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22.07.2019 Schweiz

Ein gelungener Start in die zweite Woche

Guten Abend,

auch ich melde mich nach etwas längerer Zeit wieder zurück. Am Wochenende habe ich einiges von Basel gesehen und auch ein paar Erledigungen gemacht, die so angefallen sind, wie die typischen Haushaltsaufgaben, denn im Personalhaus gibt es leider , nicht wie im Hotel ein Restaurant und auch kein Zimmerservice, sodass ich viel Zeit mit der Wäsche, dem Abwasch und dem Einkaufen von Lebensmitteln verbracht habe. Hierzu muss ich euch noch sagen, dass mir in diesem Zuge wieder aufgefallen ist, wie teuer die Schweiz eigentlich im Verhältnis zu Deutschland ist ...

Klar verdient man hier mehr, aber lohnt es sich wirklich bei Preisen wie, umgerechnet 7,20€ für eine Packung Schinken oder 18,99€ für einen gemischten Salat? Neben den Steuern die noch Anfallen und die Versicherungen, die im Gegensatz zu Deutschland selbst zu zahlen sind und nicht zum Teil vom Arbeitgeber übernommen werden, bleibt auch für den Lebensunterhalt hier nicht viel von dem Geld.

   

Aber neben all diesen Tätigkeiten, habe ich die Baseler Innenstadt erkundet, sowie einen Spaziergang am Rhein absolviert und mir die Gegend angeschaut, bevor es heute Morgen um Sieben Uhr wieder los ging im Notfallzentrum. Der Morgen verlief sehr ruhig, seltsamerweise fand man mal Zeit für intensive Gespräche und einen Vergleich zu ziehen, zwischen der deutschen und der schweizerischen Notfallversorgung, die bereits bei den Sanitätern anfängt. Die Pflegekräfte sind durch ihre erweiterten, akademischen Fachkompetenzen befugt, deutlich mehr Tätigkeiten auszuführen, so übernehmen sie beispielsweise Aufgaben , die Anästhesiepfleger in Deutschland durchführen. Man muss jedoch auch sagen, dass die Mehrheit der Mitarbeiter über eine Weiterbildung in der Notfallpflege verfügt, welche seit Jahren in der Schweiz durchgeführt wird und in Deutschland erst im Kommen ist. Sicher kann man sagen, dass die Schweizer in der Notfallversorgung, in meinem persönlichen Vergleich, aus meiner Erfahrung weiter sind, die Deutschen jedoch gute Rahmenbedingungen schaffen, um diesen Trend zu Folgen.

Als es gegen Mittag voller wurde stieß eine neue Kollegin hinzu, bei der ich mich ebenfalls noch nicht vorgestellt habe, ich dachte ich hätte mittlerweile nach gefühlten 300 maligen vorstellen alle durch, doch dann erfuhr ich, dass das Pflegeteam aus 120 Mitarbeitern im Notfallzentrum besteht, was natürlich eine bessere Arbeitsqualität und Einteilung zur Folge hat. Der Pflegefachkräftemangel ist hier in diesem Bereich also noch nicht angekommen, fortlaufend gibt es neue Bewerber.

Es folgten nun einige Notfälle, von denen einige infektiös waren, von diesen Berichte ich euch nun ein paar Dinge. Im Notfallzentrum gibt es extra Kojen, die wenig bestückt sind, um eine Enddesinfektion gut durchzuführen, sie verfügen, im Gegensatz zu den anderen Kojen, über Türen und keine Vorhänge, um einen besseren Infektionsschutz zu gewährleisten. Die Schweizer sind da ganz penibel, zurecht muss ich sagen, denn die Ansteckungsrate, vor allem bei multiresistenten Keimen steigt immer weiter, so werden hier arbeitsteilig die Pateinten versorgt. Einer zieht sich den, nach Hygieneplan vorschriftsgemäßen Schutzanzug an, während der Andere von draußen anreicht. Mittels einer Alkohol getränkten Schale werden Gegenstände aus dem Raum geholt. Bei den Patienten werden erst alle Abstriche gemacht und erst nach Erhalt der Befunde wurden die Patienten auf die dementsprechende Station verlegt. Dieses System ist sehr gut, denn so wird eine Weiterverbreitung der Erreger verhindert.

Nach der Arbeit, war ich dann noch zur persönlichen Gesundherhaltung und zum Ausgleich von der Arbeit in einem Sportstudio, bei den heutigen 31°C nicht so angenehm, da bin ich froh, dass das Klinikum über ein spürbares Lüftungssystem verfügt, sodass die drohenden 36°C hoffentlich nicht zur Belastung während der Arbeit werden.

Morgen habe ich einen weiteren Frühdienst, mal sehen, wie es wird, ich halte euch auf dem Laufenden!

Euer Marcel

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