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09.07.2018 NL

9. Tag - Digitale Umsetzung Buurtzorg Emsdetten Deutschland läuft auf Hochtouren

< zurückHallo zusammen,

heute fand das Onlinemeeting mit dem deutschen Team Emsdetten statt. Es ging darum die Software der Dokumentation von Buurtzorg Niederlande auf dem IPad an deutsche Vorgaben der Pflegedokumentation anzupassen und offene Fragen zur Benutzung des Systems zu klären.

Die Dokumentation, die heute besprochen wurde, beinhaltet vorwiegend Dinge wie die Route/Tour einzuplanen. Hierzu gehören unter anderem Anfangs- und Endzeiten der gesamten Tour festlegen. Weiterhin ist es möglich bevorzugte Start- und Endzeit von den einzelnen Klienten (wann sind welche Absprachen mit den Klienten geplant) darzustellen. In das System kann man „Erinnerungen“ eingeben, z.B. „Kirchplatz ist gesperrt, bitte bei Klient Hr. M. den Hintereingang benutzen“. Es ist sinnvoll Pausenzeiten und Reisezeiten einzugeben, so entsteht zeitlich gesehen eine realistische Route. Hierzu gehört auch Zeiten zu ändern, falls man bei einem Klienten nicht oder nicht mehr so lange braucht, wie man ursprünglich eingeplant hat. Es werden geplante Durchführungen per Klick abgezeichnet, Vitalparameter eingegeben und Besonderheiten kurz dokumentiert.

Falls ein Klient nicht mehr in eine Route passt, kann sie/er problemlos in eine andere Route gezogen werden. Es kann eingesehen werden, wer Bereitschaft hat und somit das Bereitschaftstelefon dabei hat. Bereitschaft geht über 24 h. Es können beispielsweise über einen Filter alle Klienten angezeigt werden, die zwischen 8 Uhr und 12 Uhr versorgt werden müssen. Das hilft auch bei der allgemeinen Routenplanung. Diese wird möglichst 1 x in der Woche von max. 1-2 Pflegekräften vorgenommen. Das System ist mit der Krankenkasse verbunden. Der Nachteil stellte sich heraus ist, dass die Doku unterwegs nur genutzt werden kann, wenn Wlan vorhanden ist, was sich offenbar in Deutschland schwieriger gestaltet als in den Niederlanden. Ansonsten muss zu Hause, bzw. im Büro dokumentiert werden, wie man möchte.

Als Herz der Buurtzorgdokumentation wird zur Pflegeplanung die Omaha Klassifikation genutzt. Es ist ein Klassifikations- und Abrechnungssystem in einem.  Ich habe jetzt einfach etwas zur kurzen Erklärung aus Wikipedia genommen: „Das Omaha-Klassifikationssystem (englisch: The Omaha System) ist ein seit 1992 von der American Nurses Association (ANA) anerkanntes und in den frühen 1970er und 1980er auf Initiative der Visiting Nurse Association (VNA) entstandenes Klassifikationssystem für die Gesundheits- und Krankenpflege. Seither wurde die Validität und Zuverlässigkeit des Systems in verschiedenen Studien mehrmals untersucht und bestätigt. Das System dient der Erfassung und Beurteilung individueller Pflegeprobleme im Rahmen des Pflegeprozesses.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Omaha-Klassifikation).

Das Omaha System möchte mir Juliane noch extra zeigen, da sie es so wichtig findet wie letztendlich die/der Klient - hier sagen sie holistisch - „ganzheitlich“ dargestellt wird. So, dass auch die Krankenkasse erkennt, welche Aufgaben die Pflegefachkraft übernimmt, unabhängig von waschen, kleiden etc., sondern auch den Einbezug des Klientensystems (Angehörige, Ärzte, Nachbarn), Prävention, etc. Anfangs ist es wie so oft Mehrarbeit, die sich letztendlich verringert und zur Routine wird. Buurtzorg ist nicht nur in den Niederlanden und dem Team in Deutschland vertreten. Mittlerweile ist Buurtzorg unter anderem auch in Schweden, USA, Indien, Asien und auch Russland hat bereits Interesse gezeigt.

Am Sonntag treffe ich den Buurtzorg-Regionalcoach für Friesland auf der Insel Texel.

Das war es mal wieder von heute,

liebste Grüße,

Eure Melanie

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