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Aktuelles aus der FH der Diakonie

In Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind sie sicher auf dem Weg

Und Pflegekammern in NRW?



v. l. n. r. Stephan Wellensiek (M.A. Berufspädagogik); Prof. Dr. Anne Meißner, Jens Albrecht (Leitung Bildungszentrum Franziskus Hospital Bielefeld); Anja Taake (Vorstand Förderverein Pflegekammern NRW)

Aktuell hat die Landesregierung einen Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht: Eine Urabstimmung aller beruflich Pflegenden zur Verkammerung wird in diesem Antrag gefordert.  Aus diesem Grund hat der Landespflegerat NRW eine Informationskampagne Pflegekammer  initiiert und gestartet. Diese ist bereits im vollen Gange. Anfang Juni 2017 fand eine solche Informationsveranstaltung und Multiplikatorenschulung für 35 Interessierte, Neugierige und Diskussionsfreudige kostenfrei in der Fachhochschule der Diakonie statt.  Diese Multiplikatorenschulung fand im Auftrag des Landespflegerates NRW mit freundlicher Unterstützung des Berufsverbands der Lehrenden im Gesundheits-und Sozialwesen (BLGS), des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen und mit Unterstützung der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld statt.

 


Neuer Kurs Studiengang Pflege-berufsbegleitend gestartet



15 Pflegende haben das Studium Pflege berufsbegleitend aufgenommen, um sich parallel zu ihrer beruflichen Praxis akademisch zu qualifizieren. Erstmals besteht die Möglichkeit den Schwerpunkt NeuroCare zu belegen, der spezielle Kompetenzen im Themenfeld der Pflege von Menschen mit neurologischen Erkrankungen vermittelt. Die Studierenden werden in Zukunft spezifische Aufgaben in der Patientenversorgung übernehmen und als Bindeglied zwischen Forschung und Praxis fungieren.


Ringvorlesung 2017 - Unternehmerische Diakonie:

Wir unternehmen Diakonie.



» mehrUm sinnvolle Antworten auf diese Frage geben zu können, stellt die Ringvorlesung die Frage in Frage: Was meint eigentlich "Unternehmerische Diakonie"? Und: Ist das Bekenntnis zu einer ebensolchen Diakonie schon das letzte Wort in der Diskussion?

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Vorankündigung

Infotage 2017


Die nächsten Informationsveranstaltungen sind für folgende Termine geplant: 

  • 06.09.17 Infotag ab 17 h
  • 22.11.17 Infotag ab 17 h

Programme inkl. Anmeldeformular werden frühzeitig unter >Veranstaltungen veröffentlicht.


Absolventen feierten ihre Abschlüsse

Master- und Bachelorzeugnisübergabe im Assapheum


 

Bielefeld-Bethel. Ihren Bachelor-Abschluss feierten jetzt 53 Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule der Diakonie im Assapheum in Bethel. Sie erhielten ihre Zeugnisse in den Studiengängen Psychische Gesundheit/Psychiatrische Pflege, Diakonie im Gemeinwesen, Pflege, Heilpädagogik sowie Management und Mentoring im Sozial- und Gesundheitswesen. Ein Absolvent feierte seinen Master-Abschluss im Studiengang Organisationsentwicklung. Die Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld- Bethel ist seit ihrer Gründung im Jahr 2006 stetig gewachsen und hat heute 820 Studierende. Ihre Hauptaufgabe ist es, Mitarbeitende im Bereich der Diakonie, der Kirche sowie des Sozial- und Gesundheitswesens für Fach- oder Führungsaufgaben zu qualifizieren.


Hochschulöffnung entgegen dem Trend:

Anerkennung aus dem NRW-Wissenschaftsministerium



mehr >Bielefeld-Bethel. Private Hochschulen, wie die Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld, sind nach Ansicht des Leiters der Hochschulabteilung im nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium, Ralf Thönnissen, von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in NRW. "Sie werden dem Anspruch der Hochschulöffnung für beruflich Qualifizierte in vielerlei Hinsicht besser gerecht, als viele staatliche Hochschulen", betonte er jetzt bei einer Fachtagung der FH der Diakonie mit dem Titel "Bildung im entgrenzten Raum: Öffnung der Hochschulen. Mit Sinn und Verstand?"

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Sendehinweis:

Insights Live-Stream



Die Fachtagung Insights-2017 wird
morgen, Fr., 10.3., von 9:30 - ca. 17 h
per Live-Stream übertragen
über den YouTube-Kanal unserer Dozenten Michael Löhr und Michael Schulz

 


Kick-off-Workshop im Januar und Februar

Klinik Inklusiv



Das Projekt ‚Klinik Inklusiv‘ lud im Januar und Februar 2017 zur Auftaktveranstaltung ein. Gemeinsam mit dem Vertreter Herrn Stefan Juchems des Projektträgers ‚Stiftung Wohlfahrtspflege NRW‘ und den kooperierenden Einrichtungen ‚Stiftung Eben-Ezer‘, ‚Diakonische Stiftung Ummeln‘, Bethel.regional‘, sowie der Hausarztpraxis ‚Drs. Thomzik und Hartmann‘ wurde den interessierten Gästen aus Wissenschaft und Praxis das Forschungsprojekt vorgestellt.

Mit den Grußworten von Herrn Juchems, wurde das Projektvorhaben von ‚Klinik Inklusiv‘, ...

 

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Neuer Beitrag:

Das PsychVVG und seine Nachweispflicht


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Elemente und Schritte der Psych-PV Berechnung in der Erwachsenenpsychiatrie die Grundlagen für den Nachweis nach § 18 Abs. 2 und 3 der Bundespflegesatzverordnung sind

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) am 10. November 2016 durch den Deutschen Bundestag wurde nicht nur die Personalausstattung in der stationären Psychiatrie geregelt, sondern auch die Nachweisverpflichtung der Krankenhäuser gegenüber den Vertragsparteien und dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) über den Einsatz von therapeutischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab 2017 beschlossen.

Mit der verbindlichen Einführung von therapeutischen Personalstandards und der damit verbunden Überprüfung der Umsetzung trägt der Gesetzgeber der Situation Rechnung, dass die Versorgungsqualität „[...] in besonderem Maße von Anzahl und Qualifikation des therapeutischen Personals [...]“[abhängt...

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Neuerscheinung:

Das Sozial- und Gesundheitswesen im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz



mehr >Die Begriffe Digitalisierung und Arbeit 4.0 sind in aller Munde. Auch im Sozial- und Gesundheitswesen lässt sich erahnen, wie allumfassend Arbeitsfelder und gesellschaftliche Verhältnisse sich ändern werden. Digitale Technologien und Roboter werden unseren Alltag prägen.

Sie vernetzen Menschen, Geräte und Gegenstände miteinander und schaffen neue Formen der Interaktion und Kommunikation. Solche Systeme werden in atemberaubendem Tempo autonomer und können unabhängig von menschlicher Steuerung agieren. Und sie sind zunehmend in der Lage, komplexe Entscheidungen selbst zu treffen. Dadurch entstehen vielerlei Möglichkeiten – der Unterstützung, aber auch der Kontrolle und einer grundlegenden Reorganisation zahlreicher sozialer Dienstleistungen ...
 

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Save the Date:

4. Fachtag 'Insight' 2017



Am 10. März 2017 findet bereits zum 4. Mal die Fachtagung Insights „Blickwinkel der psychiatrischen Pflege“ an der Fachhochschule der Diakonie Bielefeld statt.

Die Insights Tagung wird traditionell von Studierenden des 5. Semester im Studiengang Psychische Gesundheit/ Psychiatrische Pflege ausgerichtet. Die Studierenden sind in den unterschiedlichsten psychiatrischen Settings tätig und verfügen über praktische Erfahrungen, in der Zusammenarbeit und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Durch die Vorträge und Präsentationen von wissenschaftlichen Postern, werden Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Spannungsfelder und Handlungsmöglichkeiten, rund um die psychiatrische Pflege geboten. In Ihrer Tätigkeit sehen sich psychiatrisch Pflegende immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, welche individuelle Lösungen benötigen. Im Rahmen der Wahlmodule Pflege von gerontopsychiatrischen, forensischen und psychoseerkrankten Menschen, haben sie die Studierenden in Arbeitsgruppen aktuellen Brennpunktthemen gewidmet.

Auf der Fachtagung werden dieses Jahr folgende Vorträge angeboten:

  • Grenzgang zwischen Demenz und Depression
  • Professionelle Begleitung von Menschen in akuten suizidalen Krisen
  • Niederschwellige Therapeutische Angebote der psychiatrischen Pflege
  • Trialog
  • Angehörigenarbeit in der Forensik
  • Beziehung und Milieu
  • Der junge psychoseerkrankte Mensch
  • Trauma und Psychose
  • Die Bedeutung der subjektiven Sichtweise für die persönliche Recovery.

Im Anschluss an die jeweiligen Präsentationen, besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Vortragenden. Zusätzlich können Sie sich im Rahmen eines Posterwalkes, nochmals visuell mit den einzelnen Thematiken befassen. Durch Ihre Stimmenabgabe für das Poster, welches Sie am meisten anspricht, entscheiden Sie, am Ende der Veranstaltung, über den Sieger des Poster Preises.

Aufgrund der großen Spannbreite der Themen, sollte es jedem Teilnehmer möglich sein, spannende Eindrücke, neue Einsichten und einen bunten Handwerkskoffer an neuen Interventionen mit, in sein jeweiliges Praxisfeld, zu nehmen.

Die Teilnahme an der Tagung ist für Sie kostenlos und für Ihr leibliches Wohl, während der Pausen, ist ebenfalls gesorgt.

Auf Ihr Kommen, spannende Diskussionen und eine abwechslungsreiche Tagung, freut sich der Kurs PP 14.2.


Herzliche Einladung zu einem neuen Format:

Sommerakademie - WISSEN WAS RECHT IST



» mehrPflegerisches und juristisches Fallverstehen kombiniert das Entscheidende. Verstehen Pflegende ihre Klienten, die Wissenschaft und die Rechtsprechung, können Sie dadurch zwischen den Welten vermitteln.

Vom 07.-11.08.2017 findet deshalb eine Sommerakademie zum Thema WISSEN WAS RECHT IST statt.

Schwerpunkte sind Sozialrecht auf der einen Seite und Haftungs-/Strafrecht auf der anderen Seite. Es bestehen Wahlmöglichkeiten.

Im Rahmen der freiwilligen beruflichen Registrierung (Rbgeb) können 16 Punkte für die Teilnahme an der Sommerakademie ausgewiesen werden.

Die Sommerakademie kann daneben mit (aktiv) oder ohne (passiv) Erwerb von Credit Points (ECTS) besucht werden.

» mehr
 


Bericht und Einladung zur Veranstaltung:

Pflege Inklusiv



Das Projekt ‚Klinik Inklusiv‘ läuft nun bereits seit mehreren Monaten. Mit der folgenden Beschreibung möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Aufgabenbereiche und die bereits abgeschlossenen Arbeitspakete geben.

Das Anliegen des Projektes ist es, zu erforschen inwieweit eine Optimierung der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit komplexen Behinderungen durch assessmentgestützte prästationäre Besuche von Klinischen Pflegeexpertinnen vor einem Krankenhausaufenthalt zur Verbesserung der stationären Versorgungssituation beiträgt. Mit dieser Intervention werden die verantwortlichen Klinischen Pflegeexpertinnen mit Beginn des kommenden Jahres beginnen. Als Pretest wurde bereits im November ein erster prästationärer Besuch erfolgreich und für das weitere Vorgehen vielversprechend durchgeführt.

Im weiteren Verlauf werden die prästationären Besuche wissenschaftlich von der Fachhochschule der Diakonie begleitet und evaluiert, um eine Einschätzung zu liefern, inwieweit eine Behandlung von Patientinnen und Patienten mit komplexen Behinderungen verbessert werden kann im Hinblick auf:

  • die Reduktion von Angst und Unsicherheit,
  • die Kommunikationsmöglichkeiten,
  • das Schmerzerleben und Schmerzmanagement,
  • die Einbeziehung in Entscheidungsprozesse,
  • die Partizipation von Angehörigen.

Das persönliche Erleben der Zielgruppe steht dabei im Mittelpunkt. Daher wird in dieser Interventionsstudie ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, das verhilft – neben der Befragung von Angehörigen und professionellen Akteuren – insbesondere die Perspektive der Menschen mit komplexen Behinderungen zu betrachten.

Im Herbst wurde ein Ethikantrag bei der Ethikkomission der DGP gestellt, darüber hinaus wurden Flyer, Einverständniserklärungen und Informationsschreiben entwickelt.

Das bisherige Vorgehen und die weiteren Projektschritte möchte wir auf der geplanten Kick-off-Veranstaltung am 17. Januar 2017 vorstellen, zu der wir Sie herzlichst einladen.
 


Wir ziehen um!



Deshalb kann es passieren, dass wir in der Zeit vom 21.09.2016 bis 05.10.2016 telefonisch schlecht zu erreichen sind und Ihre Anfragen per E-Mail zeitverzögert bearbeitet werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Ihr Team der FH der Diakonie

Unsere neue Adresse ist dann:
Bethelweg 8 (im Haus Groß-Bethel) - sonst bleibt alles gleich!


Erste ausbildungsbegleitend Pflegestudierende erhalten ihr Bachelorzeugnis



2011 kamen sie zu uns - junge Menschen, deren Blick in die Zukunft nach Abi oder Fachabi  noch sehr unklar war. Was sich hinter Pflegewissenschaft verbirgt, das haben Viele erst im Laufe des Studiums erfahren.

2014 hatten sie ihre Pflegeausbildung abgeschlossen. In den sich anschließenden 1 ½ Jahren mussten sie sich ganz aufs Studium konzentrieren. Nach insgesamt 4 ½ Jahren sehen wir nun Alunmis (Genährte), die sich erstaunlich e n t w i c k e l t  haben: Das haben Sie in Ihren Bachelorarbeiten gezeigt und diese Entwicklung beschreiben sie in Ihren Rückmeldungen.

  • Mein Blickwinkel ist wesentlich weiter. Durch das Studium haben wir bspw. Einblicke gewonnen in die Pflege in anderen Ländern.
  • Wir haben gelernt, unser Handeln permanent zu reflektieren, an sicherem Wissen auszurichten,  immer wieder die Perspektive zu wechseln, vielschichtig zu denken, Handlungen zu hinterfragen
  • Wir haben unsere je eigene Haltung in der Betreuung der Patienten entwickelt. Bei allem steht die Perspektive des Patienten und Bewohners im Vordergrund. 

Die Bachelorabsolventen haben sich in ihren Qualifikationsarbeiten kritisch mit dem pflegerischen Selbstverständnis auseinandergesetzt. Einige haben sich bereits für bestimmte Bereiche und Aufgaben qualifiziert: Für die Pflege von Menschen am Lebensende, für  die Pflege in der Familie,  Betreuung alter Menschen  und altersverwirrter Personen, Pflege jüngerer Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen oder die Pflege wohnungsloser Menschen. Einige haben sich aber auch kritisch mit den aktuellen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt: Wie kann Gesundheit in der Pflege gefördert und einem Burnout vorgebeugt werden? Die Hospitationen im Ausland in Großbritannien, Dänemark, Tanzania, Österreich Schweiz, Irland, Wales u.a.m. war für Sie ein Highlight und eröffnete manchen Visionen, wohin sich Pflege auch in Deutschland einmal entwickeln könnte.

Mit Auftrag der Gesellschafter der FH der Diakonie ist der Pflegestudiengang 2011 an den Start gegangen. Die ersten 12 Absolventen konnten nun ihr Studium abschließen. Jetzt sind die ArbeitgeberInnen gefragt, damit die besondere Expertise der Absolventen in der Praxis zur Entfaltung kommen kann.

Prof. Dr. Anne Meißner und Prof. Dr. Doris Tacke


Erweiterte Öffnungszeiten Zentrale



Während der Osterferien vom 21.3.2016 bis 1.4.2016 ist das Büro der zentralen Studienberatung und am Montag, Mittwoch und Freitag von 9:00 bis 13:00 geöffnet. Wir wünschen allen ein gesegnetes Osterfest.

Ab April 2016 ist die Zentrale zusätzlich am Donnerstagnachmittag von 14.00 bis 18:00 geöffnet.


Prof. Dr. phil. Edith Kellnhauser besuchte den Studiengang Pflege:

Eine außergewöhnliche Pflegekarriere - U.S.A.



> mehrIm Studiengang Pflege hat Frau Prof. Dr. phil. Edith Kellnhauser (RN, BA, MSEd Prof. emer. Kath. Fachhochschule Mainz University of Applied Sciences) am 09. März 2016 Studierende des Studiengangs Pflege der Fachhochschule der Diakonie und weitere Gäste mit ihren Ausführungen zur Pflege in den U.S.A. begeistert.

mehr >


Wegzeichen, Orientierung in schwierigem Gelände ...

Menschlichkeit - Das FH-Heilpädagogik-Blog



weiter » zum BlogDas Steinmännchen in den Bergen steht als Wegzeichen in schwierigem Gelände. Es steht stabil und weist den Weg zum nächsten Steinmännchen, führt über Gletscher und Felsen in weglosem Gelände. Es steht weitgehend fest, selbst wenn sich der Boden bewegt, der Weg an Abgründen vorbei führt oder unsicher ist. In rauer und kalter Umgebung setzt es ein Zeichen. Ist das Wegzeichen erreicht, sucht sich der Wanderer  einen neuen Orientierungspunkt am Horizont, um sein Ziel zu erreichen.

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen können Wegzeichen sein, für Menschen auf ihrem Lebensweg, in ihrer Entwicklung und in ihrem Lernprozess. Sie begleiten Menschen und vermitteln Orientierung für eine Wegstrecke. Wegzeichen werden passiert und die Wanderung geht weiter. Sind die Kontextbedingungen rau, die Entwicklungspotenziale schlummernd oder gering, Orientierung schwierig, Gefahren verborgen, schafft es Heilpädagogik Ressourcen zu aktivieren, zu stärken und Menschlichkeit im professionellen Kontakt zu wahren.

Wir laden Sie herzlich ein sich mit dieser Plattform und ihren Inhalten konstruktiv auseinanderzu setzen: www.blog.heilpaedagogik.fh-diakonie.de


Save the Date:

Fachtag WA(H)R - 24. Febr. 2016



Wer nicht nur theoretische Inhalte lernen möchte, sondern diese auch in der Berufspraxis überprüfen und anwenden will, ist an der Fachhochschule der Diakonie an der richtigen Adresse. Das gilt in erster Linie für unsere Studierenden, denn wir haben in Deutschland gemeinsam mit der Fernuni Hagen prozentual den größten Anteil von Studierenden mit einer Berufsausbildung, die aus und neben ihrem Job studieren. So findet bei ihnen ein ständiger Abgleich zwischen berufspraktischem Erfahrungswissen und den Theorien der akademischen Lehre statt.

Dieser Abgleich zwischen Theorie und Praxis ist ein großer Gewinn für beide Seiten.
Unsere Idee zu diesem Fachtag: was für Studierende interessant und wichtig ist, kann ebenso für Fach- und Leitungskräfte aus der Sozialwirtschaft eine gute Erfahrung sein. Daher laden wir Sie herzlich ein zu unserem Fachtag!

Die Veranstaltungshomepage finden Sie unter www.wahr.fh-diakonie.de!


Stiftung Wohlfahrtspflege NRW unterstützt dreijähriges Projekt zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus



Die FH der Diakonie (Lehrstuhl Pflegewissenschaft) führt seit April 2016 eine Interventionsstudie zur barrierearmen und bedürfnisorientierten Versorgung lern- und körperbehinderter Patienten im Krankenhaus durch. Kooperationspartner sind das Krankenhaus Mara / Ev. Krankenhaus Bielefeld, die Stiftung Ebenezer, die Diakonischen Stiftung Ummeln und die Gemeinschaftspraxis Thomzik und Hartmann.

Vor einer geplanten Krankenhausbehandlung werden akademisch qualifizierte Pflegeexperten zukünftig die Patienten in ihrem gewohnten Lebensumfeld aufsuchen. Dabei werden die besonderen Bedürfnisse, Kommunikationsmöglichkeiten sowie spezielle erforderliche Hilfsmittel zur Bewältigung des Alltags dieser Patienten bereits prästationär ermittelt. Anschließend wird der Krankenhausaufenthalt unter Berücksichtigung der dieser Bedarfe vorbereitet. Eine Bezugspflegende, die mit der Pflegeexpertin in engem Kontakt steht,  übernimmt für die gesamte Zeit des Krankenhausaufenthaltes die Verantwortung für die Betreuung dieses Patienten. Sie sorgt dafür, dass im Rahmen der Entlassung alle relevanten Informationen zur weiteren Betreuung an die Verantwortlichen der nachsorgenden Bereiche übermittelt werden.

Die wissenschaftliche Begleitung liegt in der Verantwortung von  Prof. Dr. Doris Tacke, Lehrstuhl Pflegewissenschaft an der FH der Diakonie. Sollte diese Intervention, die international längst etabliert ist, zur Verbesserung der Versorgung behinderter Menschen im Krankenhaus beitragen, dann werden Empfehlungen gegeben, diese zukünftig hierzulande flächendeckend zu etablieren.


Neuer Studiengang 'Personalmanagement (MA)':

Zukunft unternehmen – Personal entwickeln



Die Fachhochschule der Diakonie hat zusammen mit führenden bundesweiten Weiterbildungsinstituten der freien Wohlfahrtspflege ein Masterprogramm für die aktuellen Herausforderungen des Personalmanagements entwickelt. Die Gewinnung, Bindung, Entwicklung und Potentialentfaltung der Mitarbeitenden bedarf vielfältiger Ansätze und Methoden. Nur die Unternehmen im Sozial- und Gesundheitswesen, die sich diesen Herausforderungen stellen, werden langfristig bestehen. Der Master-Studiengang Personalentwicklung erschließt eine Möglichkeit, sich berufsbegleitend, flexibel und familienfreundlich mit hoher Inhalts-, Lernqualität und Praxistauglichkeit dafür zu qualifizieren.

Geeignete und qualifizierte Bewerber für Stellen im Sozial- und  Gesundheitswesen werden knapp.

Vom geeigneten Personal  am richtigen Platz wird in den kommenden Jahren die Zukunftsfähigkeit sozialer Unternehmen abhängen. Es geht dabei nicht nur um Talentsuche und Weiterbildung. Eine moderne Personalarbeit hat viele Handlungsfelder: Angefangen vom Stellenmarketing über Methoden der Auswahl und Einarbeitung, Bildungsgestaltung und Controlling sowie Lösungen für innovative Arbeitszeiten und gesunde Arbeitsplätze, die familienfreundlich sind und den aktuellen biografischen Bedürfnissen entsprechen.

Die Gestaltung von Teams mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die Gewinnung und Pflege von Menschen im Ehrenamt und die Sicherung der Wissensweitergabe an die nachkommende Generation sind weitere Felder, die „Personaler“ heute kompetent bearbeiten müssen.

Die Fachhochschule der Diakonie bietet zusammen mit bundesweit tätigen Weiterbildungsinstituten dazu ein Qualifizierungsprogramm an. Bereits früher absolvierte Weiterbildungen in diesem Bereich können ggf. angerechnet werden. Die Prüfungsleistungen werden praxisnah erbracht und beziehen sich auf das eigene Unternehmen, für das ein „Instrumentenkasten“ für strategisches und operatives Personalmanagement entwickelt werden soll.

Das Angebot richtet sich sowohl an Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitswesen, die sich weiter qualifizieren und auf wichtige Aspekte der Personalarbeit fokussieren möchten als auch an Personaler, die sich spezialisieren und selbst weiterentwickeln wollen. Start ist der 22.Oktober 2015 für den Studiengang bzw. der 29. März 2016 für die Kompaktweiterbildung.

» Nähere Infos unter www.personalmanagement.fh-diakonie.de oder www.fa-kd.de.


Rückblicke:

Die Jahre 2015 und 2014 und früher an der FH der Diakonie



» Mehr zur Chronik der FH der Diakonie

» Beginn der Chronik ab 2005


 
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