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27. Mai 2016

Participate in the bioethics department


Ob ich meine Erlebnisse und Erfahrungen zusammen fassen kann. Ich weiß es nicht, denn die erste Woche an der Cleveland Clinic war sehr reich gefüllt. Ich versuche es dennoch einmal:

ein hier typischer Büroraum - hier sind 6 Arbeitsmöglichkeiten vorhandenMorgendliche Reflektion der cases mit Martin Smith: Jeden Morgen berichtet mir Martin Smith, wie sich unsere cases weiter entwickelt haben. Die Informationen entnimmt er den elektronischen medical records (Krankenakten) oder einzelnen Telefonaten, die er noch, nachdem ich am Vortag Feierabend machen konnte, geführt hat. Ebenso bespricht er mit mir seine notes, die er in die cases geschrieben hat.

Ein hier typischer Büroraum - hier sind 6 Arbeitsmöglichkeiten vorhanden

Roundtable - Gespräche mit Familien: insgesamt konnte ich an drei Familiengesprächen in dieser Woche teilnehmen. Vom ersten Fall habe ich bereits berichtet. In den folgenden Fällen ging es zum einen um die Notwendigkeit einer Amputation, im anderen Fall um den sehr schlechten nahezu lebensbedrohlichen Allgemeinzustand eines Patienten.

Patienten - Beratung in Bezug auf the living will sowie eine Vollmachtsausstellung an die Lebensgefährtin, sollte der Patient in einen Zustand kommen, keine eigenen Entscheidungen mehr treffen zu können (Health Care Power of Attorney).

Viele, viele Einzelkontakte in Bezug auf cases: z.B. mit den resident physicians (Assistenzärzte), attending physicians (Fachärzten), bedside nurses oder nurses praktioners, social worker und case-manager, ...

wöchentliche oder monatliche Meetings:

  • comitee for ethics
  • department meeting für die weitere Entwicklung der Schulung für bioethics - Studenten
  • department meeting zur Fall - Intervision: monatliches Treffen, um einzelne Fälle des vorherigen Monats nachzubereiten / zu reflektieren (leider war mir eine Teilnahme nicht möglich, da ein aktueller Fall dazwischen kam).
  • education lesson mit PHD Paul Ford: Unterricht für Studenten der Neurologie zum Thema: Was bedeuten medizinische Diagnosen für Patienten? Dürfen psychiatrische Patienten ihre Krankengeschichte / Arztbriefe lesen?
  • meeting für alle Berufsgruppen im Krankenhaus: an dem meeting, an dem ich teilnehmen kann, wird die Behandlung von Patienten mit dem Hintergrund der Zeugen Jehovas besprochen. Die Problematik wird zunächst durch einen behandelnden Arzt der Intensivmedizin, eines Krankenpflegers sowie durch Sozialarbeit und Klinikseelsorger dargestellt. Anschließend gibt es für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder eigene Erfahrungen damit zu berichten. Eine Veranstaltung, die mich sehr bewegt hat, da die gemeinsame Reflektion der Berufsgruppen sehr tiefgreifend möglich war. Außerdem gab es freies Mittagessen für alle Teilnehmer, da die Veranstaltung in der Mittagszeit durchgeführt wurde. Super!
  • Teilnahme an interdisziplinären Fallbesprechungen z.B. in der Transplantationsmedizin und Intensivmedizin.
  • Teilnahme an der Mittagsübergabe der Intensivmedizin

und so vieles mehr ...

Am letzten Tag fällt es mir nicht leicht, meine Sachen zu packen. Ich habe mich in dieser Woche sehr wohl gefühlt und bin sehr herzlich aufgenommen worden. Ich hatte jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen und es gab große Bereitschaft, mich an allem teilnehmen zu lassen, was für mich interessant sein könnte.

So kann ich am letzten Tag nochmal durch die Bücherei stöbern und für mich wichtige Literatur auswählen. Auch sonst sind die Möglichkeiten, mich mit Literatur zu versorgen, großartig. Es gab sogar Situationen, in denen ich aktiv von Mitarbeitern angesprochen wurde, um mich mit neueren Artikeln, die interessant sein könnten, zu versorgen. Einfach klasse !!! Und so nach und nach erhöht sich auch meine Möglichkeit, englische Fachliteratur zu lesen und zu verstehen - ist aber nach wie vor noch ausbaufähig.

Auch hier verläuft so ein Freitag speziell, so wie Freitage manchmal so sind - um 16:00 Uhr kommt nochmal ein case rein. Martin Smith lässst mir offen, ob ich noch mitgehen will - aber das lasse ich mir doch nicht nehmen, oder? So verläuft der Abschied dann doch schneller, als erwartet. Denn als wir um 17:15 Uhr wieder zurück ins office kommen, wollen Martin Smith als auch ich nur noch schnell ins Wochenende ...

Enjoy it - have a good time !!!

Birgit Hahn

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