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15.07.2018 NL

15. Tag - Auf die Insel zum Regionalcoach

< zurückSo, heute Abend ist es etwas später. Ich bin ja heute auf Texel gereist, um mit einem der 21 Regionalcoaches für die Niederlande zu sprechen. Er ist ein sehr freundlicher, aufgeschlossener Mensch. Und freundlich sein, so berichtet er, gehört auch mit zur Philosophie von Buurtzorg. Freundlich zu den Klienten, im Team, Geschäftsführer und Coaches zu den Krankenschwestern, und auch die IT, obwohl eine Frage vielleicht das zehnte Mal gefragt wird. Jeder soll möglichst freundlich zu jedem sein. Buurtzorg muss gelebt werden, ...

... in allen Instanzen. Er berichtet nochmal, aus welchem Grund Buurtzorg entstand. Dieses Non-Profit Unternehmen entstand nämlich aus ein und den selben Beweggründen, die heute in Deutschland auch beklagt werden. Unzufriedene Krankenschwestern / Pfleger durch zu viel Bürokratie und das sie durch hohen Zeitdruck nicht mehr die Versorgung am Klienten durchführen können, die eigentlich auch zu ihren Aufgaben gehört. Letztendlich sind auch dadurch häufig Klienten unzufrieden.

Der Coach selbst hat verschiedene Bereiche zu bearbeiten. Vor allem aber unterstützt er die Teams bei Problemen und Sorgen jeglicher Art.

Wichtig: Er erlegt ihnen nichts auf, sondern zeigt z.B. Wege auf, wie andere Teams das Problem gelöst haben. Das Team muss letztendlich entscheiden. Natürlich ist auch Buurtzorg immer noch ein Unternehmen, und durch die Digitalisierung kann genau geschaut werden, ob die Produktivität stimmt. Wenn wirklich etwas deutlich abweicht, dann fragt der Coach auch nach, woran das liegen mag, insofern sich die Teams noch nicht selbst gemeldet haben.

Aber zu viel Kontrolle wiederholt er häufig, ist nicht im Sinne Buurtzorgs.

Zum einen:

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist teuer!

Und weiterhin hat die Erfahrung gezeigt, dass man den Mitarbeitern das Vertrauen geben kann. Man gibt ihnen Raum, ihr quasi eigenes Miniunternehmen zu führen und: SIE WERDEN DAS RICHTIGE TUN.

Der Coach erklärt den Teams den Rahmen in dem sie arbeiten müssen. Wird dieser Rahmen verlassen, schaut der Coach wieso und warum, und spricht mit den Teams.

Wichtig in den Gesprächen ist für alle die lösungsorientierte Kommunikation. Nicht die Probleme sind wieder aufzuwärmen und durchzudiskutieren, sondern es soll nach Lösungen geschaut werden. Klar, Probleme müssen angesprochen werden, aber man darf nicht darin hängen bleiben.

Aber das Elementarste von allem ist das MINDSET (so wie er es nennt). Und ich glaube auch das es ohne nicht geht. Man muss Buurtzorg verstehen, die passende Einstellung dazu haben, seine Denkweise verändern (da wir anderes Arbeiten gewohnt sind), die Mentalität, die geistige Haltung. Alle Begriffe die Mindset so beinhaltet.

Eine Buchempfehlung habe ich auch noch mitbekommen plus einen Tipp, welchen Teil vom Strand man gut besuchen kann.

Das sind so Momente hier in den Niederlanden, in denen ich stundenlang zuhören könnte. Es macht einfach Freude das Buurtzorgpuzzel nach und nach fertig zu stellen. Obwohl ich sagen muss, dass ich hier in den Niederlanden leider schon ziemlich am Ende meiner Reise bin.

Und heute am Ende des Tages,

daher sage ich gute Nacht.

Eure Melanie

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