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13.08.2018 Schweiz

Ersten Tage erfolgreich gemeistert!

Hallo meine Lieben,

entschuldigt bitte, dass ich mein Versprechen mich direkt nach dem ersten Arbeitstag zu melden nicht eingehalten habe, aber ich muss sagen ich war etwas K.O.

Aber nun ersteinmal zur Hospitation.
Mein erster Tag verlief ganz unproblematisch, ich wurde herzlich von der Stationsleitung begrüßt und mir wurde Kleidung, Spind, Patch zum Türen öffnen erklärt und überreicht. Die ersten Tage werde ich auf der neonatologischen Intensivstation hospitieren. Dort sind Frühgeborene ab der 24. Schwangerschaftswoche und kranke Neugeborene. Die Station befindet sich nicht im Unikinderspital, sondern in der Frauenklinik direkt an den Kreißsaal (übrigens in der Schweiz Gebärsaal) angeschlossen. Die beiden Spitäler sind unterirdisch mit einem Tunnel verbunden. Beide Häuser sind sehr groß, sodass ich mich prompt nach dem ersten Arbeitstag in der Frauenklinik verlaufen habe. Aber dadurch, dass alle sehr sehr freundlich sind, bekam ich direkt Begleitschutz bis zur Umkleide.

Generell muss ich sagen, habe ich gedacht, es ist ja nur die Schweiz, Basel ist so nah an der Grenze, die Unterschiede werden nicht so groß sein. Aber das sind sie tatsächlich.
Zunächst einmal die Sprache. Das Schweizerdeutsch kann man, wenn man sich konzentriert und den Zusammenhang weiß, recht gut verstehen, wenn man sich daran gewöhnt hat.
Das Pflegepersonal ist ziemlich gemischt. 30% der Pflegekräfte sind Deutsche, 20% Franzosen und 50% Schweiz. Von der Stationsleitung, die übrigens auch aus Deutschland kommt, wurden mir direkt ein paar Fettnäpfchen erklärt, in die ich besser nicht reintreten sollte. Denn für die Schweizer ist es unangebracht zu sagen ich „füttere“ das Kind, denn gefüttert werden nur die Tiere. Die Kinder werden „geschöppelt“ und genauso wird es auch in den Pflegebericht geschrieben.

Was die Pflege an den Frühgeborenen angeht, ist es ähnlich, wie in Deutschland. Der große Unterschied liegt darin, dass es den Schwestern sehr wichtig ist, dass ihr Handeln evidenzbasiert ist. Dies kommt denke ich durch die akademisierte Ausbildung. Auf Station gibt es einen riesen großen Ordner, in dem für wirklich jegliches Handeln ein Standard, mit Quellenangaben von Studien dazu, erstellt wurde.

Einer der größten Unterschiede sind die Arbeitszeiten. Der Frühdienst beginnt um 7.00 Uhr und geht bis 16.10 Uhr. Der spätdient kommt um 15 Uhr und darf um 23.30 Uhr gehen. Der Nachtdienst fängt um 23.00 Uhr an bis 8.30 Uhr. Die in Deutschland sehr bekannten Spät – Früh Wechsel gibt es demnach nicht.

Obwohl der Dienst erst um 7 Uhr beginnt ist der Tag für mich sehr lang, ich verlasse um 5 Uhr das Haus und bin um 18.00 Uhr wieder da, weshalb ich abends immer sehr erschöpft bin. Ich hoffe, ich schaffe es morgen euch etwas über die Dokumentation der Pflege in der Schweiz zu erzählen, denn ich habe euch noch viiiiieeel zu berichten.

Bis dahin,
Eure Anna

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