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10.05.2013 - Tag 10

Das Leben wieder in den Griff bekommen


Da es heute also nichts so spektakuläres zu berichten gibt, wollte ich Euch heute noch einen praktischen Tipp an die Hand geben. Auch in Deutschland sind wir auf einem guten Weg Recovery zu fördern. Beispielsweise wurde in Großbritannien ein großartiges Arbeitsbuch zum Thema Recovery entwickelt, das es seit einigen Jahren in einer deutschen Übersetzung unter dem Namen „Das Leben wieder in den Griff bekommen“ gibt. Es ist in drei Teile aufgegliedert – ein Anleitungsbuch, ein Arbeitsheft und eine Vorausverfügung, die wiederum in die folgenden acht Teile unterteilt sind.

  1. Einführung in die persönliche Recovery-Planung
  2. Stabil bleiben
  3. Umgang mit deinen Höhen und Tiefen
  4. Wie es nach einer Krise weitergehen kann
  5. Deine Ziele und Träume verfolgen
  6. Ein grundlegender Problemlösungsansatz, um Schwierigkeiten bei deren Entstehen anzugehen
  7. Selbsthilfe und von anderen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen lernen
  8. Eine „Vorausverfügung“ erarbeiten – entscheiden, was in einer Krise mit dir geschehen soll. (Duss, o.J.)

Es dient dazu schriftlich einen Plan zu erarbeiten, die man seinen Alltag wieder in den Griff bekommen kann und als „Selbstmanagement-Werkzeug“ (Duss, o.J.) zur Krankheitsbewältigung dienen.

Ich habe es schon häufig mit den Patienten auf meiner Station gemeinsam gemacht bzw. angefangen. Ich habe durchweg positive Rückmeldungen bekommen. Es war stets auf freiwilliger Basis und lediglich ein Vorschlag, aber alle wollte es weiter machen. Eine Patientin wollte es nach der Entlassung ambulant mit ihrer Psychologin weiter bearbeiten. Einige haben gesagt, dass sie zwar schon mal Krisenpläne erstellt haben, aber dass selten jemand so detailliert mit ihnen besprochen hat, was für sie individuell Krisen auslösen kann, was hilft, wer und wie sie eigentlich sind, wenn sie keine Krankheitsepisode haben, was ihre Stärken und Schwächen sind und welche Ziele und Träume sie haben. Eine Patientin hat es sogar zu einer Wiederaufnahme mitgebracht um weiter daran zu arbeiten. Ich finde das ein sehr gutes Instrument ist um es entweder mit den Klienten gemeinsam zu machen, oder es zu begleiten oder einfach nur die Anregung zu geben. Das Handbuch bietet eine super verständliche Erklärung um es auch allein zu bearbeiten. Ich persönlich bespreche immer einige Seiten mit den Patienten vor, die sie dann später alleine bearbeiten. Später reflektieren wir es dann zusammen. Es war aber jedes Mal so, dass sie bereits weitere Abschnitte bearbeitet haben, weil sie es so gut fanden. Viele sagten, dass es ihnen hilft ihren persönlichen Recoveryplan zu verschriftlichen und ihn in Krisensituationen nochmal zur Hand nehmen zu können. Nun kommt die gute Nachricht, man kann das ganze entweder kaufen oder über http://www.pflege-in-der-psychiatrie.eu/html/recovery.html kostenlos in s/w oder Farbe runterladen.

zur DownloadseiteSchaut doch mal rein und probiert es mal aus.

Ich habe übrigens an meinem letzten Tag bei Alternatives noch gefragt, ob in diesem schönen Krankenhaus (wer Ironie findet darf sie behalten) auch forensische Patienten untergebracht sind. Shari sagte, dass es dort eine Station gibt auf der forensische Patienten untergebracht sind und einige Meilen weiter eine komplette forensische Klinik sei. Die Station und die Klinik sind dann noch ein bisschen besser gesichert, sagte sie mir. Ich war ja noch nie in einer deutschen forensischen Klinik, aber ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.

Eure Regine

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