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Tag 1

Eine steile Lernkurve (01. Sep. 2019)

Gruetzi aus Zürich,

mein erster Tag im Universitäts Spital Zürich neigt sich dem Ende zu. Jetzt bleibt mir etwas Zeit um ein erstes Resume von meinen ersten Eindrücken zu ziehen. Um es vorweg zu nehmen …
der erste Dienst war eine steile Lernkurve.

Doch lasst mich bitte mit dem Klingel meines Weckers beginnen. Mein Tag startete um 4:30 Uhr in meine Apartment am Hang des Zürichbergs. Zwar geht der Dienst offiziell erst um 7:05 Uhr los, doch an meinem ersten Tag möchte ich viel Zeit im petto habe. Nach einem gesunden Frühstück bei einem bekannten US - amerikanischen Betreiber von Schnellrestaurants machte ich mich auf die Suche nach meinem neuen Einsatzort. Mein neues Einsatzgebiet wird eine Intensivstation mit dem Schwerpunkt Brandverletzungen sein. Die Station gilt als erster Ansprechpartner in der gesamten Deutschschweiz. Ein Glück hatte ich etwas Zeit eingeplant, denn die Station ist im vergangenen Monat umgezogen. Doch die zahlreichen Freiwilligenkräfte die am Eingang zu finden sind und Hilfe anbieten konnten mir schnell den richtigen Weg weisen. Durch die freundliche Unterstützung war ich noch pünktlich vor der Stationstür. Anders als ich es gewohnt bin war die Intensivstation für Unbefugte verschlossen. Vor dem eintreten musste ich mich ausweisen und meine Intention offenlegen. Schnell war klar, dass ich der angekündigte Hospitant für die nächsten 3 Wochen bin. Bevor ich die eigentliche Station betreten durfte musste ich mich in einer Schleuse umziehen. Dort bekam ich über die normale Kleidung (Lila Kasacks) zu meiner Überraschung selbst Schuhe gestellt. In der Schleuse gab es darüberhinaus noch eine Dusche sowie mehrere Waschbecken. Nachdem ich mich umgezogen hatte begleitete mich der Stationsleiter zum morgendlichen Rapport (franz. rapport: „mündlicher Bericht) bzw. wie es in Deutschland in der Medizinischen Umgangssprache „Übergabe“ heißt.
Dort wurde ich vom gesamten pflegerischen, medizinischen und physiotherapeutischem Personal freundlich Willkommen geheißen. Im Rapport wir dem Frühdienst der aktuelle Stand der Patienten berichtet. Die aktuellen Laborparameter, sowie die pulmonale und hämodynamische Situation wird im multiprofessionellen Team besprochen und analysiert. Üblicherweise werden anschließend  die Mitarbeiter auf die jeweiligen Patienten aufgeteilt und der Plan für den heutigen Tag besprochen. Der Personalschlüssel sieht vor, dass pro Patient ein Mitarbeiter zuständig ist … ja richtig gehört 1:1. Doch wie sich herausgestellt hat ist dies nicht realitätsfern sonder absolut notwendig. Denn ich wurde heute einer Kollegin zugeteilt, die einen Patienten mit einer Ganzkörpe Verbrennung versorgen sollte. Nach der Antrittskontrolle (Kontrolle über die Alarmgrenzen am Monitor, Einlaufende Medikamente über die Perfusoren, Beatmungsparameter, Dialyseparameter usw.) sollte ein Verbandswechsel stattfinden. Dieser sollte gut geplant werden. Denn wenn der Patient eine zeitlang keinen Verband hat können diagnostische Maßnahmen wie zum Bespiel ein Herzecho durchgeführt werden. Nach ca. 6 1/2 Stunden waren alle diagnostischen Maßnahmen gelaufen und der Verband gewechselt.
Nach einer gemeinsamen Pause erfolgte die Dokumentation in der digitalen Patientenkurve und der Rapport an die nächste Schicht.

Mein erster Tag war ziemlich aufregend und lehrreich zugleich. Ich bin gespannt was die nächsten Tage auf mich zukommt. Ich werde euch jedenfalls berichten. Der Stationsleiter hat schon mal durchblicken lassen, dass ich noch in dieser Woche bei einer OP dabei sein werde.

Bis dahin, Jan-Niklas Schleef

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