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24. Sept. 2014 [Margarete]

Moi !


 

Die morgendliche Versorgung der Patienten ist anders organisiert als auf den meisten unserer Stationen. Nach der Übergabe um 7:00 können die Patienten in Ruhe ihr Frühstück einnehmen und werden dabei ggf. unterstützt. Andere werden auf die Operationen vorbereitet oder zu Untersuchungen abgeholt. Dann folgt die Visite, an der die Pflegenden nur bei Bedarf teilnehmen und die meist innerhalb von 15 Minuten erledigt. Freitags ist Chefarztvisite, da ist der Ablauf ähnlich wie bei uns , ein Pulk von Ärtzen und Pflegenden belagern das Patientenbett ;) Nach der Visite bearbeitet man die Anordnungen je nach Dringlichkeit und begibt sich zur Pause in die Stationsküche. Erst gegen halb zehn beginnt man damit die Patienten bei der Körperpflege zu unterstützen. Für alle Beteiligten, auch für die Patienten scheint diese Zeitplanung entspannter zu sein.

Die Dokumentation findet fast ausschließlich über ein Computersystem statt. Die Pflegeberichte sind sehr ausführlich und werden ggf. während der Übergabe noch verbessert. Alle Berufsgruppen können ihre Dokumentation an diversen bereitstehenden Monitoren durchführen. Auch die ärztlichen Anordnungen finden darüber statt. Die Pflegenden müssen immer wieder nachschauen, ob es neue Anordnungen gibt. Dies wird von den Pflegenden durchaus auch negativ gesehen, da eine mündliche Information von Ärzten an die Pflegenden immer seltener stattfindet und die Kommunikation untereinander darunter leidet.

Insgesamt fällt auf, dass alle Patienten sehr zufrieden scheinen und sehr dankbar und geduldig sind, auch schwerkranke Menschen scheinen sehr zukunftsorientiert zu sein und haben eine hoffnungsvolle Einstellung zu ihrer Genesung.

Im JazzclubIch hatte die Möglichkeit eine Patientin zu interviewen, die sich sehr zufrieden zeigte und meinte, dass alle Abläufe vorher mit ihr besprochen wurden und genauso auch durchgeführt wurden. Auch mit dem Gesundheitssystem insgesamt ist sie sehr zufrieden. Derjenige, der Hilfe benötige, der bekomme sie auch. Ich hoffe, dass ich auch in den nächsten Tagen noch weitere Patienten befragen kann.

Pflegende haben in Finnland deutlich mehr Entscheidungsfreiheiten. Sie entscheiden z.B. selbst, welche Laborwerte kontrolliert werden müssen. Im ambulanten Bereich in den Health Care Center ( in Helsinki gibt es kein Hausarztsystem ) sind sie die ersten Ansprechpartner und entscheiden, ob ein Arzt hinzugezogen werden muss. Sie können bestimmte Medikamente wie z.B. Antibiotika selbst verschreiben und damit harmlosere Infektionen wie Harnwegsinfekte selbst behandeln, wenn sie eine pharmazeutische Fortbildung dazu besucht haben.

Es gibt noch vierl mehr zu berichten, aber dazu an einem anderen Tag mehr...

Auch außerhalb der Arbeit haben wir schon einige tolle Dinge erlebt. Unter anderem konnte ich einen besonderen Geburstag erleben in einer interessanten Stadt und mit sehr netten Kommilitonen, die mich schon am Morgen mit einem Geburtstagsständchen begrüßten.

Eure Margarete

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