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31. Mai 2016

Psychiatrische ethische Fragestellungen


die Cafeteria der UniversitätsklinikDer Nachmittag ist geprägt durch die Diskussion mit Cynthia Griggins, PhD, MA, eine Neuropsychologin, die an der School for Medicine an der Universitätsklinik einen Lehrauftrag zu psychiatrisch - ethischen Fragestellungen hat. Sie hat großes Erfahrungswissen und ist sehr bewandert in diesen Fragen.

Die Cafeteria der Universitätsklinik

So diskutieren wir am Nachmittag zu Fragen von Behandlung against the will of patients, forced medication, dem label von medizinischn Diagnosen, aber auch Hintergründen von Behandlung oder Bestrafung der Folgen psychischer Erkrankung (z.B. user of drugs). Aber natürlich ist auch die fortwährende psychiatrische Diskussion und Abwägung der professionellen Fürsorge vs. Respekt der Patientenautonomie ein Bestandteil des heutigen Nachmittags. Besonders lange beschäftigt uns an diesem Nachmittag die hier sehr aktuelle Diskussion um das Recht psychiatrischer Patienten auf den Erhalt eines Transplantats.

Immer wieder kommen wir dabei auf die Einwilligungsfähigkeit (free decision making capacity) von psychiatrischen Patienten zu sprechen und mir wird dieser wichtige Zugangspunkt in diesen wichtigen und häufig so folgenschweren Entscheidungen deutlich. Auch hier stoße ich wieder auf sehr weiche Skills zur Beurteilung dieser Einwilligungsfähigkeit.

Obwohl ich die Diskussionen in einer für mich nicht besonders geläufigen und in den letzten Jahren nie genutzten Sprache führen muss, habe ich den Eindruck, mich verständlich machen zu können. Es gelingt nicht immer sofort, mich so auszudrücken, dass Cynthia Griggins mich vollkommen versteht und weiß, was ich meine. Manchmal erkläre und frage ich sicherlich etwas unbeholfen, was uns allerdings nicht von einem anregenden Gespräch abhält. Die Neuropsychologin empfiehlt mir Literatur und sucht immer wieder selbst nach Artikeln, die ihr wichtig sind und die sie mir mitgeben kann.

So fahre ich am Abend, voll beladen mit englischer Fachliteratur, zurück in meine Wohnung. Diesmal allerdings nicht mit dem Bus. Frau Griggins bringt mich selbst mit ihrem Wagen, denn sie möchte mich am Donnerstag morgen auch wieder abholen. Sie ist Amerikanerin und kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass man öffentliche Verkehrsmittel benutzen kann und auch mal das eine oder andere Stück zu Fuß zuirücklegt.

Ich freue mich auf Donnerstag, mehr aber noch auf den morgigen Tag. Ich werde ins Lutheran Hospital in die Weststadt von Cleveland fahren. Dort treffe ich den deutschen Psychiater MD Florian Bahr, der mir die psychiatrischen Stationen der Cleveland Clinic zeigen wird ...

Birgit Hahn

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