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Bielefeld/Düsseldorf (epd-Meldung).
Die erste private Fachhochschule der Diakonie öffnet im Oktober ihre Tore.
NRW-Innovationsminister
Andreas Pinkwart (FDP) erteilte jetzt der kirchlichen
Ausbildungseinrichtung in Bielefeld die Zulassung, wie das
Wissenschaftsministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte.
Die Schule will drei berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge im Bereich
Diakonie sowie Sozial- und Gesundheitswesen anbieten. Die Fachhochschule war
Anfang des Jahres von mehreren diakonischen Einrichtungen in Deutschland
gegründet worden. Insgesamt sollen rund 240 Studienplätze entstehen. Die
staatliche Anerkennung sei zunächst befristet, erklärte das Ministerium. Sie
soll verlängert werden, wenn die Hochschule alle Auflagen und Empfehlungen
erfüllt und bis spätestens 2011 eine Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat
erhält.
Grundlage für die Anerkennung sei, dass eine finanzielle Förderung durch das
Land ausgeschlossen sei, hieß es. In NRW gibt es mit der neuen Einrichtung neben
12 staatlichen Fachhochschulen mit rund 90.000 Studenten den Angaben nach 14
Fachhochschulen in privater Trägerschaft mit rund 20.000 Studenten.
Die Einrichtung soll die Qualifikation der Mitarbeiter nach europäischen
Standards fördern. Im Anschluss soll in Kooperation mit der Kirchlichen
Hochschule Bethel auch der aufbauende Masterstudiengang Diakoniemanagement sowie
Promotionen möglich sein. Hauptgesellschafter sind die Bodelschwinghschen
Anstalten in Bielefeld-Bethel. Daneben sind unter anderem das Diakonische Werk,
das Evangelische Johanneswerk, das Evangelische Pertheswerk Münster, die
Diakonie Neuendettelsau (Bayern) und die Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal
(Brandenburg) beteiligt.
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