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23.08.2018 Schweiz

Eine ganz neue Erfahrung für mich

Meine ersten zwei Tage auf der allgemeinen pädiatrischen Seite sind nun vorbei. Und ich muss wirklich sagen, WOW. So viele Eindrücke, Krankheitsbilder und so weiter habe ich noch nie gesehen. Die Päd- Seite hat 3 Zimmer. Eines hat 4 Plätze, das zweite Zimmer zwei Plätze und das letzte dient als Isoloierungszimmer mit einer Schleuse und hat einen Platz. Auch hier verweise ich nocheinmal auf ein Video:

Die Kinder hier sind meist wirklich sehr krank. Denn das UKBB ist ein Polytraumazentrum, das heißt alle Verkehrsunfälle, andere Unfälle, schwerst kranke Kinder kommen in das Spital nach Basel. Den Radius, den die Klinik abdeckt ist ziemlich groß, daher wird meist zum Unfallort geflogen, um schnellstmöglich da zu sein und die Kinder schnellstmöglich zu verlegen.
Hier ist der Ablauf sehr individuell an dem Kind angepasst und für mich absolutes Neuland. Daher habe ich die letzten Tage viel unterstützt und erklärt bekommen. Die Mitarbeiter sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Es wird mir viel erklärt und ich kann einfach nur zusehen und zu unterstützten. Denn durch die Gute Besetzung haben die Pflegekräfte auch wirklich Zeit und betreuen meist nur eins oder maximal zwei Kinder.

Wundert ihr euch eigentlich warum ich bis jetzt in keinem der Blogeinträge Schwester geschrieben haben und immer nur von Pflegkraft oder Pflegefachkraft spreche? Weil ich glaube ich sonst ziemlich Ärger bekommen würde, wenn es einer der Schweizer lesen würde. Denn „Schwester“ ist für sie ein Niedrigmachen. Sie sagen Schwester hört sich unterwürfig an und wird nicht wertschätzend. Daher sagen sie nur Pflegefachkraft oder Pflegekraft. Das muss ich sagen hat mich etwas zum Nachdenken gebracht.
enn auch in den Gesprächen mit dem Kollegen habe ich mitbekommen, dass der Pflegeberuf im Allgemeinen in der Schweiz viel mehr geschätzt wird. Ich dachte das liegt bestimmt an der Bezahlung. Der Zahn wurde mir aber schnell gezogen. Im Gegensatz zu Deutschland verdienen die Pflegekräfte das 3-4 fache. Dennoch ist der Pflegeberuf im Vergleich zu anderen Berufen in der Schweiz eher im unteren Bereich. Aber die Unterhaltungskosten sind wirklich deutlich höher. Essen, Lebensmittel, Versicherungen. Ich habe mich mit einer Deutschen unterhalten, die im Grenzgebiet wohnt und täglich pendelt, sie meint für sie lohnt es sich schon, es sind schon so 400-500Euro mehr im Monat, aber man hat dadurch auch andere Arbeitszeiten und weniger Urlaub und Feiertage. Ich glaube jedes Land hat seine Vor- und Nachteile.

Im nächsten Beitrag erzähle ich euch etwas über die Pflegeausbildung in der Schweiz.

Eure Anna

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