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Angehende Diakonie-Managerinnen und -Manager aus Mitgliedskirchen können
künftig an der Fachhochschule der Diakonie Sozialmanagement studieren. Experten der
VEM werden in die Lehre an
der FHdD einbezogen, um wichtige Ansätze und Erfahrungen aus dem internationalen
Sozial- und Gesundheitswesen in einzelnen Studiengängen zu vermitteln.
Studierende der Fachhochschule in Bethel bekommen unter anderem die Möglichkeit
zu Studienreisen und zur Mitarbeit an Entwicklungsprojekten.
»Wir sind davon überzeugt, dass unsere Studierenden durch die neue
Partnerschaft wichtige Erfahrungen machen können. Sie bekommen die Möglichkeit
ihren Horizont zu erweitern und die Lebenswirklichkeit von Menschen in Asien und
Afrika kennen zu lernen«, freut sich Prof. Dr. Martin Sauer, Rektor der
Fachhochschule der Diakonie. Die Studiengänge würden durch die Kooperation
weiter an Attraktivität gewinnen.
»In den letzten Jahren haben die Kirchen in der VEM wiederholt ihren Bedarf
an Fachausbildungen im Beriech Diakonie geäußert«, stellt Jutta Beldermann,
stellvertretende Generalsekretärin der VEM fest. Im Jahr 2010 soll in Bethel
eine internationale VEM-Studiengemeinschaft eingerichtet werden, in der
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Mitgliedskirchen verschiedene Ausbildungen
im Bereich Diakonie absolvieren können.
Die private Fachhochschule der Diakonie wird von 15 diakonischen Unternehmen
und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland getragen. Rund
200 Studierende sind zurzeit in den drei berufsbegleitenden Studiengängen
Management im Sozial- und Gesundheitswesen, Mentoring (Beraten und Anleiten)
sowie Diakonik eingeschrieben. Die Vereinte Evangelische Mission ist eine
internationale Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland
sowie den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel.

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten am Wochenende in
Bielefeld-Bethel (vorne, v. l.) der FHdD-Aufsichtsratsvorsitzende
Pastor Bernward Wolf, Jutta Beldermann sowie (hinten, v. l.) Prof. Dr.
Martin Sauer, Prof. Dr. Hilke Bertelsmann, Beauftragte für internationale
Beziehungen, und Angelika Veddeler, Projektkoordinatorin Internationale
Diakonie.
Foto: Paul Schulz
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