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Die Hospitation wurde ermöglicht durch Visit- soziotherapeutische Pflege GmbH.

01.05.2013 - Tag 1 - Teil 2

Recovery is possible…


Es ist ein sehr junges multidisziplinäres Team (Sozialarbeiter, Psychologen, Psychiater, aber auch ungelernte Kräfte). Sie übernehmen unterschiedliche Bereiche der Arbeit von Alternatives. Einige vermitteln Menschen, die in einem oder mehreren Aktivitäten der täglichen Lebens Unterstützung benötigen und nicht mehr alleine leben können, in eine Art Familienpflege („Adult Family Care“). Andere kümmern sich um eine Art Betreutes Wohnen („Supported Housing“) oder um Arbeitsvermittlung.

Am Vormittag organisierte Shari für mich eine Führung durch eines der Genesis-Klubhäuser (www.genesisclub.org). Hier durfte ich gelebtes Recovery antreffen. Eine Mitarbeiterin, die gleichzeitig Psychiatrie-Erfahrene ist, beschrieb es als „a place of recovery and a place of hope“. In diesem Haus kommen täglich ca. 100 Menschen zusammen, die eine psychiatrische Diagnose haben und zuvor alle lange Zeit in Kliniken behandelt wurden. Viele von ihnen waren arbeitslos, obdachlos und/oder sehr arm. Hier gibt es Programme um Menschen zu unterstützen eine Ausbildung zu machen, in reelle Arbeitsstellen zu integrieren und ihnen ein Wohnen in eigenen Wohnungen zu ermöglichen. Der Recoverygedanke war durch verschiedene Aussagen der Mitarbeiter und der Gäste zu spüren. Sie alle nannten jemand, der für sie als Holder of Hope fungierte und sie so aus der Hoffnungslosigkeit heraus holte und ermutigte eine Veränderung anzustreben. Des Weiteren wurde bei allen deutlich wie wichtig es ist einen individuellen Sinn für sich im Leben zu finden. Zentral war, dass der Mensch mit der Erfahrung einer psychischen Erkrankung entscheidet was er tun möchte und worin er unterstützt werden möchte. Zudem wurde deutlich, dass es nicht darum geht, dass der Mensch in das System passt, sondern darum was der Menschen braucht. Das steht im Zentrum der täglichen Arbeit. Das ermöglicht ihnen Unabhängigkeit und Würde, so eine Mitarbeiterin.

Am Nachmittag durfte ich mir eine der Wohngruppen von Alternatives Unlimited ansehen, in der neun Menschen leben mit dem Ziel so gestärkt zu werden, das sie langfristig ohne oder mit möglichst wenig Hilfe in einer eigenen Wohnung leben können. (Einer von ihnen hat sich bei mir beschwert, dass die „Scorpions“ so gut englisch singen und gute Musik machen, aber beim Sprechen so einen schrecklichen deutschen Akzent haben. ;).) Dort fand eine Fortbildung zur Motivierenden Gesprächsführung statt an der ich ebenfalls teilnehmen durfte.

Nun sitze ich, völlig erschlagen und müde von den ganzen Eindrücken, im Zug zurück Richtung Boston und werde gegen 19 Uhr ( 01:00 Uhr deutscher Zeit) im Hostel sein. Ich bitte daher zu entschuldigen, wenn mein Blog heute etwas Jetlag geprägt ist.

Morgen stellen mir die einzelnen Führungskräfte der unterschiedlichen Abteilungen von Alternatives Unlimited ihre Arbeit vor und ich soll im Gegenzug über meine Arbeit berichten. Anschließend werde ich mit auf eine „Recovery Learning Community Tour“ genommen, unter der ich mir aber bislang noch nicht allzu viel vorstellen kann. Es klingt jedenfalls sehr interessant. Ich werde berichten…

Eure Regine

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