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Tag 13

Ein Tag in Luzern (14. Sep. 2019)

Der gestrige Tag startet früh, da ich meinen Zug erwischen wollte. Es war gut pünktlich am Bahnhof zu erscheinen, da der Zug - seltsamerweise für deutsche Verhältnisse pünktlich abfuhr. Selbst wenn man ich Verspätung gehabt hätte ist die Aussicht aus dem Zug Entschädigung genug. Für mich ist es aussichtslos, Euch auch nur ansatzweise zu erkären, was da draußen vorbeirauscht. Blau, grün, grau. Wasser, Wiese, Stein, in ständig neuen Variationen, Tönen, Formen. Mitunter quetscht sich der Zug durch eine Schneise entlang eines Bächleins wie aus einer Naturdoku. Nach gut 1 Stunde war ich im benachbarten Kanton Luzern angekommen. Luzern ist ein bedeutende Stadt in der Schweiz, einerseits wegen seiner Lage am Vierwaldstättersee und der Nähe zu den Alpen und anderseits dank Sehenswürdigkeiten wie die Kapellbrücke und der Historischen Stadtmauer (Museggmauer). Nach einem Rundgang durch die Altstadt machte ich Pause am Vierwaldstättersee. Bei 25 Grad und der neuen Lektüre von John Strelecky „Auszeit im Café am Rande der Welt: Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst“ genoss ich das Panorama auf die Alpen. Am Nachmittag zog mich mein Heimweh in ein nettes kleines Café. Dem ersten Café von Dr. Oetker weltweit - Herzlich willkommen im Café Gugelhupf Luzern. Nach einen leckerem Kuchen und vielen Impressionen begann ich am Abend den Rückweg nach Zürich.

Des Weiteren habe ich Euch versprochen die Inhalte meines Gespräches am Freitag darzulegen. Ich hatte ein außerordentlich Interessantes Gespräch mit der zuständigen Fachexpertin für die Intensivstation für Brandverletzungen. Zur Erläuterung: Im USZ gibt es 8 Stufen des Laufbahnmodells. Jede Stufe beschreibt einen eine Stelle mit einem detaillierten Aufgabenfeld. Als Fachexpertin der Stufe 4 benötigt man einen Bachelor oder einen Master. Das Aufgabenspektrum ist zum einen die Klinische Patientenbetreuung. Hierbei fungiert man als Bezugsperson, betreut Patienten in komplexen Pflege- und Behandlungssituationen.
Als Expertin Unterstützt man die Umsetzung des Pflegeprozesses insbesondere:

  • Unterstützung bei der Pflegedokumentation (Anlegen, Präzisieren von einzelnen Pflegediagnosen und -interventionen)
  • Hilfestellung bei der Wunddokumentation (Wundbezeichnung, Verbandstherapie, Fotos erstellen und hochladen)

Hier bei geht es um die einzelnen Aspekte im Pflegeprozess und um gezielte Unterstützung. Der gesamte Pflegeprozess wird ausführlich in der Pflegevisite mit der Pflegeexpertin angeschaut.
Ferner ist man für die Klinische Beobachtung im Sinne eines fachlichen Bedside-und Umsetzungs-Checks zur Qualitätssicherung und -entwicklung themenabhängig und in Absprache mit der Pflegeexpertin / dem fachführendem Pflegeexperten bei dessen Abwesenheit verantwortlich. Im Rahmen der Themenverantwortlichkeiten ergibt sich der Auftrag an die Fachexpertin / den Fachexperten zu überprüfen, dass diese Themen von den Pflegenden während der Schicht korrekt umgesetzt und dokumentiert werden (z. B. RASS. ICDSC, CAM-ICU, Schmerz, VAP Bundle-lnhalte, Intensivtagebuch etc.) - diese stellen die wichtigsten Indikatoren für die Beurteilung auf der Intensivstation dar.
Zudem ist man eine Anleitungsperson für Pflegende der Stufe 2-3. Des weiteren erfasst man Parameter (z.b. Delir Häufungen) und wertet diese aus. Diese Datenerfassungen sind wichtig für die Qualitätssicherheit und werden jedes Jahr aufs neue erhoben und vorgestellt. Natürlich sollte das Wissen auch weitergetragen werden. Deshalb gestaltet man regelmäßig Fort- und Weiterbildungen.

Ich hoffe ich konnte Euch die Aufgaben einer Fachexpertin der Stufe 4 am Universitätsspital näher bringen. Im Anschluss an das Gespräch konnte ich noch mit einer APN sprechen. Das Konzept Advanced Nursing Practice am Universitätsspital Zürich werde ich Euch aber erst im nächsten Beitrag näher erläutern.

Bis dahin

Jan-Niklas Schleef 

 

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