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04.03.2014

Lasting Impressions


Aber sie kennt die Probleme und Ursachen, die dazu führen, dass so eine große und wichtige Berufsgruppe wie die Pflege in Deutschland oft systematisch entwertet wird...

Sie meint, dass die Bezahlung für unsere Berufsgruppe absolut inakzeptabel sei. Dieser Umstand und die oftmals schlechten Arbeitsbedingungen in deutschen Krankenhäusern würden auf Dauer sicher in den Pflegenotstand führen.

Bild vergrößernIn den Achtzigern gab es in Kanada eine ähnliche Situation. Allerdings hätte dort die Pflege die schlechte Bezahlung nicht mehr akzeptiert und sei geschlossen auf die Straße gegangen. Heute sei die Pflege in Kanada eine hochbezahlte, sehr professionelle und in der Bevölkerung gut angesehene Berufsgruppe. Der Schlüssel zum Erfolg sei damals die Bildung der Union gewesen, einer starken Interessenvertretung für alle Pflegekräfte.

Bild vergrößernIn Deutschland würde dieser Interessenverband als Pflegekammer bezeichnet werden. Leider scheitert die Initialisierung einer Pflegekammer, zumindest nach meinem derzeitigen Kennntnisstand, immer wieder an der Engstirnigkeit von vielen Politikern, Gewerkschaften und auch nicht zuletzt so manchen Pflegenden selbst. Sie sind nicht bereit monatlich einen Beitrag an eine solche Organisation zu entrichten.

Arlene ist außerdem der Meinung, dass das Einkommen in Kongruenz zur Akademisierung und Professionalisierung der Pflege unbedingt merklich angehoben werden müsste, damit der Prozess der Professionalisierung auch funktionieren kann. Sie fragte mich, warum wir Deutschen uns mit diesen offensichtlichen, hausgemachten Problemen so schwer tun würden. Schließlich seien wir auf der ganzen Welt für unsere Professionalität und Effizienz in vielen Bereichen bekannt. Mit der Frage hat sie mich kalt erwischt - ich wusste nämlich keine adäquate Antwort darauf - auf jeden Fall habe ich gestern Abend in Bezug auf die Bundesrepublik eine wichtige Erkenntnis gewonnen: It´s time to change!

Bild vergrößernAm Dienstagmorgen nach dem Frühstück machten Arlene und ich eine kleine Stadtrundfahrt mit Arlenes "Thunderbird". Wie in den Staaten beeindrucken Geschäfte durch schiere Größe und Farbenvielfalt - 24 hours openend - Saskatoon hat ca. 260.000 Einwohner und liegt am South Saskatchewan River. Diesen überqueren innerhalb des Stadtgebietes 8 Brücken, zwei davon sind nur für den Eisenbahnverkehr.

Das St. Paul´s Hospital und die Universitätsklinik haben wir auf dem Weg auch „mitgenommen". Danach fuhren wir wieder zur University of Saskatchewan, wo Arlene mir auf dem riesigen Areal (Wir sprechen hier von Quadratkilometern) die einzelnen Fakultäten zeigte.

Die Uni hat ca. 20.000 Studenten und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Stadt. Auch im Gebäude der gesundheitswissenschaftlichen Fakultät zeigte Arlene mir noch einiges, z.B. die Bücherei. Im Büro angekommen, bekam ich einen Internetzugang und schon konnte die Arbeit wieder beginnen.

Bild vergrößernIch bekomme hier soviel Input, dass der Tag eigentlich 48 Stunden haben müsste. Heute mussten wir etwas früher nach Hause, weil Arlene noch einen privaten Termin hatte. Ich nutzte die Zeit, um endlich meinen Koffer auszupacken und Nachrichten auf CNN zu sehen.

Es ist erstaunlich, wie schnell ich mich an die fremde Sprache gewöhnt habe. Das schafft Sicherheit, beruhigt und vereinfacht das alltägliche Miteinander ungemein. Nach dem Abendessen haben Arlene und ich noch etwas zusammengesessen und uns wieder über „mental health care" und „policy" ausgetauscht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir diese hochgebildete, kluge Frau einen Teil ihrer kostbaren Zeit schenkt.

Jetzt muss ich mich aber so langsam betten, denn morgen früh geht es direkt in eine gesundheitswissenschaftliche Vorlesung.

With best regards to Germany - Stefan

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