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13.07.2018 NL

13. Tag - OMAHA - Ein Klassifikationsystem aus den USA, genutzt in den Niederlanden

< zurückDas Omaha System

„Praktizierende entwickelten das Omaha-System als Teil von vier staatlich finanzierten Forschungsprojekten, die zwischen 1975 und 1993 durchgeführt wurden. Mitarbeiter und Manager der Visiting Nurse Association of Omaha und sieben weitere Teststellen überarbeiteten und verfeinerten die Struktur und Begriffe und etablierten Zuverlässigkeit, Validität und Benutzerfreundlichkeit.“

Quelle: http://bok.ahima.org/doc?oid=78678

„Das Omaha System ist wissenschaftlich fundiert und eines der 6 von der American Nurses Association anerkannten Klassifizierungssysteme. Es wird jetzt in mehreren Ländern, verschiedenen Sektoren und in mehreren Disziplinen, auch in den Niederlanden, verwendet. Unterstützt Fachkräfte im Bereich des methodischen Denkens und Arbeitens. Aber auch die Rolle aller. Es bietet dem Klienten auch Wörter und Einblicke darüber, was benötigt wird und wie es bei der formellen und informellen Pflege zusammenarbeitet.“

Quelle: https://www.vilans.nl/artikelen/de-7-voordelen-van-het-omaha-system

Heute hat Juliane mir das Omaha System erklärt. Natürlich kann ich Euch das Programm nicht vorführen, aber es machte für mich einen logischen Eindruck. Es schien mir anwendbar, übersichtlich und aussagekräftig. Aussagekräftig in Bezug auf eine möglichst umfangreiche Darstellung des Patienten/Klienten. Selbst wenn „nur“ Antithrombosestrümpfe angezogen werden, wird dennoch von der Pflegefachkraft genau geschaut, wo außerdem Pflegeprobleme liegen oder potenziell liegen könnten. Eine umfassende Dokumentation ist natürlich am wichtigsten für die möglichst optimale Versorgung des Patienten/Klienten, aber auch um für die Krankenkasse abzubilden, dass die Pflegefachkraft sich tatsächlich gerade nicht nur mit den Antithrombosestrümpfen beschäftigt, sondern auch mit Gesprächen oder Prävention und z.B. erkennen von Risikofaktoren. Das System wird mit einer einfachen Sprache bedient, so dass auch Menschen, die nicht aus der Pflege kommen sie verstehen können, beispielsweise auch wieder die Krankenkassen. Es ist ja nicht nur ein Klassifikationssystem, sondern auch ein Abrechnungssystem und außerdem  Informationsmanagement für die Teammitglieder und die Geschäftsleitung. Der ganze Pflegeprozess wir abgebildet.

Das System wurde im Laufe derzeit immer angepasst, hat quasi mitgelernt.

Mit einem Punktesystem, das farblich hinterlegt ist, schätzt man den Patienten/Klienten ein.

                1 ist am stärksten - 5 ist am geringsten

  1.  Wie akut ist das Problem (1-5)
  2.  Der Klient hat Kenntnis über seine Erkrankung (1-5)
  3. Verhält sich der Klient entsprechend/besteht Krankheitseinsicht (1-5)

Man kann eintragen, wann evaluiert werden soll, also ob Pflegemaßnahmen gegriffen haben oder der Pflegeplan angepasst werden muss. Nach zwei Wochen beispielsweise erinnert das System, dass eine Evaluation durchgeführt werden muss.

Eingetragen wird außerdem, was man erreichen will beim Klienten, dem häuslichen Umfeld und/oder dem sozialen Umfeld. Weiterhin wird eingegeben, ob Probleme zunächst so gelassen werden z.B. wenn es zunächst potentielle Gefahren sind. Weiterhin, ob man Probleme in den Pflegeplan aufnimmt, Physiotherapie, Arzt hinzugezogen werden oder kann der Klient/in sich selbst helfen.

Sind über das System letztendlich alle Probleme über das Klassifikationssystem eingegeben, wird aus den Informationen der Pflegeplan generiert.

Hat man Problem "Herz- Kreislauf/Zirkulationsprobleme" angeklickt, erscheinen verschiedene Symptome, wie Zyanose, Ödeme, etc. Klickt man diese an, erscheinen entsprechende Maßnahmen die ergriffen werden müssen, wie Antithrombosestrümpfe anziehen, Gewicht messen, Umfang Fußödeme messen, Beratung/Begleitung etc. angezeigt. Unterwegs kann die Pflegefachkraft  durchgeführte Maßnahmen per anklicken bestätigen und im Freitextfeld außerdem Informationen hinzufügen. Fotodokumentation ist über das Tablet/IPad ebenfalls direkt möglich. Die Versorgungsdauer beim Klienten kann ebenfalls eingegeben werden. Das System hier in Gänze zu erklären werde ich nicht schaffen. Dafür habe ich auch selbst nur einen kleinen Einblick bekommen. Aufjedenfall kann das System im ambulanten, so wie stationären Bereich genutzt werden.

Eure Melanie

Foto: Oldehove - der schiefe Turm von Leeuwarden

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