Frühdienst schwerer den Wecker morgens nicht auszuschalten.

Ich werde euch aufjedenfall von den nächsten Erfahrungen berichten.

Euer Marcel

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