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Das Stipendium für die Hospitation wurde ermöglicht durch die Robert-Bosch-Stiftung 'g-plus'.

Recovery in Boston _ Das erste FH-Blog

20.11.2013

Boston - the road to Recovery?



Hallo,

habe gerade gesehen, dass sich noch andere auf den Weg gemacht haben, um in Boston etwas über Recovery zu lernen. Es gibt auch einige Parallelen, wie ich feststellen konnte. Schaut doch mal rein, wenn Ihr Lust habt.

http://www.scottishrecovery.net/Latest-News/boston-the-road-to-recovery.html

Regine


22.10.2013

2. internationaler Psychiatriekongress für seelische Gesundheit und Recovery



Hallo,

für alle die Interesse am Thema Recovery bekommen haben, könnte folgender Kongress interessant sein. Im März 2014 findet in Bern der

"2. internationale Psychiatriekongress für seelische Gesundheit und Recovery"  statt.

Ich selbst konnte am 1. Kongress im Jahre 2012 teilhaben, der ein voller Erfolg war. Auch der kommende Kongress mit dem Schwerpunkt "Recovery als Gewinn für Psychiatrie und Gesellschaft" verspricht spannend zu werden.

Interessierte können sich unter http://www.recovery-psychiatrie.eu/ nähere Informationen holen und anmelden.

Ich würde mich freuen den ein oder anderen in Bern zu treffen.

Eure Regine


09.09.2013

100 Tage



100 Tage ist es nun schon her, dass ich Boston verlassen habe und nach Deutschland zurückgekehrt bin...

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich Euch hier nochmal auf dem Laufenden halte, was aus meinen Erkenntnissen geworden ist. Zurück im Alltag fiel es mir anfangs etwas schwer wieder in den normalen Arbeitsalltag reinzukommen. Mein Kopf war voller Ideen und ist es immer noch, aber die Umsetzung benötigt häufig Zeit. Besonders gefreut hat mich nach meiner Rückkehr die vielfältige Resonanz auf meinen Trip über den großen Teich. Sehr sehr viele Menschen haben dieses Blog ganz oder teilweise verfolgt und die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Auch viele Freunde und Bekannte, die beruflich nichts mit psychischen Erkrankungen oder der Pflege zu tun haben, waren interessiert an meinen Erfahrungen und haben das Blog verfolgt. Gefreut hat mich, dass sehr viele interessierte Fragen kamen und ich die Möglichkeit hatte, und noch haben werde, die Hospitation auf verschiedenen Plattformen zu präsentieren. Ich konnte meine Hospitation meinen Kommilitonen im Rahmen einer Vorlesung, dem multiprofessionellem Team meiner Abteilung bei einer internen „Mittwochsfortbildung“, den POK-Multiplikatoren der LWL-Kliniken und beim  „Recoverytag“ des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld vorzustellen. Weitere Vorstellungen sind beispielsweise für den 10. Dreiländerkongress Pflege in der Psychiatrie in Bielefeld (s.: Homepage) geplant. In diesem Monat werde ich die Hospitation auf dem Nachbereitungsseminar der Robert-Bosch-Stiftung präsentieren. Eine Zusammenfassung meines Abschlussberichtes für die Stiftung kann unter folgendem Link eingesehen werden: http://g-plus.org/berichte .

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29.05.2013 - Tag 29

Abschied



So Ihr Lieben, morgen geht mein Flieger nach Hause....

Ich hoffe, dass es Ihr es genauso spannend fandet wie ich und ich Euch etwas unterhalten konnte. Zudem hoffe ich, dass Ihr auch etwas mitnehmen konntet. Es war mir eine Ehre Euch auf meine Reise mitzunehmen. :) Ich kann es noch nicht glauben, dass nach einer so langen Vorbereitungszeit jetzt schon alles vorbei ist und die vier Wochen rum sind. Ich stecke gedanklich noch mittendrin. Naja, aber da ich ja jetzt noch einen Abschlussbericht für die Robert-Bosch-Stiftung und eine Hausarbeit für das Studium darüber schreiben werde, ist es für mich ja noch nicht ganz vorbei. Und die tollen Eindrücke werden sowieso noch lange nachwirken. Jetzt ist das süße Leben aber erst einmal wieder vorbei und am Samstag/Sonntag ruft die Arbeit und am Montag die Fachhochschule. Mir hat das Projekt wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, dass vielleicht auch andere Studierende der FH die Möglichkeit haben ihre Praktikumserfahrungen in einem solchen Blog zu schildern bzw. Lust bekommen haben, so ein Projekt anzugehen. Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung. :)

Falls ich im Anschluss an dieses Praktikum noch etwas verschriftlichen sollte, kann ich Euch hier ja noch einen kleinen Hinweis darauf geben.

Tschüß, Eure Regine

 


28.05.2013 - Tag 28

Tipps für weitere Interessenten an ähnlichen Hospitationen



Hallo,

heute wollte ich Euch ja noch ein paar Tipps geben für diejenigen unter Euch, die jetzt Blut geleckt haben und auch an einer solchen Hospitation interessiert sind.

Jeder, der so etwas plant, sollte versuchen sich um ein Stipendium bei g-plus (s. Blog-Roll) zu bewerben. Natürlich gibt es auch andere Organisationen, die Auslandspraktika unterstützen, wie z.B. den Deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) oder andere. Wer diesbezüglich recherchieren möchte, kann gern mal unter http://www.e-fellows.net/ schauen. Über die anderen Organisationen kann ich natürlich nichts sagen, aber g-plus, kann ich desbezüglich nur loben. ...

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26.05.2013 - Tag 26

Resümee der Hospitation - Teil 3 - Erkenntnisse Recovery



Hallo,

eigentlich wollte ich Euch heute berichten, dass ich mir heute etwas gegönnt habe und in einem der besten Fischrestaurants in Boston die Nationalsuppe „Clam Showder“ gegessen habe, einer Muschelsuppe aus Venusmuscheln (http://de.wikipedia.org/wiki/Clam_Chowder). Hiermit habe ich Euch quasi doch davon erzählt, aber auf dem Rückweg zum Hotel lagen mir die Suppe und der Rest dann zunehmend schwer im Magen. Aber nicht etwa, weil das Essen verdorben war.

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24./25.05.2013 - Tag 24+25

Resümee der Hospitation - Teil 2 - Persönliche Erkenntnisse



Hallo,

nachdem ich einen Tag lang technische Probleme hatte ins Internet zu kommen, geht es heute weiter mit meiner Zusammenfassung meiner persönlichen Erkenntnisse. Zwischendurch war ich bei strömendem Regen bei einem erfolgreichen Baseballspiel der Boston Red Sox und im John F. Kennedy Museum (http://www.jfklibrary.org/). JFK hat sich übrigens zu Lebzeiten mit einer seiner Schwestern für eine bessere Behandlung von Menschen mit geistigen Behinderungen eingesetzt. Eine ihrer Schwestern hatte eine geistige Behinderung und daher lag ihnen das Thema am Herzen. Dazu habe ich übrigens in der letzten Woche einen schönen Bericht in der ARD-Mediathek gefunden: http://www.ardmediathek.de/mdr-fernsehen/selbstbestimmt/die-reportage-das-wunder-vom-katharinenhof?documentId=14785008. Passt auch ein wenig zum Thema Recovery.

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23.05.2013 - Tag 23

Resümee der Hospitation - Teil 1 - Boston



Hallo,

in den nächsten Tagen wollte ich Euch abschließend und zusammenfassend die Quintessenz meiner Hospitation in Boston schildern. Erst werde ich Euch schildern welche Eindrücke von der Stadt hängen bleiben werden. Anschließend werde ich mal versuchen Revue passieren zu lassen was ich für mich persönlich gelernt habe. Und da das schwierigste zum Schluss kommt, berichte ich dann abschließend was ich inhaltlich zum Thema „Recovery“ mitnehmen werde. Okay, ihr habt mich durchschaut. Ich will Euch noch ein bisschen bei Laune halten um meine Eindrücke noch etwas sacken lassen zu können. Daher beginne ich mit dem einfachsten…

Bitte klicken und vergrößert öffnenBoston ist wirklich eine Traumstadt. Sie ist mit den ca. 40 Universitäten und Colleges sicherlich eine Studentenstadt mit vielen jungen Menschen und mit den vielen Museen, Theatern, Musik etc. eine Kulturmetropole. Ich mag den Kontrast zwischen den alten historischen Gebäuden, die teilweise um 1630 gebaut wurden, und den hochmodernen Wolkenkratzern. Super finde ich die vielen vielen schönen Parks in der Stadt. Egal wo man sich aufhält, braucht man nur einige Schritte zu gehen und ist in einem Park. ...

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22.05.2013 - Tag 22

The Transformation Center



Hallo,

heute hat mich mein Weg ins Transformation Center (TC) in den Stadtteil Roxbury geführt (s. Blog-Roll). Wie ich bereits Ende der letzten Woche angekündigt habe, war es ursprünglich geplant, dass ich auch hier fünf Tage verbringen werde. Da es aber dann Schwierigkeiten gab einen erneuten Kontakt herzustellen um das ganze fest zu terminieren, bin ich zwar traurig, dass es nur einen Tag möglich ist hier zu hospitieren, aber auch froh, dass es überhaupt klappt. Während der anderen Hospitationen habe ich bereits immer wieder vom TC gehört und war daher umso gespannter. Ich durfte heute an einem Teammeeting teilnehmen und konnte mich danach noch mit einigen Mitarbeitern über ihre Arbeit unterhalten und mich mit ihnen über die hiesige Ausbildung zum "Certified Peer Supporter" erkundigen. ...

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21.05.2013 - Tag 21

Telefonat Marianne Farkas



Hallo,

vorweg ein Nachtrag zum gestrigen Blog, da ich inzwischen bereits zwei Rückmeldungen dazu bekommen habe: Den Guide „100 ways to support recovery“ gibt es in Kürze auch auf Deutsch zum kostenlosen Download. Unsere Koryphäen der psychiatrischen Pflege Michael Schulz, Michael Löhr, Gianfranco Zuaboni und Christoph Abderhalden, der leider im März verstorben ist, haben diesen tollen Ratgeber übersetzt und er wird in wenigen Wochen zugänglich sein (Wenn der Blog dann noch zu mich zugänglich ist, poste ich einen Link dazu). Also die Chance für alle, die sich ans Englische erst noch ran tasten müssen, aber trotzdem was verändern wollen.

Wie ich gestern bereits angedeutet habe, ...

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20.05.2013 - Tag 20

Recoveryorientierte Institutionen Teil 2



Hi,

heute habe ich die Public Libary in Boston aufgesucht um mal zu gucken, ob der breiten Masse hier auch Bücher über Recovery oder psychiatrische Pflege zugänglich sind. Das Haus Terach kann ja äußerlich mit Harvard gut mithalten. Aber die häßliche Bibliothek der Universität Bielefeld kommt architektonisch nichts ganz an die Public Libary ran, wobei die Bib in Bielefeld natürlich wesentlich besser ausgestattt ist, als diese öffentliche Bibliothek. ;) Hab noch nie in der Bib nen Sonnenbrand bekommen (Hier sind es nämlich heute 27°C). Ich schätze, dass es hier für eine öffentliche Bibliothek einen recht großen Teil über "Psychische Erkrankungen/Mentale Gesundheit" gibt.

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19.05.2013 - Tag 19

Recoveryorientierte Institutionen Teil 1



Hallo,

mein eigentliches Ziel hier in Boston ist es herauszufinden wie Institutionen z.B. psychiatrische Kliniken recoveryorientiert werden können und Menschen in ihrem Recoveryprozess unterstützen können. Dieses Thema wird auch Gegenstand des Experteninterview mit Frau Farkas sein, dass ich am Dienstag durchführen werde, sofern Sie es sich nicht anders überlegt hat. (Daumen drücken!)

Im Voraus habe ich schon sehr viel zu dem Thema recherchiert und herausgefunden, dass es verschiedene Ansatzpunkte gibt. Einer der Hauptpunkte ist denke ich, ...
 

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18.05.2013 - Tag 18

Eine Last, die stark macht


Hallo,

heute wollte ich Euch eine Geschichte erzählen, von der ich nicht mehr genau weiß, wie ich ursprünglich auf sie gestoßen bin.

EINE LAST, DIE STARK MACHT

Eine Legende aus der Sahara erzählt:

Ein missgünstiger Mann sah in einer Oase der Wüste eine junge Palme heranwachsen. Da er von Neid auf alles Hoffnungsvolle erfüllt war, wollte er die junge Palme verderben. Er nahm einen schweren Stein und legte ihn mitten in die junge Krone ...
 

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17.05.2013 - Tag 17

Recovery Education Center - Der letzte Tag



Hallo,

heute war leider bereits mein letzter Tag im Recovery Education Center (REC) und ich habe zum Abschluss an einer peergeleiteten Walkinggruppe teilgenommen. Die Kurse des REC gehen normalerweise nur von Dienstag bis Donnerstag, aber diese Gruppe wurde zusätzlich eigenständig von den Studenten ins Leben gerufen um gemeinsam etwas zu unternehmen und mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

 

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16.05.2013 - Tag 16

Recovery Education Center Teil 3



Hallo,

auch heute habe ich meinen Tag wieder im Recovery Education Center verbracht. Mir wurde ein Plan zusammengestellt, der mir einen Einblick in alle Kurse ermöglicht. Heute standen, wie gestern bereits angekündigt, „Facilitator Training in Photovoice“ und „Wellness and Recovery Group“ auf dem Plan. In der ersten Gruppe wurden Peers dazu ausgebildet „Photovoice-Gruppen“ zu unterrichten. Es ist eine Intervention um Vorurteile und Diskriminierung abzubauen und das CPR hat dazu Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit belegen. Durch Fotos oder Videos, die die Teilnehmer der Gruppen erstellen, soll visuell vermittelt werden, wie es ihnen geht. Ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und den damit verbundenen Gefühlen, soll durch die Bilder eine Sprache gegeben werden.

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15.05.2013 - Tag 15

Recovery Education Center Teil 2 & Express Yourself



WOW,

ich kann Euch einfach heute nicht chronologisch erzählen wie mein Tag war, sondern muss mit dem Highlight am Abend beginnen. Wie ich ja bereits angekündigt habe, fand heute zum 19. Mal die Veranstaltung Express Yourself im Wang Center in Boston statt (s. Blog-Roll), die mir vom CPR empfohlen wurde. Das Lieblingswort der Amis ist ja meiner Meinung nach „awesome“, was soviel bedeutet wie atemberaubend, fantastisch oder Wahnsinn. Dieser Abend war wirklich awesome!!! 150 Kinder und Jugendliche mit „psychischen Erkrankungen“ (mir fällt es etwas schwer, dass bei Kindern davon zu sprechen) haben über die Wintermonate eine zweistündige Show auf die Beine gestellt, die heute Abend selbst die älteren Herren mit Rollator im vollbesetzten Publikum nicht auf den Stühlen gehalten hat. Sie haben eigene Choreographien entworfen, alle Kostüme, Requisiten und Bühnenbilder selbstgemacht und das Ganze mit Leben gefühlt. Unter diesem Motto – VIVA! – fand die diesjährige Show statt. Es war eine fantastische Mischung aus Tanz, Gesang, Rap, Drums die zu einer einzigen Party verschmolzen ist. Es war nicht so fehlerfrei wie „professionelle“ Shows oder Musicals, aber gerade das hat es umso perfekter gemacht.
 

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14.05.2013 - Tag 14

Recovery Education Center



Hi,

gestern habe ich Euch bereits von Dori Hutchinson berichtet und erwähnt, dass sie das Recovery Education Center (http://cpr.bu.edu/living-well/health) am Zentrum für Psychiatrische Rehabilitation leitet. Es ist ein Programm für Studenten mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen. In den unterschiedlichsten Schulungsprogramm sollen die Teilnehmer ihr Wissen über die körperlichen, spirituellen, emotionalen und intellektuellen Aspekte in ihrem verbessern, um so ihre Behandlung, Rehabilitation und den Recoveryprozess zu unterstützen. Im Angebotsrepertoir stehen neben edukativen und gemeinschaftsfördernden Elementen Sportprogramme an. Ich freue mich sehr, dass ich in dieser Woche an einigen Kursen teilnehmen darf.

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13.05.2013 - Tag 13

Recoveryarbeitsbuch



Hallo,

heute war ich erneut im Zentrum für Psychiatrische Rehabilitation der Universität Boston und habe mich dort mit Dori Hutchinson (http://cpr.bu.edu/about/directory/dori-hutchinson) getroffen. Dori leitet das Recovery Education Center (REC), ist Autorin etlicher Bücher zum Thema Recovery und hat mehrere Preis als Verdienst ihrer Arbeit erhalten. Vor meinem Praktikum bin ich während der Recherche für eine meiner Hausarbeiten über Psychoedukation und Recovery auf eines ihrer Werke gestossen und habe eine RCT zur Anwendung dieses Arbeitsbuches entdeckt. Sie hat als Co-Autorin zwei Arbeitsbücher über Recovery geschrieben. Diese habe ich mir über den großen Teich schippern lassen und gelesen (zugegeben: Den letzten Rest habe ich mir erst dieses Wochenende im Park zu Gemüte geführt). Heute hatte ich die Chance mit ihr über Recovery und die Anwendung dieses Arbeitsbuches zu sprechen.

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11./12.05.2013 - Tag 11+12

Einwände gegen Recovery



Hallo,

dieses Wochenende habe ich genutzt um noch ein bisschen von Boston zu sehen. Ich war erneut im Public Garden und bin über die Charles Street gelaufen. Sie ist eine der ältesten Straßen Amerikas und die Geschäfte sind noch so erhalten geblieben. Es gibt sehr schöne alte Antiquitätenläden und Cafés. Heute war ich dann im Museum of Science, da das Wetter regnerisch war. Das Museum hatte wirklich einige interessante Ausstellungen und auch eine nette kleine Ausstellung über Medizin, speziell über Röntgen, CT, MRT und PET. Ich habe interaktiv übrigens alle Patienten richtig behandelt. :) Anschließend habe ich zufällig eine Deutsche, die ich vom Flughafen in Frankfurt kenne, auf der Straße wieder getroffen und habe mit ihr noch ein bisschen die Stadt erkundet. Die Welt ist wirklich klein. Sie war im Rahmen ihres Studiums hier und forscht zum Thema Schlaganfälle. War sehr interessant.

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10.05.2013 - Tag 10

Das Leben wieder in den Griff bekommen



Hallo,

mehr >heute habe ich mit meinen lieben Kommilitonen, die gerade Präsenzphase haben, und Herrn Schulz via Skype telefoniert und einige Fragen mit auf den Weg bekommen, die es noch zu klären gilt. Ich werde mich bemühen. Falls weitere Fragen auftauchen, einfach melden. Anschließend habe ich einen auf Tourist gemacht, da ich heute keine Praktikumsverpflichtungen hatte, und habe mir das Museum of Medical History and Innovation angesehen, da ich beim ersten Versuch ja vor geschlossenen Türen stand. Naja, ich glaube das interessanteste war der Blick von der Dachterrasse. Es ist ein recht kleines Museum und hat nicht sehr viel zu bieten. Psychiatrisch waren immerhin die Depression und die Posttraumatische Belastungsstörung vertreten. Anschließend bin ich dann zum Hafen gefahren und habe von dort aus eine Trolley-Tour durch Boston gemacht.

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09.05.2013 - Tag 9

Metro Suburban Recovery Learning Community



Hi,

gerade geht wieder ein spannender Tag dem Ende zu. Heute durfte ich mir die Metro Suburban Recovery Learning Community (kurz: RLC) (http://metrosubrlc.org/aboutus.html) in Quincy ansehen. Ich würde fast sagen, dass es bisher der beste Tag war. Wie ihr Euch vielleicht erinnern könnt, war ich bereits in Worcester in der dortigen RLC und war begeistert, obwohl ich nur ca. 30 Min dort war. In ganz Amerika gibt es sechs RLCs. RLCs sind peergeleitete Zentren, in der Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder einer seelischen Krise willkommen sind. Jeder, der sich dort aufhält oder arbeitet, hat die Erfahrung einer seelischen Krise gemacht. Ich denke, dass es vergleichbar mit einer Tagesstätte ist. Die Menschen haben einen sehr durchstrukturierten Monatsplan erstellt und leiten selbst Gruppen der unterschiedlichsten Art. Wenn jemand eine Gruppe leiten möchte, kann er ein spezielles Fortbildungsprogramm machen um geschult werden Gruppen zu leiten.

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08.05.2013 - Tag 8

Mein letzter Tag bei Alternatives Unlimited - Nomen est omen.



Hallo,

heute war leider mein letzter Tag bei den wunderbaren Menschen von Alternatives Unlimited. Zum Abschluss habe ich heute noch die Hauptstelle in Whitinsville kennenlernen dürfen. Marianne Farkas erklärte mir, dass Worcester und Whitinsville sich unterscheiden, da Whitinsville eine alte Industriestadt ist. Als die Industrie wich und dadurch Arbeitsplätze abgebaut wurden, musste die Stadt sich selbst neu erfinden. Durch Alternatives Unlimited ist es gelungen die Klienten mit psychischen Erkrankungen viel intensiver in die Gesellschaft zu integrieren, als es in Worcester der Fall ist. Sie hat mir eigentlich empfohlen noch einige Zeit dort zu verbringen, aber ich müsste dafür einen Mietwagen mieten und muss gestehen, dass ich ein bisschen Schiss habe hier Auto zu fahren. Shari erklärte mir, dass in Massachusetts die aggressivsten Autofahrer ganz Amerikas unterwegs sind und daher „Massholes“ genannt werden. 

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07.05.2013 - Tag 7

Psychiatrische Klinik in Boston



Hallo!!!

mehr >Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr einen sehr guten Roman gelesen habt und dann in die Verfilmung des Romans ins Kino geht. So fühle ich mich hier. Und der Film ist besser als der Roman – sprich die Bücher über Recovery.

Ihr merkt, ich hatte einen tollen Tag. Heute war ich mit einer Sharis Kollegin Jill unterwegs, die als Sozialarbeiterin bei Alternatives arbeitet. Wir sind zusammen zu zwei Wohngruppen gefahren. Die erste haben wir uns nur angesehen und uns mit einem Bewohner und der Programmkoordinatorin (Leitung) unterhalten. In der zweiten durfte ich dabei sein, als Jill ein Assessment mit einer Frau gemacht hat, die gerade gestern neu eingezogen und in das Alternatives Programm aufgenommen wurde. Sie ist gestern aus dem Krankenhaus entlassen worden und konnte nicht wieder zurück zu ihrer Schwester, da die nach Kenia gezogen ist, um dort ihren Vater zu pflegen. Was sehr gut ist, dass Alternatives bereits eng mit R. im Krankenhaus gearbeitet hat.

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06.05.2013 - Tag 6

Von der FH-Diakonie nach Harvard



Hallo,

während ihr gestern geschlafen habt, habe ich eine private Führung durch Harvard bekommen. Eine Freundin der Tochter von Marianne Farkas studiert in Harvard Medizin und hat mich im Schnelldurchgang über den Campus geführt, da sie danach wieder lernen musste. Aber eine halbe Stunde ist besser als nichts und wann bekommt man als Tourist schon mal die Möglichkeit in die Universität zu kommen und die Vorlesungsräume etc. zu sehen. Bei der Gelegenheit habe ich mich dann auch schon für 2014 für einen beliebigen Studiengang eingeschrieben, weil es dort so schön ist. Ich muss nur jemand finden der die 15500 $ Studiengebühren im Jahr zahlt von denen Kathrin mir erzählt hat. ;) Zufällig war auf dem Campus ein Festival mit richtig guter Livemusik. Und das alles bei strahlend blauem Himmel - was will man mehr?! Heute ist übrigens Jürgen Trittin von den Grünen in Harvard und hält einen Vortrag über "The Euro and its geostrategic dimension".

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05.05.2013 - Tag 5

Eindrücke



Hallo,

heute wollte ich Euch ein paar Eindrücke aus Boston schildern.

  • Die schrecklichen Bombenattentate während des Boston Marathon sind wie zu erwarten war allgegenwärtig. Man liest überall etwas darüber, überall wird darüber gesprochen. Jeder kennt jemanden, der in der Nähe war. An jeder Ecke kann man T-Shirts kaufen mit der Aufschrift „Boston strong. We never forget 4/15/2013“. Der Erlös geht an die Opfer des Attentats. Einige von Ihnen sind nun auf Prothesen und eine lange Krankenhausbehandlung angewiesen. Wie bereits erwähnt sind viele Bürger hier gar nicht krankenversichert und können sich eine solche Versorgung nicht aus eigener Tasche leisten. Man spürt eine große Solidarität. Auch Busse blenden neben den Fahrtrichtungen den Schriftzug „Boston strong“ ein und in den Schaufenstern der Geschäfte hängen Plakate mit diesem Spruch. Bereits am ersten Tag bin ich, ohne es vorher gewusst zu haben, an der Stelle vorbei gekommen, an der eine der Bomben gezündet wurde, da es ganz in der Nähe meines Hostels ist. Dort war ein Meer von Teddybären, Blumen und Gedenktafeln aufgestellt auf der jeder seine Anteilnahme ausdrücken konnte. Viele Läufer haben ihre Schuhe mit ihren Namen, dem Datum und Sprüchen beschriftet und dort aufgehangen. Zudem stehen noch ca. 6 Ü-Wagen diverser Fernsehteams an der Stelle. Es ist schon bedrückend dort entlang zu gehen. Ich war eben nochmal dort und hatte den Zettel eines kleinen Mädchens in der Hand dessen Onkel gerade vom Militär nach Hause gekommen ist und dem jetzt beim Marathon ein Bein weggebombt wurde.
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04.05.2013 - Tag 4

Museum of Medical History and Innovation



Hallo,

es ist Wochenende und da dachte ich Museumsmuffel mir, dass ich mal ins Museum gehen könnte. Ich habe mir passend zur Hospitation das Museum der Medizinischen Geschichte und Innovationen ausgesucht. Leider bin ich umsonst hingefahren, da es nur werktags geöffnet hat. Stattdessen bin ich durch das angeschlossene Massachusetts General Hospital gestreunt, habe aber leider die psychiatrische Abteilung nicht finden können. Scheint ein hochmodernes Krankenhaus zu sein, aber wohlfühlen kann man sich in so einem Kasten nicht. Anschließend bin ich dann mit zwei Deutschen, die ich im Hostel kennengelernt habe, den Freedom Trail abgelaufen, der durch ganz Boston vorbei an allen historischen Sehenswürdigkeiten führt.

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03.05.2013 - Tag 3

Zentrum für Psychiatrische Rehabilitation



Hallo,

wie ich gestern bereits angekündigt habe, fand heute bereits eines meiner Highlights statt. Ich durfte am Zentrum für Psychiatrische Rehabilitation (CPR) der Universität Center for Psychiatric RehabilitationBoston Marianne Farkas (http://cpr.bu.edu/about/directory/marianne-farkas) treffen. Über sie ist der Kontakt nach Boston zustande gekommen, nachdem sie einen Vortrag auf dem 1.internationalen Recoverykongress in Bern (http://www.recovery-psychiatrie.eu/?p=9) im letzten Jahr gehalten hat und Herr Schulz und meine Wenigkeit diesen Beitrag übersetzt haben (http://www.psychiatrie-verlag.de/buecher/detail/book-detail/recovery-in-der-praxis.html). Gleichzeitig habe ich heute den Direktor des CPR, Kim Mueser, (http://cpr.bu.edu/about/directory/kim-mueser) treffen und von seinem Wissen profitieren dürfen. Die beiden Treffen waren sehr beeindruckend, inspirierend und haben mich sehr zum Nachdenken angeregt.

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02.05.2013 - Tag 2

Recovery Learning Community



Hallo,

Heute war ein mindestens genauso beeindruckender Tag wie gestern. Shari hat mich netterweise wieder vom Bahnhof abgeholt. Jeden Morgen erwartet sie mich mit einer Flasche Wasser und einem super geplanten interessanten Tag.

Alternatives Unlimited Bürogebäude der Worcester-ZweigstelleAls erstes sind wir ins Büro (s. Bild) gefahren und Shari hat mir all´ ihr Recoverymaterial kopiert bzw gemailt. (Ich werde auch auf dem Rückweg Übergepäck haben. ;) ).

Um 9:30 Uhr war dann ein Teammeeting, an dem die Leitungen aller Bereiche von Alternatives teilgenommen haben. Auf der Tagesordnung war eine deutsche Fahne aufgedruckt und ich wurde herzlich willkommen geheißen.

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01.05.2013 - Tag 1 - Teil 2

Recovery is possible…



Ein erschöpftes Hallo nach Deutschland!

Der erste Tag meiner Hospitation war bereits total beeindruckend. Nachdem ich um 5 Uhr aufgestanden bin um pünktlich um 9 Uhr in Worcester zu sein, hat mich die 26- jährige Krankenschwester Shari Harding am Bahnhof abgeholt. Initial sind wir ins das Bürogebäude der Alternatives-Zweigstelle in Boston gefahren. Dort angekommen hat sie mir das Gebäude gezeigt und mich ihren Kollegen vorgestellt. Sie hat gemeinsam mit ihren Kollegen einen sehr detaillierten Plan angefertigt, der ermöglicht, das ich in den fünf Tagen, in denen ich bei Alternatives hospitiere, möglichst alle Bereiche zu sehen bekomme.

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01.05.2013 - Tag 1

Erster Hospitationstag



Hallo,

Blick vom Prudential Tower in Bostonendlich bin ich in der atemberaubenden Stadt Boston angekommen.

Heute beginnt meine Hospitation und ich muss Boston dafür direkt wieder verlassen. Mein Weg führt mich mit dem Zug ins 47 Meilen entfernte Worcester. Es bleibt nur zu hoffen, dass die hiesigen Züge pünktlicher sind als das deutsche Pendant. ;)

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30.04.2013 - Noch 0 Tage

Heute geht´s los...


Hallo,

jetzt habe ich so lange darauf hingearbeitet und heute geht es nach einer unruhigen Nacht endlich los. Ich bin mächtig aufgeregt, freue mich aber total.

Mit ein bisschen Übergepäck, das durch die vielen Gastgeschenke, die ich mitbringe, verursacht ist, gehts nun zum Flughafen. Wenn alles planmäßig verläuft, bin ich um 13:55 Uhr Ortszeit (in Deutschland wird es dann 19:55 Uhr sein) am Logan Airport Boston.

Mein Praktikum und damit der eigentliche Schwerpunkt dieses Blogs startet direkt am Mittwoch.

Eure Regine


28.04.2013 - Noch 2 Tage

Was ist eigentlich 'Recovery'?



Hallo,

heute wollte ich für die unter Euch, die mit dem Thema Recovery noch nicht so vertraut sind, noch ein paar Infos über Recovery präsentieren.

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26.04.2013 - Noch 4 Tage

So langsam heißt es Koffer packen...



Guten Morgen,

so langsam heißt es Koffer packen (Wenn man berufsbegleitend studiert und jeden Monat anreist, macht man das aber mittlerweile im Schlaf). ;) Die Aufregung steigt. Nach 4 1/2 Monaten Vorbereitungszeit und ca. 50 Orga-E-Mails brenne ich jetzt aber auch darauf, dass es los geht und ich die Menschen, mit denen ich bislang nur online kommuniziert habe, live kennenlerne.

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24.04.2013 - Noch 6 Tage

Willkommen auf unserem FH-Blog!



Hallo,

Regine Kuck vor dem Haus Terrachmein Name ist Regine Kuck, ich bin (noch 4 Tage ;) ) 26 Jahre alt und studiere an der Fachhochschule der Diakonie (FHdD) Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege im fünften Semester.

Im Rahmen des Studiums bin ich mit dem Thema Recovery in Kontakt gekommen und habe es zu meinem Herzblut-Thema gemacht. Ich habe gefühlte hunderte von Büchern und Artikel über dieses Thema gelesen, Menschen "in Recovery" kennengelernt und diverse Hausarbeiten über dieses Thema geschrieben.

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