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12.07.2018 NL

12. Tag - Buurtzorg in Deutschland (Teil 2)

< zurückSo, heute gibt es den zweiten Teil von Buurtzorg Emsdetten in Deutschland. Jetzt kommen wir zu den positiven Aspekten und was sich für das Team Emsdetten Deutschland im Gegensatz zum konventionellen Team verändert hat. Ich selber habe noch nicht im ambulanten Pflegedienst gearbeitet, außer kurz in der Ausbildung. Daher habe ich einfach nachgefragt.

  • Die Pflegefachpersonen sind flexibler, dass sie durch die Digitalisierung, also dadurch das sie über das IPad dokumentieren, dieses von unterwegs machen können, oder auch zu Hause. Also sie müssen nicht unbedingt in das Büro zurück.
  • Zeitersparnis ist außerdem dadurch, dass vielen Patienten/Klienten der Haustürschlüssel wiedergegeben wurde, insofern sie mobil sind und die Haustür öffnen können, oder dieses durch die Angehörigen geschieht. Hiermit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen wird der Patient/Klient schon mal mobilisiert, dadurch das die Haustür selbstständig zu öffnen ist, zum anderen muss man anschließend nicht wieder z.B. 15 km zurück zum Büro, um die Schlüssel wieder dort hinzubringen.
  • Die Übergaben fallen weg. Wieder eine Zeitersparnis. Die Übergaben verlaufen digital.
  • Die Buurtzorg Teams können sich ihr Büro selbst suchen. Das Team Hörstel hat das Büro absichtlich wieder in den Ort verlegt. So sind sie näher bei den Patienten, können sogar mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu ihnen. Hat doch wirklich was von Gemeindeschwester finde ich.
  • Das mit dem Wegfall der Leistungskataloge habe ich gestern bereits verfasst.
  • Durch das Omaha Klassifizierungssystem wird der Patient/Klient so umfangreich erfasst, dass eben auch die einbezogene Biografie wieder einen Sinn macht. Allein zur Körperpflege braucht man nicht zwangsweise eine Biografie. Aber wenn man weiß, so wurde mir eindrucksvoll berichtet, dass der Todestag des Ehemannes sich jährt, ist es evtl. wichtiger ein Gespräch zu führen und zusammen mit der betroffenen Dame ein Fotoalbum anzusehen, als zu duschen.
  • Die Mitarbeiter fühlen sich wieder wertgeschätzt, da die Finanzen offengelegt werden und sie selbst mit schauen können, dass die Finanzen in ihrem Team stimmen, sie haben Verantwortung, können mitgestalten und können wieder Tätigkeiten nachgehen, die nicht nur „sauber, satt und trocken“ beinhalten. Es werden ihnen nicht neue Mitarbeiter vorgesetzt, sondern sie bestimmen zusammen wer mit in das Team passt.

Insgesamt wird mit so viel Enthusiasmus und Überzeugung berichtet, so wie hier in den Niederlanden, dass man irgendwie mitgerissen wird. Wenn sich ein Konzept so durchsetzt, scheint es ja irgendwie wirklich zu funktionieren.

Im Übrigen, man braucht ungefähr vier Pflegefachpersonen, dann kann es los gehen mit Buurtzorg!!!!!! Ich bin ganz gespannt wie es in Deutschland weitergeht und ob sich das Konzept hier auch flächeneckend etablieren kann.

Eure Melanie

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