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08.03.2014

Boomtown Saskatoon


Ich muss zugeben, dass ich in diesen Stunden wirklich gefesselt war ...

Bild vergrößern... von dieser Sehenswürdigkeit. Es gab eine original nachgebaute Westernstadt, verschiedene Bild vergrößernAusstellungen, multimediale Interventionen und darüber hinaus sonst noch eine Menge zu entdecken.

Nun konnte ich mir wieder ein neues Bild machen über dieses große, spannende Land und dessen Entwicklung besser nachvollziehen.

Pünktlich zur verabredeten Zeit holte Dan mich ab und cruiste mit mir erst einmal durch die Stadt. Dan arbeitet für die Sicherheit der University of Saskatchewan und ist ein echter Abenteurer. Er hat schon viel gesehen und ist in der ganzen Welt herumgekommen. Dan hat immer einen „trockenen" Spruch auf den Lippen und bewahrt immer die Ruhe. Ich liebe seinen schwarzen Humor! :D

Als erstes fuhren wir in die "Hood". So nennen die Saskatooner ihre Gang-Gegend, in der Arbeitslosigkeit und Kriminalität dominieren. Hier sollte man abends nicht alleine durch die Straßen laufen, denn diverse kriminelle Banden haben hier das Sagen.

Bild vergrößernDanach ging es direkt in eine der besseren Gegenden von Saskatoon, wo sich Dans Stammpub befindet. Den mussten wir natürlich „mitnehmen" und ich sofort hingerissen von dieser entspannten, einzigartigen Atmosphäre.

Im Pub lernte ich die Freunde von Dan kennen, es gab eine Art „Stammtisch". Die Truppe war bunt gemixt, vom Rentner über Programmierer bis hin zum Geologie-Professor war alles dabei. Bei dieser Gelegenheit lernte ich Walter kennnen: Ein sehr interessanter Typ - er hatte gerade, mit 82 (!) seinen Bachelor in Umwelttechnik gemacht - damned, ich werde nie wieder behaupten, dass ich ein alter Student sei!

Bild vergrößernAuf dem Rückweg gab es dann das Kontrastprogramm. Zuerst kauften wir noch im Delikatessengeschäft für´s Diner, bzw. Souper (wie man hier sagt) einBild vergrößern und schauten uns noch ein wenig die Reichengegend an. Hier gibt es kein Haus unter 2.000.000 $ - da habe ich heute zum Abend hin doch noch mal gestaunt.

Kanadier sind in Bezug auf die Kälte wirklich hartgesottene Menschen, insofern hat Dan heute zur Feier des Tages doch mal den Grill im Garten angeworfen und überraschte uns mit einem tollen Barbecue - marvelous!

So, das war es für heute, ich möchte schließlich noch ein bisschen chillen und morgen brechen wir nach North Battleford in die psychiatrische Klinik auf.

See you - bye - Stefan

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