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Kick-off-Workshop im Januar und Februar

Klinik Inklusiv


Mit den Grußworten von Herrn Juchems, wurde das Projektvorhaben von ‚Klinik Inklusiv‘, welches sich in dem Förderschwerpunkt Pflege Inklusiv der Stiftung Wohlfahrtspflege einordnet, gewürdigt. Herr Juchems betonte das Stiftungsanliegen, Projekte zu fördern, welche benachteiligten Kindern, alten Menschen und in dem genannten Förderschwerpunkt insbesondere Menschen mit Behinderungen zu Gute kommen.

Dr. Dirk Ottensmeyer, Sybille Amende, Peter Franke – Verantwortliche der kooperierenden Einrichtungen – unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung der geplanten Interventionsforschung und betonten gleichermaßen die Notwendigkeit einer verbesserten Versorgungssituation von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus.

Christoph Schmidt, Pflegedirektor des Ev. Krankenhauses Bielefeld ordnete das Projekt Klinik Inklusiv anschaulich in die gegenwärtige und zukünftig gesundheitspolitische Entwicklung ein. Die stationäre Behandlung unterliegt dem ökonomischen Druck, neben medizinischer Versorgung und individueller und persönlicher Begleitung, Betreuung und Pflege der zu behandelnden kranken Menschen, kosteneffizient und optimiert die Krankenhausverweildauer zu steuern. Diese Situation ist insbesondere für die Behandlung von Menschen mit Behinderung eine Belastung und führt zu Herausforderungen auf beiden Seiten. Zum einen finden sich in Kliniken nicht ausreichend geschulte Mitarbeitende im Umgang mit Menschen mit Behinderung und zum anderen kann ein Krankenhausaufenthalt bei diesen Patienten Verunsicherung und Angst auslösen; welche wieder durch eine intensivere Begleitung kompensiert werden muss.  

Das Projektvorhaben – mit dem Herzstück der Intervention – wurde auf der Kick off Veranstaltung von Diakonin Professor Doris Tacke und den klinischen Pflegexpertinnen Susanne Just und Angela Prüfer vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, die Versorgungssituation von Menschen mit komplexer Behinderung im Krankenhaus zu verbessern. Die Intervention beinhaltet, einen prästationären Besuch zur Erfassung individueller Bedürfnisse und jeweiliger Bedarfslagen vor einem geplanten Krankenhausaufenthalt. Die gesammelten Informationen werden an das Krankenhaus weitergegeben und tragen durch eine gezielte Vermittlung zu einer besseren Versorgung und Wohlbefinden von Menschen mit komplexer Behinderung im Krankenhaus bei.  

Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Intervention wird durch die FH der Diakonie vorgenommen. In Anlehnung an die Interventionsforschung von Krainer, Lerchster und Goldmann (2012) wurde das methodische Vorgehen von Katja Doer und Claudia Brinkmann vorgestellt. Der Projektablauf gliedert sich in zehn Prozessschritte (siehe Abbildung 1) und lässt sich in drei Phasen unterteilen.

» zur Projekt-Präsentation

Abbildung 1, Quelle: Krainer, Lerchster & Goldmann 2012

Krainer, L., Lerchster, R. & Goldmann, H. (2012). Interventionsforschung in der Praxis. In: Krainer, L. & Lerchster, R. (Hrsg.)  Interventionsforschung. Band 1. Paradigmen, Methoden, Reflexionen. Springer Fachmedien. Wiesbaden.

Projekt/Intervention- Vorbereitung und Planung

  1. Auftragsklärung
  2. Projektvorbereitung
  3. Projektstart (Forschungsteam)
  4. Projektstart im Praxisteam (Kick-Off)

Praxisphase

  • Datenerhebung
  • Aufbereitung und Dokumentation von Forschungsdaten
  • Auswertung und Interpretation von Forschungsdaten
  • Rückkoppelung

Schlussphase

  • Forschungsbericht / Publikation
  • Projektende

Die Prozessschritte sind durchlässig. So können bspw. Rückmeldungen der KooperationspartnerInnen im laufenden Forschungsprozess berücksichtigt werden. 

Zum Nachweis ihrer Wirksamkeit wertet die FH der Diakonie die Intervention wissenschaftlich aus. Dazu werden Befragungen mit unterschiedlichen – an der Intervention beteiligten – Personengruppen durchgeführt. Zu den Personengruppen zählen, Patientinnen / Patienten, die in das Projekt aufgenommenen werden, Angehörige und/oder Betreuende aus den Einrichtungen und Professionelle Akteure, welche an dem Behandlungsverlauf beteiligt sind.

Als Erhebungsverfahren wird ein qualitatives Interview mit den genannten Personengruppen durchgeführt. Für die Datenerhebung wird das problemenzentrierte Interview mit der teilnehmenden Beobachtung kombiniert, um auch Menschen mit beeinträchtigten kommunikativen Möglichkeiten an der Erhebung zu beteiligen. Methodologisches Vorgehen und die Datenanalyse erfolgen nach dem Vorgehen der sog. Grounded Theory.

» Projekt-Präsentation

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