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19.05.2013 - Tag 19

Recoveryorientierte Institutionen Teil 1


... dass es eine Haltungsänderung impliziert. Wie bereits gesagt ist es nicht damit getan sich auf die Fahne zu schreiben „Wir machen jetzt mal Recovery“. Die Menschen, die in der Institution arbeiten, sollten davon überzeugt sein, dass Recovery möglich ist, um die Philosophie zu leben. Es fängt bei der Führungsebene an und endet beim Reinigungsdienst (ohne die Facility Manager hiermit abwerten zu wollen!). Das war eines der Punkte, die mir bei Alternatives mit auf den Weg gegeben wurde. Es sei falsch das Ganze als Alibipolitik zu betreiben, sondern sollte wirklich daran arbeiten, dass die Menschen dahinter stehen. Dazu gehört, dass die Mitarbeiter geschult werden und vielleicht sogar ihre Recoveryhaltung im Vorstellungsgespräch erfragt wird. Zur Schulung gibt es seit ca. einem Jahr ein sehr gutes Manual, das in Schottland entwickelt wurde und ins Deutsche übersetzt wurde. Es ist kostenlos über http://www.pflege-in-der-psychiatrie.eu/html/recovery_schulung.html zum Download erhältlich. Es haben bereits einige Schulungen mit Peers als Co-Trainern stattgefunden und die Resonanz ist soweit ich weiß durchweg positiv. Unsere Klinik startet in der zweiten Jahreshälfte mit den ersten Schulungen.  

Partizipation der Psychiatrie-Erfahrenen ist ein weiteres wichtiges Element um Augenhöhe anzustreben und Genesung zu fördern. Im April 2012 hatte ich mit meiner lieben Kommilitonin und Kollegin Antje die Ehre mir eine Woche lang das „Weddinger Modell“ in der Berliner Carité anzusehen (http://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/). Es ist ein Ansatz hin zu einer personenzentrierteren Psychiatrie, in der der Betroffene selbst und nicht die professionellen Helfer für ihn über die Therapieziele entscheiden. Nach diesem Konzept wird hier nicht über die Patienten ohne die Patienten gesprochen. Das heißt, dass die Menschen in allen Visiten und Therapiekonferenzen von Anfang bis Ende dabei sind und mitdiskutieren können. Es gibt keine Vor- oder Nachbesprechung. Wenn sie möchten können sie einen Angehörigen oder Betreuer mit in das Gespräch nehmen. In der Therapiekonferenz wurden den Patienten das gesamte Therapierepertoire vorgestellt, sofern sie dieses noch nicht von einer Vorbehandlung kannten, und sie konnten selbst entscheiden, was für sie hilfreich sein könnte und was ihre Ziele sind. Vor allem haben sie selbst mit entschieden was hilft und es haben nicht andere für sie entschieden was helfen könnte. Das war eine prozesshafte Umstellung, aber eine die sich sehr gelohnt hat und sehr gut funktioniert. In einigen Kliniken wird dies auch bereits in ähnlicher Form mit Erfolg umgesetzt. Der Menschen sitzt mit all´ seinen Erfahrungen im Führersitz seines Lebens und die professionellen Helfer begleiten den Prozess. Dieses Projekt hat im Jahre 2011 den DGPPN-Preis für Pflege-und Gesundheitsberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erhalten: http://www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/select/presse-2011/article/307/neues-behand.html

Mehr zum breiten Thema „Wie können Institutionen zu recoveryorientierten Institutionen werden?“ morgen.

Ich wünsche noch frohe Pfingsten nach Deutschland.

Eure Regine

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