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09. + 10.09.2019 Schweiz - Gossau / St. Gallen

Spagat zwischen Basaler Stimulation und Austrittsplanung Tag 16 & 17

Grüezi liebe Leser/Innen,

die letzte von vier Wochen der Hospitation ist angebrochen. Die Zeit ist so schnell verfolgen, es kommt mir vor, als wäre ich erst eine Woche hier. Am Montag hatte ich die Möglichkeit das Konzept Basale Stimulation näher kennen zu lernen & wie es in der Praxis umgesetzt wird. Heute erhielt ich einen Einblick in die Austrittsplanung..

Am Montag begann der Dienst um 8 Uhr, wo ich mich mit dem Pflegeexperten der Basalen Stimulation getroffen habe. Ich hatte bereits Vorbereitungszeit am Wochenende, um mich in das Konzept und wie es umgesetzt ist am Kantonsspital einzulesen. Er erklärte mir jedoch nochmal ausführlicher das Konzept der Basalen Stimulation, dass es sich im Mittelpunkt um den Menschen handelt mit seinen Ressourcen Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung. Jeder Mensch bringt Ressourcen mit, selbst wenn sie beatmet sind, dann nunmal nicht in einem großen Maß. Wie auf dem Foto erkennbar, kann man hier eine Abbildung sehen, wo rechts die Körpersinne (somatisch, vestibulär & vibratorisch) zu erkennen sind. Auf der linken Seite befinden sich die Umgebungssinne (visuell, auditiv, oral gustatorisch/ olfaktorisch & taktil-haptisch). Ganz außen erkennt man die Themen beziehungsweise Ziele der Basalen Stimulation. Auf jeder Ebene kann man den Menschen ganz individuell und anders erreichen, dies ist auch generell wichtig, dass individuell und nicht bei jedem Patienten gleich vorgegangen werden wird.

Es gibt vier Mitarbeiter mit insgesamt 270% Stellenanteil, die sich hauptsächlich im Bereich der Basalen Stimulation bewegen. Sie sind aufgeteilt in Stationen und auch Standorten, da zum Kantonsspital auch Spitäler in Flawil und Rorschach zählen. Gegen 9 Uhr sind wir losgezogen auf die Station, um dort vor Ort nach zu fragen, ob Hilfe in Richtung der Basalen Stimulation gebraucht wird - ob direkt am Patienten oder bei Mitarbeitern, um Tipps und Ratschläge weiter zugeben. Hier waren wir zunächst auf der NIPS (Neurologische Intensivpflege Station), wo es bedarf bei einer schwer neurologisch betroffenen Patientin gab. Mein Anleiter hat sich die Diagnosen angeschaut und dann die Patientin selbst, welche Problematiken in Hinblick der Basalen Stimulation erkennbar sind. Es geht viel um Kommunikation & Wahrnehmung, die den Patienten vermittelt werden soll. Er hat ganz individuelle Angebote auf die Patientin abgestimmt, beispielsweise eine beruhigende Waschung, Ausstreichen der Beine oder andere Körperwahrnehmungsangebote über die Haut. Danach waren wir noch auf der Onkologie, wo eine demente Patientin ein Angebot der Handmassage angenommen hat, da sie laut der Pflege sehr unruhig sei und immer nach Hause wolle. Somit könne man ihr die Zeit etwas überbrücken und nimmt sich selber mehr und besser wahr. Anschließend waren wir noch auf der CHIPS (Chirurgische intensivpflege Station), wo das Pflegepersonal Tipps und Ratschläge bei beatmeten Patienten erhalten hat. Zuletzt waren wir noch auf der Neonatalogie, also der Kinderintensivstation, wo mein Anleiter gebeten wurde eine Situation zu beobachten in Hinblick der Basalen Stimulation, wo ein Kind direkt nach dem geplanten Kaiserschnitt und der geplanten Aufnahme auf die Neonatalogie aufgenommen wurde. Dieser Moment war sehr bewegend, da der Vater in Begleitung sein durfte und sich sehr liebevoll um seine Tocher während der Blutentnahmen und Legen der Magensonde gekümmert hat. Besonders die Umgrenzung des Neugeborenen ist von hoher Bedeutung, da es ihnen Sicherheit vermittelt, als ob sie sich noch in der Gebärmutter befinden. Sehr interessanter und hoch informativer Tag.

Am heutigen Dienstag war ich in der Austrittsplanung eingeteilt. Um 8 Uhr war wieder Beginn. Mir wurde erklärt, dass die Austrittsplanung so etwas ist wie der Sozialdienst. Die Austrittsplanung ist für ältere Patienten gedacht, also Pflegeheimsuche, Rehabilitationssuche etc. & heißt demnach auch die gerontologische Austrittsplanung, wo die Pflegefachkräfte auch eine extra Weiterbildung zu abgeschlossen haben. Der Sozialdienst ist demnach für jüngeres Klientel gedacht.

Wir sind zunächst die Neuanmeldungen durchgegangen und haben sie im Computer eingepflegt. Es gibt Assessments,  die sie vorbereitet hat, wo es um die Selbständigkeit in der Pflege geht oder auch die Selbständigkeit daheim. Zuerst stand eine Besprechung auf der Station der Neuologie an & das Palliative Care Netz gibt auch jeden Dienstag eine Sitzung, beide zusammen haben ca. zwei Stunden gedauert. Anschließend sind wir auf die Stationen gegangen, wo wir die neuen Aufträge vom Morgen bereits im Pc eingepflegt hatten. Nun standen die Gespräche mit den Patienten an. Dazu war es nötig mit den Pflegekräften zu kommunizieren, in den Kadex zu schauen, um Diagnosen einzusehen und um zu schauen, was gewünscht und abgeleht wird. Außerdem wurden wir direkt von einer Pflegekraft auf eine besondere Patientin angesprochen, die notfallmäßig ins Spital gekommen ist und nun im Sterben liegt. Beratung gab es hier von der Austrittsplanung, ob es in das Pflegeheim wieder zurück geht oder ob es Zuhause auch möglich ist, dort in Ruhe zu sterben.

Die Gespräche mit Patienten haben wir nach dem Mittagessen fortgesetzt. Mal interessant dort hinein zu schnuppern, jedoch kein Bereich für mich. Man muss viele Telefonate führen, hinter Leuten hinterherlaufen & das sage ich schon nach einem Tag, was man dort so mitbekommen hat.

Morgen wird es etwas spannender, denn ich bin im Wundmanagement eingeteilt, da freue ich mich besonders drauf.

Bis dahin, eure Lea.

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