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Tag 5

Ein Dschungel voller Abschlussbezeichnungen (06. Sep. 2019)

Nach einem langen Gespräch mit meinem Stationsleiter über unseren Beruf möchte ich euch heute die Ausbildung der Pflege in der Schweiz näher bringen.

Wohl keine andere Berufsgruppe war in den letzten zwanzig Jahren einem so grossen Wandel unterworfen wie die Gesundheitsberufe – dies gilt insbesondere für den Berufe im Bereich der Pflege.Am anfangs der 90er Jahre wurden verschiedene Pflegeausbildungen (Allgemeine Krankenpflege, Psychiatrische Krankenpflege, Praktische Krankenpflege und die beiden Diplomausbildungen Gesundheits- und Krankenpflege zusammengeführt. Dies führte zu zahlreichen Änderungen: Diplomausbildungen wurden durch Ausbildungen an höheren Fachschulen und Fachhochschulen abgelöst. Neue Ausbildungen wurden geschaffen, wie etwa die Berufslehren Fachfrau/-mann Gesundheit und Fachfrau/-mann Betreuung. Die Reformen und Entwicklungen haben zu einem wahren Dschungel von Abschlussbezeichnungen und -positionierungen geführt, der auch für Fachpersonen nicht einfach zu durchdringen ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ausbildung in der Schweiz zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann auf der Tertiärstufe angesiedelt ist und drei Jahre dauert. 

Man kann sie entweder an einer Fachhochschule (FH, Tertiär A) oder an einer Höheren Fachschule (HF, Tertiär B) absolvieren. In der Westschweiz, mit Ausnahme des französischsprachigen Teils des Kantons Bern, wird die Ausbildung ausschliesslich auf FH-Stufe angeboten.

Die Bildungsgänge HF und FH unterscheiden sich durch unterschiedliche Zulassungsbedingungen und Kompetenzprofile. Beide bereiten jedoch auf die professionelle Berufsausübung vor. Die folgende Übersichtsarbeit soll den interessierten von euch einen besseren Überblick verschaffen.
Im nächsten Blog möchte ich euch gerne die Ausbildung an der FH (Tertiär A) näher erläutern.
Ich werde mich jetzt aufmachen um ein paar tolle Museen - von denen es hier übrigens eine Menge gibt für das bevorstehende freie Wochenende auszuwählen und zu besuchen.

Bis dahin und Liebe Grüße

Jan-Niklas Schleef

 

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