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Studiengang Management

Erfahrungsbericht einer Studentin

„Mit 46 Jahren noch studieren? Warum tust du dir das denn auch noch an?“ Diese Frage wurde mir im letzten Halbjahr häufig gestellt. Die Menschen, die mich das gefragt haben, wissen, dass ich mit meinem Beruf, meinen drei Kindern, einem Haus und einem großen Garten eigentlich schon zeitlich vollkommen ausgefüllt bin. Auch wissen sie, dass ich mich in meinem Beruf als Gemeindepädagogin in der Jugendarbeit sehr wohl fühle. Und dennoch habe ich mich auf den Weg gemacht, eine neue berufliche Perspektive zu finden. Warum?

Da gibt es mehrere Gründe, die ich nennen möchte:

Zum einen beschäftigt es mich, dass Jugendarbeit immer wieder neue Ideen, neue Inspirationen und Kreativität braucht, um sich entwickeln zu können. Nach vierzehn Jahren, die ich in meinem Bezirk arbeite, wird es schwieriger, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Durch die Stellenplankürzungen, die auch im Kirchenkreis Lübbecke vorgenommen worden sind, bin ich seit einiger Zeit für die Jugendarbeit in fünf Kirchengemeinden verantwortlich und das Arbeitsgebiet verändert sich: Aus Beziehungsarbeit wird immer mehr Verwaltungs- und Organisationsarbeit. Die neue Situation braucht neue Kreativität und Inspiration, damit die kirchliche Jugendarbeit weiter Bestand haben kann. Hierzu bedarf es Fort- und Weiterbildungen.

Ein weiterer Grund, mich beruflich neu zu orientieren, ist die finanzielle Entwicklung der Kirche. Es ist zu erwarten, dass weitere Stellenkürzungen auf uns als kirchliche Mitarbeiter zukommen. Ich möchte in dieser Situation „gerüstet“ sein, einen neuen Arbeitsplatz mit ähnlicher Verantwortung und Position einnehmen zu können.

In diesen Überlegungen und Erfahrungen hinein wurde ich durch Nazareth auf die bevorstehende Gründung der FHdD aufmerksam gemacht. In der Auseinandersetzung mit den drei Studiengängen wurde mir schnell deutlich, dass der Studiengang Management im Sozial- und Gesundheitswesen das war, was ich mir für meinen weiteren beruflichen Weg sehr gut vorstellen konnte. Ich denke, dass dieser Studiengang mich aber auch für die neue Situation in meinem Arbeitsbereich qualifiziert.

Nachdem der Familienrat dafür war, die Arbeitsstelle ihr o. k. gab und ich die Zugangsprüfung bestanden hatte, wurde ich dann im Oktober letzten Jahres Studentin an der FHdD.

Nun ist bereits das erste Semester vergangen und die ersten Prüfungen sind abgeschlossen. Ich fühle mich trotz der zusätzlichen Belastung – die natürlich nicht von der Hand zu weisen ist – sehr wohl, und ich stelle bereits jetzt fest, dass sich mein Blickwinkel für manche Zusammenhänge verändert hat.

Im Studium selber gibt es Module, die für mich völlig neu und fremd sind, und mit denen ich mich intensiver (auch sprachlich) auseinandersetzen muss, und andere Module, in denen ich mich ganz gut auskenne und sicher bin. Da alle Studierende im Berufsleben stehen, jedoch aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen kommen, können wir uns gut ergänzen und helfen. Mir persönlich tut es gut, mich auch wieder mit ethischen, diakonischen und theologischen Fragen und Themen auseinanderzusetzen und ich empfinde dies als eine große Bereicherung für mich selbst und für meine Arbeit.

Als Fazit für das erste Semester an der FHdD kann ich feststellen, dass es sich auf jeden Fall jetzt schon gelohnt hat, diesen Weg einzuschlagen. Ich weiß, dass es in den nächsten dreieinhalb Jahren sicherlich Situationen geben wird, in denen das Studium eine zusätzliche große Last sein wird. Doch im Vertrauen darauf, dass ich Gott an meiner Seite habe, gehe ich diesen Weg weiterhin zuversichtlich.

Ulrike Nebur-Schröder

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