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Tag 11

Halbzeit (12. Sep. 2019)

Beispielsweise haben wir die gleichen Monitore, Perfusoren und Infusomaten - selbst das Radiometer für eine Blutgasanalyse ist identisch. Im USZ wird jedoch über ein anderes Programm dokumentiert. Dieses ist um weiten umfangreicher als das Programm mit dem ich auf meiner Station arbeite. Jedes Gerät ist miteinander drahtlos vernetzt, sodass keine Daten aktiv ins System eingelesen werden müssen. Was mich jedoch bis heute jedes mal aufs neue fasziniert ist, dass jeder Mitarbeiter sein eigenes iPhone zur Verfügung hat. „Die beste Kamera hat man immer griffbereit dabei. „ Diesen Spruch den bestimmt der ein oder andere kennt, trifft hier zu. Bei der Vielzahl an Wunden wäre es ein grauen, wenn für jedes Foto erst der BTM Schlüssel (Betäubungsmittelschlüssel) geholt werden müsste, die Kamera und Drucker ausgetragen werden müssten um dann erst wieder ins Zimmer zu kommen um ein Foto zu machen. Von dem anschließenden einkleben der Fotos und der Qualität ganz zu schweigen. Nein - hier im USZ wird ein Foto mit dem Handy gemacht, Barcode des Patienten über die Kamera eingelesen - fertig. Das Foto fügt sich automatisch ins System ein und ist über jeden Computer abrufbar. So spart man nicht nur viel Zeit sonder schafft eine sehr gute Transparenz. 
Abgesehen davon gibt es in der Schweiz ein Ausbildungssystem welches mit unterschiedlichen Kompetenzen und Abschlüssen einhergeht. Für jeden Abschluss gibt es ein fest definiertes Aufgabengebiet mit dementsprechenden Entlohnungen.
In meinen letzten Blogs habe ich euch bereits ein paar vorgestellt. Heute soll es um den Nachdiplomstudiengang (NDS) HF Intensivpflege gehen.
Als Voraussetzung wird ein  Abschluss auf der Tertiärstufe als dipl. Pflegefachfrau HF / dipl. Pflegefachmann HF oder Bachelor of Science in Pflege FH oder ein vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation anerkanntes ausländisches Diplom in Pflege benötigt. Der Studiengang ist berufsbegleitend angelegt und dauert bei einer 100%igen Anstellung zwei Jahre. Der Studiengang ist in vier Semester gegliedert. Jedes Semester wird mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen.
Während des Diplomstudiums werden Inhalte aus folgenden Gebieten bearbeitet:

  •     Arbeitsprozess 1: Intensivpflege
  •     Arbeitsprozess 2: Kooperation und Koordination in der interprofessionellen Organisation
  •     Arbeitsprozess 3: Selbstmanagement
  •     Arbeitsprozess 4: Wissensmanagement und Berufsentwicklung

Der praktische Teil umfasst mindestens 540 Lernstunden sowie ein Geräteexamen und schliesst mit einer praktischen Abschlussprüfung ab. Der theoretische Teil umfasst neun Wochen Unterricht (360 Stunden) und schliesst mit einer Diplomarbeit und einem Kolloquium ab. Bei erfolgreichem Abschluss wird den Absolventen ein anerkanntes Diplom als dipl. Expertin / dipl. Experte NDS HF Intensivpflege ausgestellt.
Weiterführung stelle ich euch, das Laufbahnmodell des USZ ein. 

Morgen werde ich wahrscheinlich auf eine Person treffen, die mittlerweile wie ich und meine Kommilitonen in Zukunft hoffentlich auch einen Bachelor of Science in der Pflege hat.
Ich bin gespannt was der Tag morgen bringen wird - ich werde euch berichten. 

Bis dahin

Jan-Niklas Schleef 

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