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25.07.2019 Schweiz

Endspurt im Unispital

Salüü!

So ich melde mich zurück um euch mal wieder etwas aus meinem Alltag hier in Basel zu erzählen.

Gestern und heute waren die Tage sehr erlebnisreich, ich wurde aus der passiven Rolle miteingebunden, so dass ich zum Beispiel assistieren durfte und Ähnliches. Der Kollege mit dem ich gearbeitet habe, ist der Praxisanleiter, oder wie man hier dazu sagt „Berufsbildner“, er hat mir einiges zu jedem Patienten, zu den Krankheitsbildern und auch zum weiteren Prozedere erklärt. Neben einigen Kleinigkeiten, waren auch wieder schwere Notfälle dazwischen, so kam ein Herr mit Polizeischutz aus einem Gefängnis, dessen Schulter nichtmehr da hing, wo sie eigentlich hängen sollte ...

Weiterhin hatten wir einen komatösen Drogenmissbrauchs Patienten, der uns sehr viel Zeit kostete und leider, da ich im Sektor C eingeteilt war, ihr müsst wissen, das ist der Bereich, indem die Kojen mit Türen verschließbar sind, kamen viele Isolationspatienten mit Norovirus, Gastroenteritis oder multiresistenten Keimen zu uns. Hier werden alle Abstriche in der Aufnahme gemacht, bevor die Planung für die Bettenstation startet.

Heute Morgen ging es dann für mich in den Sektor B, auch hier werden sowohl schwere Notfälle, als auch Bagatelle behandelt. Es ist spannend zu sehen, dass der Oberarzt in der Ersteinschätzung schon Anordnungen aufschreibt und das Pflegepersonal alle weiteren Tätigkeiten übernimmt. Es war hier ein sehr angenehmes arbeiten, einer nach dem Anderen, sodass Zeit blieb sich mit den Kollegen auszutauschen, über das Gehalt, die Krankenversicherungskosten, ob es sich lohnt hinter der Grenze zu wohnen und in der Schweiz zu Arbeiten und und und.

Hierzu in Kurzform… es ist alles anders als bei uns, und so rosig wie alles erscheint ist es leider nicht. Ein Grundgehalt, je nach Funktion und Erfahrung, liegt bei ca 5000 Franken, da jedoch hier alle 3 Monate fast ein ganzes Gehalt an Steuern abgezogen wird, ist es notwendig sich immer was beiseite zu legen. Des Weiteren zahlt man, wie im vorherigen bereits erwähnt die Krankenversicherung komplett selbst. Diese teilt sich in Privat, Halbprivat und Gesetzlich auf, wobei die Halbprivate Versicherung schon an die 1500 Franken im Monat kosten kann und auch die Wohnungsmiete fangen bei dieser Höhe an. Wohnt man in Deutschland und pendelt, kann man sicherlich billiger leben, jedoch zahlt man die Steuern in Deutschland und muss in der Schweiz Pflichtabgaben leisten, sodass es sich nicht rentiert ein Grenzpendler zu werden, um ans große Geld zu kommen.

Des Weiteren hatte ich heute die Gelegenheit den Fast Track kennenzulernen.

Dies ist ein Flur, bzw . Sektor, der vor der eigentlichen Notaufnahme liegt, hier kommen alle Patienten hin , die der Hausarzt nichtmehr behandeln kann, aber zu gesund für die Notaufnahme sind, also kein dringender Notfall in dem Sinne. Dies sind zum Beispiel Patienten mit Frakturen, Distorsionen, etc. Die ein Röntgen, Gips usw benötigen. Dies sorgt dafür, dass es nicht zu langen Wartezeiten kommt, denn die Bagatellen, laufen durch extra Räumlichkeiten und Personal parallel, neben den Notfällen und müssen nicht immer auf die Versorgung derer warten.

Ein kluges System findet ihr nicht auch?

Morgen ist leider schon mein letzter Tag, ich find es auch sehr schade. Ich habe einen Spätdienst, diesen konnte ich mir selber wählen und diesen habe ich gewählt, um noch einmal viel zu sehen und die Chance zu haben, viele Eindrücke mit nach Hause zu nehmen, denn Freitag abends ist es bekanntermaßen voll!

Ich hoffe jedoch nicht, dass es im Stress ausartet, bei den heutigen 39 Grad ist das nicht so angenehm, die meisten Leute haben sich in ihre Häuser zurückgezogen, einige saßen in den Brunnen mit Badehose und wiederrum Andere sind in den kühlen Rhein gesprungen.

Ich schaue mal was ich bei dem Wetter morgen Vormittag so mache und am Wochenende, bevor es Sonntagabend schon wieder nach Hause geht.

   

Und bevor ich es vergesse, was ich sehr interessant finde, das habe ich die letzten Tage hier beobachtet, dass es keine Mülltonnen, wie wir sie kennen hier gibt. Die Leute stellen ihre Müllsäcke vor die Tür und zweimal wöchentlich fährt ein Müllwagen durch die Siedlungen. Die Pfandflaschen gibt’s hier auch nicht, diese werden einfach separat in PET Abwurfbehältern entsorgt.

Naja dies zum heutigen Tag, euch noch einen schönen Abend

Euer Marcel

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